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Kundeninfo

Kundeninformation zu den Dienstleistungen der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH

(Stand April 2017) V 1.3 – 24.04.2017

gemäß Wertpapierhandelsgesetz und BGB-Verbraucherinformationsvorschriften zu außerhalb von Geschäftsräumen abgeschlossenen Verträgen und Fernabsatzverträgen (einschließlich Widerrufsbelehrung)

Inhalt
I. Übersicht über die Dienstleistungen und Marken
II. Allgemeine Informationen
III. Dienstleistungs- und vertragsbezogene Informationen

A) Kommissionsauftragsausführung (Marke FXFlat Konto DE)
1) Wesentliche Merkmale der Dienstleistung
a) Aufträge zum Abschluss von CFD-Handelsgeschäften und Devisenkassageschäften (Kommissionsgeschäft)
b) Keine Anlageberatung / Information zur Angemessenheitsprüfung
c) Keine Lizensierung oder Bereitstellung der notwendigen Hard- und Software nebst Anschluss des Kunden
d) Art, Häufigkeit und Zeitpunkt der Kundeninformation über Geschäfte
e) Risikohinweis und Hinweis auf Kursschwankungen
2) Wesentliche Merkmale des Vertrags
3) Spezielle Information zum Treuhandsammelkonto und Entschädigungseinrichtungen a) Treuhandsammelkonto
b) Gesetzliche Entschädigungseinrichtungen
aa) FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH
bb) Treuhandsammelkontobank
4) Ausführungsgrundsätze im Kommissionsgeschäft und Ausführungsplätze
5) Sonderkonditionen beim Starter-Paket

B) Unterstützungsdienstleistungen bei Nutzung eines Fremdsystems (Marken FXFlat, CapTrader, FXFlat Konto GB und FXFlat HKK-Invest)
1) Wesentliche Merkmale der Dienstleistung
a) Unterstützungsdienstleistung bei Nutzung eines Systems der Kundenbank
b) Unterstützungsdienstleistung bei Nutzung eines alternativen Drittsystems
c) Umfang und Grenzen der Unterstützungsdienstleistung
d) Keine Anlagevermittlung und keine Anlageberatung
e) Keine Haftung für das System
2) Wesentliche Merkmale des Vertrags

C) Sonderbedingungen für die Vermittlung eines Vermögensverwaltungsvertrages (Marke FXFlat HKK-Invest)
1) Wesentliche Merkmale der Dienstleistung 2) Wesentliche Merkmale des Vertrags

IV. Umgang mit Interessenkonflikten und Zuwendungsinformation
V. Widerrufsrecht und Widerrufsfolgen 

I. Übersicht über die Dienstleistungen und Marken

Nachfolgende Darstellung dient der Einordnung der Dienste der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH (im Folgenden: Bank) und soll dem Kunden einführend eine Übersicht verschaffen. Die FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH bietet folgende Dienstleistungen an, die unterschiedlichen Marken zugeordnet sind:

  • Kommissionauftragsausführung mit Kunden im Bereich von Contracts for Difference (CFD) und Optionen, die sich auf Finanzinstrumente, Indices, Zinsen, sonstige Basiswerte und Währungen (FOREX) beziehen. Im Kommissionsgeschäftsbereich werden Ausführungsgeschäfte mit ausländischen Banken, die als Marketmakern agieren, für Rechnung des Kunden abgeschlossen. Das Kundenvermögen ist auf Treuhandsammelkonten bei der Wirecard AG hinterlegt (d.h. keine Trennung der Kundengelder voneinander aber Trennung der Kundengelder von Firmengeldern). Die elektronische Anbindung des Kunden an die Bank erfolgt auf Basis eines separaten Vertragsabschlusses zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Anbindungssoftware; die Bank stellt mithin keine Anbindungssoftware und Hardware für den Kunden. Die Bank erbringt keine Anlageberatung (Execution Only). Für ihre Dienstleistungen erhält die Bank im Kommissionsgeschäftsbereich Zuwendungen in Höhe eines Prozentsatzes der von den Marketmakern erzielten Margen. Die Marke dieses Geschäftsbereichs lautet: FXFlat Konto DE
  • Unterstützungsdienstleistungen für Kunden, die Kooperationspartnern der Bank Kommissionaufträge erteilen und/oder deren Eigenhandel (Marketmaking) nutzen im Bereich von Finanzinstrumenten (z.B. Aktien, Fondsanteilen, ETFs), Contracts for Difference (CFD) und Optionen, die sich auf Finanzinstrumente, Indices, Zinsen, sonstige Basiswerte und Währungen (FOREX) beziehen. Das Kundenvermögen ist bei den Kooperationspartnern hinterlegt. Die Unterstützungsdienstleistung bezieht sich auf Hilfestellungen bei der Nutzung des vom Kooperationspartner oder ausgewählten Dritten dem Kunden zur Verfügung gestellten elektronischen Übermittlungssystems. Die elektronische Anbindung des Kunden an den Kooperationspartner erfolgt auf Basis eines separaten Vertragsabschlusses zwischen dem Kunden und dem Kooperationspartner bzw. Dritten; die Bank stellt mithin keine Anbindungssoftware und Hardware für den Kunden. Die Bank erbringt keine Anlageberatung, keine Anlagevermittlung und auch keine sonstigen Finanzdienstleistungen, auch nicht im Falle eines Ausfalles des Übermittlungssystems. Für ihre Dienstleistungen erhält die Bank im Zuwendungen in Höhe eines Prozentsatzes der von den Marketmakern erzielten Margen, im Fondbereich einen Anteil an den Ausgabeaufschlägen. Die Marke dieses Geschäftsbereichs lautet: FXFlat Konto GB, speziell im Bereich der Unterstützungsdienstleistungen bei der Geschäftsbeziehung des Kunden zu Interactive Brokers Ltd. FXFlat CapTrader und im Bereich der Fondsanteile FXFlat HKK-Invest.
  • Vermittlung von Vermögensverwaltungsverträgen zwischen Kunde und Drittem, indem die Bank dem Kunden die Möglichkeit zum Abschluss von Vermögensverwaltungsverträgen nachweist. Eine Anlageberatung findet nicht statt, in die von Dritten durchgeführte Vermögensverwaltung greift die Bank nicht ein. Die Bank erhält von den Dritten Zuwendungen in Höhe eines Prozentsatzes von der Performance-Gebühr. Die Marke dieses Geschäftsbereichs lautet: FXFlat HKK-Invest.
  • Erbringung von Vermögensverwaltungsdienstleistungen für Kunden entsprechend der vereinbarten Anlagerichtlinien und Gebührensätze. Die Marke dieses Geschäftsbereiches lautet für auf CFDs und Optionen bezogene Vermögensverwaltung FXFlat/CapTrader Managed Accounts (erbracht durch FXFLAT HKK-Invest) und für sonstige Finanzinstrumente HKK-Invest.

II. Allgemeine Informationen

Name und ladungsfähige Anschrift: FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH, Kokkolastraße 1, 40882 Ratingen, Deutschland.
Öffentliches Register: Amtsgericht Düsseldorf, HRB 44445,
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE218683071,
Gesetzlich Vertretungsberechtigte: Rafael Neustadt, Michael Heyder, Samed Yilmaz. Hauptgeschäftstätigkeit: Gegenstand des Unternehmens ist das Finanzkommissionsgeschäft, sowie die Finanzportfolioverwaltung und die Anlage- und Abschlussvermittlung gemäß Kreditwesengesetz. Die Geschäftstätigkeit Anlageberatung, Finanzierungsleasing und Factoring wird derzeit nicht erbracht. Kommunikationsmittel und –art: Telefon (02102-100494-00), Fax (02102-100494-90), Email (service@fxflat.com), Bedienung des elektronischen Handelssystems, Postbox im elektronischen Handelssystem des Kunden.
Kommunikation-, Informations- und Vertragssprache: Die Kommunikation und die Informationen (auch in bereitgehaltenen Dokumenten) erfolgen in Deutsch, Vertragssprache ist Deutsch.
Keine Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle: Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist die FXFlat nicht verpflichtet und grundsätzlich nicht bereit. Europäische Plattform zur Online-Streitbeilegung: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie über ec.europa.eu/consumers/odr/ erreichen. Eine Übersicht der in Deutschland anerkannten Schlichtungsstellen ist unter dem vorgenannten Link verfügbar.
Zuständige Aufsichtsbehörde: BaFin – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Bankaufsicht Graurheindorfer Str. 108, 53117 Bonn, Wertpapieraufsicht / Asset-Management Marie-Curie-Str. 24-28, 60439 Frankfurt. Homepage www.bafin.de. Eigenschaft, Identität und Anschrift anderer gewerblich tätiger Personen: Andere gewerblich tätige Personen, mit denen der Kunde im Zusammenhang mit dem Abschluss von Verträgen geschäftlich zu tun haben kann, sind von der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH nicht bevollmächtigt oder ermächtigt, insbesondere nicht zur Anlageberatung, Vertragsabschluß und zur Abgabe von Erklärungen. Dies gilt auch für unter Haftung stehende „vertraglich gebundene Vermittler“ (§ 2 Absatz 10 KWG) der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH; diesen ist vorgegeben, lediglich als Vertragsvermittler im Wege des Nachweises der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen tätig zu werden, die Vertragsanbahnung und der Vertragsabschluss mit dem Kunden obliegt allen der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH. Die Identität und Anschrift der in Deutschland registrierten „vertraglich gebundenen Vermittler“ sind dem bei der BaFin geführten und auf der Homepage der BaFin (www.bafin.de - Datenbanken) angezeigten „Register der gebundenen Vermittler“ zu entnehmen.
Entschädigungseinrichtungen: Die FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH ist der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (siehe www.e-d-w.de), Büro: Behrenstraße 31, Berlin-Mitte, Postfach 10865, Berlin an. Die Treuhandbank, bei der die FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH im Geschäftsbereich FXFlat Konto DE die Kundengelder treuhänderisch eingelegt hat, gehört der EDB Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (siehe www.edb-banken.de), Burgstraße 28, 10178 Berlin und dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des privaten Bankgewerbes an. Zu den Einzelheiten der Voraussetzungen und Reichweite der jeweiligen Sicherungen siehe unter Ziffer III. A) 3) b) aa). Gültigkeitsdauer der Informationen: Die dem Kunden zur Verfügung gestellten Informationen gelten bis auf weiteres (Stand April 2017) und bis anderweitiger Benachrichtigung des Kunden und zur Verfügung Stellung neuer Informationen. 

III. Dienstleistungs- und vertragsbezogene Information

A) Kommissionsauftragsausführung (Marke FXFlat Konto DE)

1) Wesentliche Merkmale der Dienstleistungen

Es werden bezogen auf den Abschluss eines CFD-Geschäft (contract-for-difference) oder eines Devisenkassageschäfts (beides auch Kontrakt genannt) die Dienstleistung des Kommissionsgeschäfts angeboten: Dies bedeutet den auftragsweisen Abschluss eines Geschäfts durch die FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH mit Dritten für Rechnung des Kunden (Kommissionsgeschäft). Der Kunde trägt das Bonitätsrisiko des Dritte, FXFlat haftet nicht für die Erfüllung der abgeschlossenen Geschäfte durch den Dritten. Die Aufträge werden von dem Kunden grundsätzlich über das dem Kunden zur Verfügung gestellte elektronische Handelssystem erteilt. Hierfür ist die Einzahlung auf ein Treuhandkonto notwendig, welches die FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH als Treuhandsammelkonto (d.h. keine Trennung der Kundengelder voneinander aber Trennung der Kundengelder von Firmengeldern) bei der Wirecard AG, 85609 Aschheim, unterhält. Eine Verzinsung findet nicht statt. Diese Einzahlung muss laufend hinreichend sein in Bezug auf den aktuellen, vom aktuellen Kurs des Basiswertes abhängigen Kontraktwertes und weiterer Forderungen, so dass der Kunde gezwungen sein kann, einen Nachschuss zu leisten oder eine zwangsweise Schließung des Kontrakts erfolgt (Ausnahme Starterpaket, siehe unten). Maßgeblich für das Hinreichen der unterhaltenen Geldmittel des Kunden ist das in der elektronischen Handelsplattform ausgewiesene virtuelle CFD- bzw. Devisenkonto. Für das zur Verfügung stellen des Handelssystems, den Auftrag zum Abschluss von Geschäften mit Dritten (Kommissionsgeschäft) gelten die „Sonderbedingungen für den Abschluss von finanziellen Differenzgeschäften („CFD-Handel“) und Devisenkassageschäften („FOREX-Handel“)“ in ihrer jeweils aktuellen Fassung. Ein CFD-Geschäft oder ein Devisenkassageschäft ist letztlich eine Spekulation auf die künftige Entwicklung des zugrundeliegenden Basiswertes (Aktien, Indices, Währungen etc.) unter teilweiser Vorausleistungspflicht durch den Kunden in Abhängigkeit vom aktuellen Stand des Basiswertes im Verhältnis zum Kontraktwert, die die FXFlat Wertpapierhandelbank GmbH im Auftrag und für Rechnung des Kunden mit Dritten oder unmittelbar selbst mit dem Kunden abschließt. Dementsprechend risikoreich ist die Tätigung von CFD-Geschäften oder Devisenkassageschäften für den Kunden wobei sich das Risiko nicht auf die Einzahlung des Kunden beschränkt (siehe zu den Risiken unter II. 5) und „Ergänzende Risikoinformationen über Termingeschäfte in CFDs und Devisenkassageschäfte“).

a) Aufträge zum Abschluss von CFD-Handelsgeschäften und Devisenkassageschäften (Kommissionsgeschäft)

Ein CFD-Kontrakt ist ein offenes Differenzgeschäft auf die Entwicklung des Preises des zugrundeliegenden Basiswertes. Er ist ausschließlich auf den Ausgleich der Differenz zwischen den von der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH (im Folgenden: FXFlat) genannten Preisen des CFD-Kontrakts im Zeitpunkt der Eröffnung und im Zeitpunkt der Schließung des CFD-Kontrakts in Geld gerichtet. Durch Bedienung des Handelssystems erteilt der Kunde FXFlat den Auftrag zur Eröffnung oder zur Schließung eines CFD-Kontrakts mit Dritten, die als Market-Maker tätig sind (zu diesen siehe unten unter IV. Ausführungsgrundsätze); FXFlat wird sich bemühen, diesen Auftrag auszuführen. Eine Anlageberatung seitens FXFlat erfolgt nicht. Aus der sich zwischen FXFlat und dem Market-Maker ergebende rechtliche und wirtschaftliche Position leiten sich spiegelbildlich Forderungen und Ansprüche zwischen FXFlat und Kunde ab. Die Market-Maker stellen während der Handelszeiten grundsätzlich Preise, die von FXFlat im elektronischen Handelssystem dem Kunden mitgeteilt werden und zu denen der Kunde Aufträge zur Eröffnungen und Schließungen erteilen kann. Für die Eröffnung eines CFD-Kontraktes ist eine Vorauszahlung in Form der Einzahlung auf das Treuhandsammelkonto (der sogenannte Margin) notwendig und während der Laufzeit des CFD-Kontraktes ist der Kunde verpflichtet, einen hinreichenden Umfang dieser Einzahlung ständig zu unterhalten. Diese Einzahlungen des Kunden werden von FXFlat zur Begleichung der Margin- und Erfüllungsanforderungen des Market-Makers, zur Deckung der Kommissionsgebühren und sonstiger Forderungen gegen den Kunden verwendet. Da sich ein Kontraktwert in Abhängigkeit zur Entwicklung des Basiswertes entwickelt, können weitere Einzahlungen notwendig werden; insoweit besteht eine Nachschusspflicht des Kunden. Maßgeblich für das Hinreichen der unterhaltenen Geldmittel des Kunden auf dem Treuhandsammelkonto ist das in der elektronischen Handelsplattform ausgewiesene virtuelle CFD- bzw. Devisenkonto. Über den Wert des Kontraktes und den Saldo seiner Geschäftstätigkeit wird der Kunde im elektronischen Handelssystem fortlaufend unterrichtet. FXFlat bemüht sich ohne dazu verpflichtet zu sein, den Kunden über eine ggf. sich abzeichnende Nachschusspflicht zu unterrichten, der Kunde ist aber verpflichtet, seine Geschäftstätigkeit und die Wertentwicklung der Kontrakte ständig zu beobachten. Sofern keine weiteren Einzahlungen des Kunden oder solche nicht rechtzeitig erfolgen, erfolgt die zwangsweise Schließung des CFD-Kontrakts, auch wenn dies für den Kunden einen Verlust bedeutet. Der Kunde ist auch bei einer Zwangsschließung verpflichtet, den Kontrakt vollständig zu erfüllen. Sofern der Kunde 30 Tage keine Aktivitäten zeitigt und keine Kontrakteröffnungen vorliegen, wird sein auf ihn entfallender Anteil am Geldvermögen auf dem Treuhandsammelkonto aufgrund bankaufsichtsrechtlicher Bestimmungen an ihn zurückgeleistet; Kontrakteröffnungen sind danach nur nach einer Neueinzahlung möglich. Vorstehendes, einschließlich des Barausgleichs statt Lieferung der Devisen, gilt entsprechend für die Aufträge zum Abschluss von Devisenkassageschäften mit folgenden Besonderheiten: Devisenkassageschäfte stellen den Tausch einer Währung in eine andere frei handelbare Währung dar. Die Wertstellung, d.h. die Buchung auf dem Devisenkonto findet 2 Tage nach Abschluss des Devisenkassageschäftes statt (Valuta). Devisen (engl. Foreign Exchange = FOREX oder FX) stellen ausländische Währungen in Form von Buchgeld dar. Der Devisenkurs gibt dabei den Wert einer Währung in einer anderen Währung an. Er ist definiert als der Preis (angegeben in der inländischen Währung), welcher für eine gewisse Menge ausländische Währung bezahlt werden muss, wobei der Preis der Heimatwährung in einer Fremdwährung ausgedrückt (Mengennotierung). Somit drückt der Devisenkurs für das Währungspaar EUR/USD den Wert eines Euros in US-Dollar aus. Die Marginberechnung, Nachschusspflicht und Zwangsschließungen im Falle von Aufträgen zum Abschluss von CFD-Geschäften und Devisenkassageschäften erfolgt auf zusammengefasster Basis. Dies bedeutet, dass im Falle einer Unterdeckung des Kontos wegen eines Devisenkassageschäften eine Zwangsschließung auch der CFD-Position erfolgen kann und umgekehrt.
    

b) Keine Anlageberatung / Information zur Angemessenheitsprüfung

FXFlat führt Aufträge des Kunden aus (Kommissionsgeschäft) ohne vorherige Anlageberatung. FXFlat darf Kunden ihre beratungsfreien Wertpapierdienstleistungen nur empfehlen, wenn sie für die Kunden angemessen sind. FXFlat ist in diesem Rahmen zur Beurteilung der Frage verpflichtet, ob eine Wertpapierdienstleistung für den Kunden angemessen ist. Eine Wertpapierdienstleistung ist für den Kunden geeignet, wenn sie den Anlagezielen des Kunden entspricht, die hieraus erwachsenden Anlagerisiken für ihn finanziell tragbar sind und der Kunde mit seinen Erfahrungen und Kenntnissen die hieraus erwachsenden Anlagerisiken verstehen kann. Zur Durchführung dieser Prüfung im Rahmen der Geschäftsbeziehungsaufnahme benötigt FXFlat von den Kunden Angaben über ihre Kenntnisse und Erfahrungen in Bezug auf Geschäfte mit Finanzinstrumenten und Wertpapierdienstleistungen, über ihre Anlageziele und über ihre finanziellen Verhältnisse. Vor Auftragsausführung und Geschäftstätigung ist FXFlat verpflichtet, auf Basis der ihr vorliegenden Informationen zu prüfen, ob der Kunde über hinreichende theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen verfügt, um die mit dem konkret beabsichtigten Auftrag oder Geschäft verbundenen Risiken angemessen beurteilen zu können. Die Prüfung kann dazu führen, dass der Kunde auf die aus ihrer Sicht möglicherweise fehlende Angemessenheit des Auftrags oder Geschäfts hinweist. Der Auftrag oder das Geschäft wird dann nur nach ausdrücklicher Freigabe durch den Kunden getätigt. Erfahrungen und Kenntnisse des Kunden werden anhand der Angaben des Kunden im Rahmen der Geschäftsbeziehungsaufnahme sowie auf Basis der durchgeführten Aufträge und Geschäfte ermittelt. Sofern dem Kunden allgemeine Kurs- und Marktinformationen seitens FXFlat gegeben werden, dienen diese ausschließlich der Information über Daten seitens Dritter, die keiner Prüfung durch die Wertpapierhandelsbank unterzogen wurden und diese Daten unterliegen der eigenverantwortlichen Bewertung durch den Kunden. Ein Anspruch des Kunden auf oder Obliegenheit zur Übermittlung etwaig für den Kunden relevanter Kurs- oder Marktinformationen besteht nicht.
   

c) Keine Lizensierung oder Bereitstellung der notwendigen Hard- und Software nebst Anschluss des Kunden

Die Bank betreibt für den Kommissionshandel eine elektronische Handelsplattform, an welche sich der Kunde anschließen kann um elektronisch der Bank Aufträge zu übermitteln und/oder Geschäfte abzuschließen. Hierzu benötigt der Kunde eine Übermittlungs- und Anschlusssoftware (sogenannte Frontend-Software), die auf den elektronischen Geräten des Kunden (sogenannte „Hardware“) zu betreiben ist und einen Internet- oder proprietären Online-Dienst mit Internetzugang („Anschluss und Netzzugang“). Für die Entsprechung der Hard- und Software nebst dem Anschluss mit den von der Bank bekannt gemachten Spezifikationen und Mindestanforderungen hat der Kunde Sorge zu tragen. Die Bank stellt dem Kunden keine Hardware zur Verfügung. Die Bank erstellt keine Software, insbesondere keine Übermittlungs- und Anschlusssoftware (sogenanntes „Frontends“), und stellt eigene oder fremde Software auch nicht dem Kunden zur Verfügung. Der Kunde hat die Software (insbesondere Frontends), die Voraussetzung für die Nutzung des Handelssystems ist, selbst zu prüfen, zu erwerben, entsprechende Lizenzverträge mit Dritten abzuschließen und die Übermittlungs- und Anschluss-Software selbst zu betreiben, zu pflegen und zu aktualisieren. Gleiches gilt für den Anschluss und Netzzugang.

d) Art, Häufigkeit und Zeitpunkt der Kundenunterrichtung über Geschäfte

Der Kunde erhält im elektronischen Handelssystem online die aktuellen Informationen insbesondere zu Auftragsausführungen, Geschäften, Gebühren und Kosten der Auftragsausführungen und der Geschäfte, realisierte und schwebende Gewinne und Verluste, Buchungen und Stand des Geschäftssaldos (virtuelles CFD- bzw. Devisenkonto) und Marginanforderungen. Weiterhin erhält der Kunde am nächsten Tag per Email und/oder Postbox des elektronischen Handelssystems einen saldierten Tagesendreport, der die im elektronischen Handelssystem dargestellten Informationen zum Vortagesende aufführt sowie in gleicher Weise und Umfang binnen zwei Wochen nach Monatsende einen Finanzreport. Der Kunde ist verpflichtet seine Positionen und die Anforderung an die Margin stets selbst und eigenverantwortlich zu überwachen und für einen unverzüglichen Ausgleich des Treuhandsammelkontos zu sorgen.

e) Risikohinweis und Hinweis auf Kursschwankungen

CFD-Handelsgeschäfte und Devisenkassageschäfte sind wegen ihrer spezifischen Merkmale oder der durchzuführenden Vorgänge mit speziellen Risiken behaftet. Insbesondere sind folgende Risiken zu nennen:

  • Kursänderungsrisiko Kontrakt / Kursänderungsrisiko Basiswert • Währungsschwankungsrisiko • Totalverlustrisiko (nicht beschränkt auf Einzahlung) und Nachschusspflicht • Bonitätsrisiko (Ausfallrisiko bzw. Insolvenzrisiko) des Market-Makers
  • Bonitätsrisiko (Ausfallrisiko bzw. Insolvenzrisiko) von FXFlat im Falle des Market-Makings durch FXFlat Der Preis einer Position des Kunden unterliegt Schwankungen auf dem Finanzmarkt, auf die FXFlat keinen Einfluss hat. Deshalb kann ein Kontrakt nicht widerrufen werden. Bei einer Position kann es für den Kunden bei negativer Kursentwicklung zu ganz erheblichen Nachschusspflichten kommen, die die ursprünglichen Einzahlungen weit übersteigen können. Dies gilt ganz besonders bei Over-Night-Positionen. In der Vergangenheit erwirtschaftete Erträge und erzielte Wertsteigerungen sind kein Indikator für künftige Erträge und Wertsteigerungen. Ausführliche Informationen enthalten die „Basisinformationen“ und insbesondere die „Ergänzende Risikoinformationen über Termingeschäfte in CFDs und Devisenkassageschäfte“.

 

 

2) Wesentliche Merkmale des Vertrags

Recht der Geschäftsbeziehungsaufnahme und des Vertrages / Gerichtsstand: Es gilt deutsches Recht und eine vertragliche Gerichtsstandsklausel besteht nicht für Privatkunden. Zustandekommen des Vertrags: Der Kunde gibt gegenüber FXFlat ein ihn bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrags über den Abschluss von finanziellen Differenzgeschäften („CFD-Handel“) und Devisenkassageschäften („FOREX-Handel“) ab, indem er die ausgefüllten und unterzeichneten Formulare zusendet, diese FXFlat zugehen und FXFlat dieses Angebot annimmt; die Annahme erfolgt durch Freischaltung des Handelssystems. Damit gelten die „Sonderbedingungen für den Abschluss von finanziellen Differenzgeschäften („CFD-Handel“) und Devisenkassageschäften („FOREX-Handel“)“ für die Geschäftsbeziehung zwischen FXFlat und dem Kunden sowie für die einzelnen Geschäfte und Aufträge. Mindestlaufzeit des Vertrags: Es ist keine Mindestlaufzeit vorgesehen, die Kündigungsfrist beträgt 1 Monat. Bei Kündigung muss der Kunde alle Kontrakte bis zum Ende der Kündigungsfrist schließen. Sofern der Kunde 30 Tage keine Aktivitäten zeitigt und keine Kontrakteröffnungen vorliegen, wird sein auf ihn entfallender Anteil am Geldvermögen auf dem Treuhandsammelkonto aufgrund bankaufsichtsrechtlicher Bestimmungen an ihn zurückgeleistet; Kontrakteröffnungen sind danach nur nach einer Neueinzahlung möglich.

Einzelheiten der Zahlung und Erfüllung:

  • Treuhandsammelkonto: Einzahlungen und Nachschüsse sind vom Kunden auf das Treuhandsammelkonto der FXFlat Wertpapierhandelsbank bei der Wirecard AG zu leisten. FXFlat wird auf diesem dem Kunden Gewinne, Verluste und Forderungen mindestens einmal im Monat saldiert gutbringen bzw. belasten. Das Guthaben auf dem Treuhandkonto ist eine vom Kunden zugunsten der FXFlat gestellte Sicherheit oder Vorschuss für den Abschluss von finanziellen Differenzgeschäften bzw. Auftrag zum Abschluss von finanziellen Differenzgeschäften. Diese Sicherheiten und Vorschüsse des Kunden dürfen von FXFlat zum Begleichen von Forderungen des Market-Makers (Kommissionsgeschäft) und zur Begleichung aller damit zusammenhängenden Forderungen verwendet werden. Guthaben auf dem Treuhandsammelkonto wird nicht verzinst. Auszahlungen von dem Treuhandsammelkonto wird FXFlat auf das vom Kunden benannte Referenzkonto vornehmen.

  • CFD-Konto und Devisenkonto: Im elektronischen Handelssystem werden dem Kunden untertägig alle von FXFlat für bzw. mit dem Kunden vorgenommenen Transaktionen - einschließlich nicht realisierter Gewinne/Verluste und Forderungen – angezeigt und werden am nächsten Handelstag in einem Tagesreport zusammengestellt sowie monatlich im Finanzreport aufgeführt und dem Kunden in vereinbarter Form (Postbox der elektronischen Handelsplattform oder Email) zur Verfügung gestellt. Für den Stand der gegenseitigen Forderungen ist ausschließlich das CFD- bzw. Devisenkonto maßgeblich.

  • Eröffnung und Schließung von Kontrakten: Kommissionsgeschäfte erfüllt FXFlat unverzüglich nach zustande kommen eines Ausführungsgeschäftes mit dem Market-Maker, wobei die Ansprüche und Forderungen aus dem Ausführungsgeschäft (Gewinne- und Verluste) spiegelbildlich als Forderungen oder Ansprüche dem CFD- bzw. Devisenkonto des Kunden gutgebracht oder diesem belastet werden einschließlich der Forderungen der FXFlat aus der Dienstleistung.

  • Nachschüsse des Kunden: Nachschüsse des Kunden müssen – insbesondere zur Vermeidung der Zwangsschließung eines Kontraktes – innerhalb der in den „Sonderbedingungen für den Abschluss von finanziellen Differenzgeschäften („CFD-Handel“) und Devisenkassageschäften („FOREX-Handel“)“ genannten Fristen auf das Treuhandsammelkonto eingehen. Eine Zwangsschließung befreit den Kunden nicht von seiner Pflicht zur Erfüllung des Kontaktes.

  • Handelsbezogene Mitteilungen: Dem Kunden werden Mitteilungen, die seine Geschäftstätigkeit einschließlich offener Kontrakte und deren Bewertung, Nachschussmitteilungen sowie die vorzunehmenden Buchungen auf der Handelsplattform dem Kunden in vereinbarter Form (Postbox der elektronischen Handelsplattform oder Email) übersandt.

    
Preise, Kosten, Steuern:

  • Die aktuellen Preise für die Dienstleistungen von FXFlat, die als Forderungen von FXFlat dem Treuhandsammelkonto belastet werden, sind den jeweils gültigen „Preis- und Leistungsverzeichnis“ zu entnehmen. Änderungen von Preisen erfolgen entsprechend der Regelung zur Änderung der „Sonderbedingungen für den Abschluss von finanziellen Differenzgeschäften („CFD-Handel“) und Devisenkassageschäften („FOREX-Handel“)“. Das jeweils gültige „Preis- und Leistungsverzeichnis“ ist dem Internetauftritt von FXFlat zu entnehmen und können auf Wunsch zugesandt werden.

  • FXFlat ist berechtigt, die ihr zustehenden Entgelte im Wege des Zuschlags auf den vom Marketmaker ihr genannten Preis vom Kunden zu erheben. Die Bank ist mithin berechtigt, dem Kunden den Gesamtpreis aus Ausführungsgeschäftspreis zuzüglich Kommissionsprovision zu nennen, durch Abbuchung vom Treuhand-Sammelkonto zu erheben sowie den Ausführungsgeschäftspreis an den Market-Maker abzuführen und die Entgelte einzubehalten.

  • Zu den Kosten des Kunden, die als Forderungen von FXFlat dem CFD- bzw. Devisenkonto belastet werden, zählt auch der „Finanzierungsbetrag“ gemäß den „Sonderbedingungen für den Abschluss von finanziellen Differenzgeschäften („CFD-Handel“) und Devisenkassageschäften („FOREX-Handel“)“ bei Over-night-Positionen des Kunden. Diese Kostengrundlage ist dem Internetauftritt von FXFlat unter „Kontraktspezifikationen“ zu entnehmen. • Zu den Kosten des Kunden zählt auch, dass sein Guthaben auf dem Treuhandsammelkonto nicht verzinst wird, während demgegenüber bei negativen Salden der Kunde einen Verzugsschaden in Höhe von 8% p.a. zu leisten hat. Zu den Kosten des Kunden zählt weiterhin der Umstand, dass bei anderer Treuhandsammelkontowährung als der Währung des Basiswertes eines Kontraktes eine Umrechnung nach Maßgabe des für den jeweiligen Geschäftstages gültigen Umrechnungskurses der Europäischen Zentralbank für Konvertierung von Geldsorten aus der Basiswert-Währung in die Kontowährung erfolgt.
  • Eigene Kosten des Kunden, wie zum Beispiel Telefongebühren oder Porti, hat der Kunde selbst zu tragen. FXFlat erhebt keine gesonderten Kommunikationsgebühren.
  • Die Einkünfte aus den Geschäften sind in der Regel steuerpflichtig. Abhängig vom jeweils geltenden Steuerrecht können bei Auszahlung von Erträgen und Veräußerungserlösen Kapitalertrags- und/oder sonstige Steuern anfallen, die an die jeweilige Steuerbehörde zu entrichten sind und daher die an den Kunden auszuzahlenden Betrag mindern. Darüber hinaus können Steuern anfallen, die nicht direkt über FXFlat abgeführt werden. Der Kunde weist gemäß den „Sonderbedingungen für den Abschluss von finanziellen Differenzgeschäften („CFD-Handel“) und Devisenkassageschäften („FOREX-Handel“)“ FXFlat an, anfallende Kirchensteuer, sofern der FXFlat bekannt, automatisch abzuführen. Bei Fragen sollte sich der Kunde an seinen Steuerberater oder die Steuerbehörden wenden.
  • Weiterhin erhält FXFlat bei Kommissionsaufträgen von den Market-Makern einen Teil der etwaigen Handelserlöse der Market-Maker. Über diese Zuwendungen wird unter V. informiert.

3) Spezielle Informationen zum Treuhandsammelkonto und Entschädigungseinrichtungen

a) Treuhandsammelkonto

Die Kundengelder werden auf einem auf den Namen der FXFlat geführten Treuhandsammelkonto bei der Wirecard Bank AG („Treuhandsammelbank“) BIC: WIREDEMMXXX verwahrt. Die IBAN ist DE92 5123 0800 0000 0623 05 für Euro und DE65 5123 0800 0000 0623 06 für Schweizer Franken. Der Treuhandbank wurde unverzüglich offengelegt, dass es sich nicht um Gelder von FXFlat handelt, sondern um treuhänderisch von FXFlat gehaltene Kundengelder. Auf diesen jeweiligen Konten befinden sich keine Gelder von FXFlat, Kundengelder und Unternehmensgelder sind mithin getrennt. Auf diesen jeweiligen Konten sind die Kundengelder gesammelt verwahrt, d.h. es wird nicht für jeden Kunden ein separates Konto geführt, sondern die Gelder verschiedener Kunden werden dort gesammelt auf einem Konto verwahrt und es erfolgt lediglich eine buchhalterische Trennung der Kundengelder voneinander. Die grundsätzliche Pflicht, Treuhandkundengelder der verschiedenen Kunden getrennt voneinander zu verwahren, dient dem Schutz des Treuhandkunden, da eine buchhalterische Zuweisung der einzelnen Gelder zu einem Kunden durch gesonderte Kontenführung je Kunde abgesichert wird. Im Insolvenzfalle kann eine Geltendmachung eines Herausgabeanspruches bei Kontoführung je Kunden sich einfacher gestalten als bei einer bloßen buchhalterischen Trennung je Kunde. Der Kunde wird gleichwohl die Weisung erteilen, dass auf dem Treuhandkonto die Gelder nicht getrennt von den Geldern anderer Kunden verwahrt werden (Treuhandsammelkonto). Die Gelder des Kunden dienen FXFlat zur Begleichung der Margin- und Erfüllungsanforderungen des Market-Makers, zur Deckung der Kommissionsgebühren und sonstiger Forderungen gegen den Kunden und FXFlat ist berechtigt, für diese Forderungen den auf den Kunden entfallenden Anteil am Treuhandsammelkonto zu belasten und den fälligen Betrag einzuziehen und abzubuchen. Die Kundengelder auf dem Treuhandsammelkonto zählen weder zum eigenen Vermögen der FXFlat noch zu dem eigenen Vermögen der Treuhandsammelbank. Im Insolvenzfall von FXFlat dürfen Gläubiger der FXFlat die Treuhandsammelgelder nicht zur Begleichung ihrer Forderungen verwenden, sie sind insoweit insolvenzfest. Im Insolvenzfall der Treuhandsammelbank wird der Kunde Gläubiger der Treuhandsammelbank, sein Auszahlungsanspruch gegen die Treuhandsammelbank entspricht seinem Anteil am Treuhandsammelkonto. Dieser Auszahlungsanspruch ist bis zur Höhe von 100.000,00 Euro gesetzlich durch die Mitgliedschaft der Treuhandsammelbank in der EDB Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (siehe www.edb-banken.de), Burgstraße 28, 10178 Berlin gesichert und zudem ist sie dem Einlagensicherungsfonds des Bankenverbands deutscher Banken e.V. (siehe www.bankenverband.de), Burgstraße 28, 10178 Berlin, Postfach 040307, 10062 Berlin angeschlossen (siehe dazu nachfolgend).
    

b) Gesetzliche Entschädigungseinrichtungen

aa) FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH
Die FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH ist der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (nachfolgend: „EdW“), Behrenstraße 31, Berlin-Mitte, Postfach 10865, Berlin an. Die EdW ist eine durch das Anlegerentschädigungsgesetz (vormals Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz) geschaffene Einrichtung zur Sicherung der Ansprüche von Anlegern, die im öffentlichen Auftrag die Entschädigung von Anlegern nach dem genannten Gesetz vornimmt und Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften bis zu 90% ihres Wertes, maximal jedoch jeweils 20.000,00 EURO pro Gläubiger schützt. Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften im Sinne des EAEG sind die Verpflichtungen eines Instituts zur Rückzahlung von Geldern, die Anlegern aus Wertpapiergeschäften geschuldet werden oder gehören und die für deren Rechnung im Zusammenhang mit Wertpapiergeschäften gehalten werden. Hierzu gehören auch Ansprüche von Anlegern auf Herausgabe von Instrumenten, dessen Eigentümer diese sind und die für deren Rechnung im Zusammenhang mit Wertpapiergeschäften gehalten oder verwahrt werden. Zu den genannten Finanzinstrumenten gehören Wertpapiere wie Aktien, Zertifikate, die Aktien vertreten, Schuldverschreibungen, Genuss- und Optionsscheine, Derivate etc. Der Entschädigungsanspruch richtet sich nach Höhe und Umfang der dem Gläubiger gegenüber bestehenden Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften unter Berücksichtigung etwaiger Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte des Instituts. Bei der Berechnung der Höhe des Entschädigungsanspruchs ist der Betrag der Gelder und der Marktwert der Finanzinstrumente bei Eintritt des Entschädigungsfalls zugrunde zu legen. Der Entschädigungsanspruch besteht nicht, soweit Gelder nicht auf die Währung eines EU-Mitgliedsstaates und nicht auf EURO lauten. Der Entschädigungsanspruch umfasst im Rahmen der genannten Obergrenze auch die bis zu seiner Erfüllung entstandenen Zinsansprüche. Ansprüche auf Schadensersatz aus Beratungsfehlern sind nicht abgedeckt. Nicht geschützt sind Anleger wie beispielsweise Kreditinstitute und Finanzdienstleister, Versicherungsunternehmen, mittlere und große Kapitalgesellschaften sowie Unternehmen der öffentlichen Hand.
   
bb) Die das Treuhandsammelkonto führende Bank
Hinweis zum Umfang der Einlagensicherung durch die Bank, die das Treuhandsammelkonto führt: „ Einlagen bei Wirecard Bank AG Einsteinring 35 85609 Aschheim sind geschützt durch Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH 1 Sicherungsobergrenze 100.000 EUR pro Einleger pro Kreditinstitut 2 Falls Sie mehrere Einlagen bei demselben Kreditinstitut haben Alle Ihre Einlagen bei demselben Kreditinstitut werden „aufaddiert“, und die Gesamtsumme unterliegt der Obergrenze von 100.000 EUR 2 Falls Sie ein Gemeinschaftskonto mit einer oder mehreren anderen Personen haben Die Obergrenze von 100.000 EUR gilt für jeden einzelnen Einleger 3 Erstattungsfrist bei Ausfall eines Kreditinstituts 20 Arbeitstage bis zum 31. Mai 2016 bzw. 7 Arbeitstage ab dem 1. Juni 2016 4 Währung der Erstattung Euro Kontaktdaten Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH Burgstraße 28 10178 Berlin Deutschland Postanschrift: Postfach 11 04 48 10834 Berlin Deutschland Telefon: +49 (0)30 59 00 11 960 E-Mail: info@edb-banken.de Weitere Informationen www.edb-banken.de 5 (1) Ihre Einlage wird von einem gesetzlichen Einlagensicherungssystem und einem vertraglichen Einlagensicherungssystem gedeckt. Im Falle einer Insolvenz Ihres Kreditinstituts werden Ihre Einlagen in jedem Fall bis zu 100.000 EUR erstattet. (2) Sollte eine Einlage nicht verfügbar sein, weil ein Kreditinstitut seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen kann, so werden die Einleger von dem Einlagensicherungssystem entschädigt. Die betreffende Deckungssumme beträgt maximal 100.000 EUR pro Kreditinstitut. Das heißt, dass bei der Ermittlung dieser Summe alle bei demselben Kreditinstitut gehaltenen Einlagen addiert werden. Hält ein Einleger beispielsweise 90.000 EUR auf einem Sparkonto und 20.000 EUR auf einem Girokonto, so werden ihm lediglich 100.000 EUR erstattet. (3) Bei Gemeinschaftskonten gilt die Obergrenze von 100.000 EUR für jeden Einleger. Einlagen auf einem Konto, über das zwei oder mehrere Personen als Mitglieder einer Personengesellschaft oder Sozietät, einer Vereinigung oder eines ähnlichen Zusammenschlusses ohne Rechtspersönlichkeit verfügen können, werden bei der Berechnung der Obergrenze von 100.000 EUR allerdings zusammengefasst und als Einlage eines einzigen Einlegers behandelt. In den Fällen des § 8 Absätze 2 bis 4 des Einlagensicherungsgesetzes sind Einlagen über 100.000 Euro hinaus gesichert. Weitere Informationen sind erhältlich über die Webseite der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH unter www.edb-banken.de. (4) Haben Sie die Erstattung innerhalb dieser Fristen nicht erhalten, sollten Sie mit dem Einlagensicherungssystem Kontakt aufnehmen, da der Gültigkeitszeitraum für Erstattungsforderungen nach einer bestimmten Frist abgelaufen sein kann. Weitere Informationen sind erhältlich über die Webseite der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH unter www.edb-banken.de. (5) Einlagen von Privatkunden und Unternehmen sind im Allgemeinen durch Einlagensicherungssysteme gedeckt. Für bestimmte Einlagen geltende Ausnahmen werden auf der Website des zuständigen Einlagensicherungssystems mitgeteilt. Ihr Kreditinstitut wird Sie auf Anfrage auch darüber informieren, ob bestimmte Produkte gedeckt sind oder nicht. Wenn Einlagen gedeckt sind, wird das Kreditinstitut dies auch auf dem Kontoauszug bestätigen. Die Bank ist dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. und der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH angeschlossen. Hierdurch sind alle Verbindlichkeiten, die in der Bilanzposition „Verbindlichkeiten gegenüber Kunden“ auszuweisen sind, gesichert. Hierzu zählen Sicht-, Termin- und Spareinlagen einschließlich der auf den Namen lautenden Sparbriefe. Die Sicherungsgrenze je Gläubiger beträgt bis zum 31. Dezember 2019 20%, bis zum 31. Dezember 2024 15% und ab dem 1. Januar 2025 8,75% des für die Einlagensicherung maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der Bank. Für Einlagen, die nach dem 31. Dezember 2011 begründet oder prolongiert werden, gelten, unabhängig vom Zeitpunkt der Begründung der Einlage, die jeweils neuen Sicherungsgrenzen ab den vorgenannten Stichtagen. Für Einlagen, die vor dem 31. Dezember 2011 begründet wurden, gelten die alten Sicherungsgrenzen bis zur Fälligkeit der Einlage oder bis zum nächstmöglichen Kündigungstermin. Die jeweilige Sicherungsgrenze wird dem Kunden von der Bank auf Verlangen bekannt gegeben. Sie kann auch im Internet unter www.bankenverband.de abgefragt werden. Nicht geschützt sind Verbindlichkeiten, über die die Bank Inhaberpapiere ausgestellt hat, wie z.B. Inhaberschuldverschreibungen und Inhabereinlagenzertifikate, sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Sicherung von Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften Ist die Bank pflichtwidrig außer Stande, Wertpapiere des Kunden zurückzugeben, so besteht neben der Haftung der Bank im Entschädigungsfall ein Entschädigungsanspruch gegen die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH. Der Anspruch gegen die Entschädigungseinrichtung ist der Höhe nach begrenzt auf 90% des Wertes dieser Wertpapiere, maximal jedoch auf den Gegenwert von 20.000€. Im Fall der Wirecard Bank AG beträgt die Sicherungsgrenze der Einlagensicherung 6.403.000€. Der Entschädigungsanspruch in Bezug auf Wertpapiere bleibt hiervon unberührt.“
 

4) Ausführungsgrundsätze im Kommissionsgeschäft und Ausführungsplätze

Die nachstehenden Grundsätze zur Auftragsausführung im Kommissionsgeschäft stellen interne Vorkehrungen dar, die FXFlat getroffen hat, um bei Ausführungen das bestmögliche Ergebnis für den Kunden zu erzielen. Es stellt keinen Verstoß gegen die Pflicht zur bestmöglichen Auftragsausführung dar, wenn FXFlat im Einzelfall trotz Ausführung des Auftrags in Übereinstimmung mit den Ausführungsgrundsätzen nicht das bestmögliche Ergebnis erzielt. FXFlat wird als Kommissionär gemäß den entsprechenden Passagen der „Sonderbedingungen für den Abschluss von finanziellen Differenzgeschäften („CFD-Handel“) und Devisenkassageschäften („FOREX-Handel“)“ tätig und wird dementsprechend Ausführungsgeschäfte durch Abschluss von CFD-Geschäften und rollierenden Devisenkassageschäften mit mehreren in Großbritannien ansässigen Market-Makern tätigen. Sowohl für die Preisstellung als auch die Geschäftstätigkeit der Market-Maker, die zum Abschluss von Ausführungsgeschäften für Rechnung des Kunden zwischen FXFlat und den Market-Makern führen, verweisen wir auf die jeweiligen Ausführungsgrundsätze der Market-Maker. Bitte beachten Sie diese: www.fxflat.com/de/execution-policy/. Änderungen und Ergänzungen werden in der Handelsplattform bekannt gegeben. Diese Market-Maker sind demgemäß Ausführungsplatz für die Aufträge des Kunden; die Aufträge werden mithin nicht an einem regulierten Markt (z.B. einer Börse) oder einem multilateralen Handelssystem ausgeführt. Sowohl die Preisstellung als auch die Geschäftstätigkeit der Market-Maker, die zum Abschluss von Ausführungsgeschäften für Rechnung des Kunden zwischen FXFlat und den Market-Makern führen, sind abhängig von bestimmten vorgegebenen und bei den Market-Makern gegebenen Faktoren, wie etwa der Marktbewegung und die Einschätzung des Basiswertes, ungewöhnlichen Marktsituationen, Hedgingmöglichkeiten des Market-Makers oder Betriebsbereitschaft und Schnelligkeit des Handelssystems des Market-Makers. Auf diese Faktoren hat FXFlat keinen Einfluss. FXFlat wird aber mindestens jährlich die Ausführungsqualität überprüfen und regelmäßig überwachen und bei Bedarf auf Mängelbehebung hinwirken.

5) Sonderkonditionen beim Starter-Paket

Für Kunden mit geringen Einzahlungen auf dem Treuhand-Sammelkonto wird ein Starter-Paket angeboten, welches sich gegenüber der Standard-Geschäftsbeziehung durch eine fehlende Nachschusspflicht und geringere Hebel auszeichnet („Starter-Konditionen“). Dies gilt für Kunden, deren Einlage auf dem Treuhand-Sammelkonto bei Aufnahme der Geschäftsbeziehung 5.000,00 Euro nicht überschreitet. Sofern solche Kunden nach Geschäftsbeziehungsaufnahme ein untertägiger Saldo oder Tagesendsaldo auf dem Treuhand-Sammelkonto von über 5.000,00 Euro verzeichnen, endet die Anwendung der Starter-Konditionen mit Frist von 2 Wochen nach schriftlicher Zustimmung des Kunden; bleibt die Zustimmung der Kunde nach schriftlicher Aufforderung für die Dauer von 3 Wochen aus, ist die Bank zur fristlosen Kündigung berechtigt. Die Bank ist nach billigem Ermessen berechtigt, während dieser Frist von 3 Wochen Kundenaufträge abzulehnen, deren Umfang nicht im Verhältnis zu der während dieser Frist weiterhin geltenden Befreiung von der Nachschusspflicht des Starter-Paketes stehen (d.h. kein Fortgeschrittenen-Handel zu Konditionen des Starterpaketes, insbesondere wenn die 5.000,00 Euro-Schwelle durch Einzahlungen des Kunden überschritten wird); für Zwangsschließungen von Kundenpositionen gilt entsprechendes. Auf Kunden, auf die nicht oder nicht mehr die Starter-Konditionen Anwendung finden aber deren untertägiges Saldo oder Tagesendsaldo auf dem Treuhand-Sammelkonto 5.000,00 Euro unterschreitet, finden die Starter-Konditionen keine Anwendung (d.h. ein nachträgliches Unterschreiten der 5.000,00 Euro-Schwelle führt nicht zum Wegfall der Nachschusspflicht und kleineren Hebeln).

B) Unterstützungsdienstleistungen bei Nutzung eines Fremdsystems (Marke FXFlat CapTrader, FXFlat Konto GB und FXFlat HKK-Invest)

1) Wesentliche Merkmale der Dienstleistung

a) Unterstützungsdienstleistung bei Nutzung eines Systems der Kundenbank

Der Kunde unterhält ein Konto und/oder Depot bei einem in- oder ausländischen Kreditinstitut zum Zwecke des Handels mit Finanzinstrumenten (Kundenbank). Er erhält für seine Handelstätigkeit von seinem konto- und/oder depotführenden Kreditinstitut ein elektronisches Orderübermittlungssystem zur Verfügung gestellt, mittels dessen er seinem konto- und/oder depotführenden Kreditinstitut Aufträge oder Anträge zum Abschluss von Geschäften in Finanzinstrumenten übermitteln kann (System). Die Rechte und Pflichten des konto- und/oder depotführenden Kreditinstituts und des Kunden betreffend das Orderübermittlungssystem, die Auftragsdurchführung und die Geschäftstätigung sind in zweiseitigen Verträgen zwischen diesen Parteien geregelt. Der FXFlat wird Einsicht in die Handelstätigkeit des Kunden gewährt und sie bietet dem Kunden Unterstützungsdienstleistungen bei der Nutzung und Bedienung des Orderübermittlungssystems des konto- und/oder depotführenden Kreditinstituts. Dabei wird eine Anlagevermittlungsdienstleistung nicht erbracht, d.h. Willenserklärungen des Kunden zum Erwerb oder zur Veräußerung von Finanzinstrumenten oder zu Kontraktabschlüsse werden nicht – auch nicht im Falle eines Systemausfalles – an den Vertragspartner des Kunden übermittelt.

b) Unterstützungsdienstleistung bei Nutzung eines alternativen Drittsystems

Soweit das konto- und/oder depotführende Kreditinstitut gestattet, dass statt oder parallel zum Orderübermittlungssystem des konto- und/oder depotführenden Kreditinstituts ein Orderübermittlungssystem eines Dritten durch den Kunden eingesetzt wird und die Bank dieses Drittsystem in das Unterstützungsspektrum aufnimmt, bietet die Bank dem Kunden Unterstützungsdienstleistungen bei der Nutzung und Bedienung des Drittsystems. Die Rechte und Pflichten des konto- und/oder depotführenden Kreditinstituts und des Kunden betreffend die Auftragsdurchführung und die Geschäftstätigung sind in zweiseitigen Verträgen zwischen diesen Parteien geregelt, die Rechte und Pflichten des Drittsystemanbieters und des Kunden betreffend das Drittsystem sind in zweiseitigen Verträgen zwischen diesen Parteien geregelt. Dabei wird eine Anlagevermittlungsdienstleistung nicht erbracht, d.h. Willenserklärungen des Kunden zum Erwerb oder zur Veräußerung von Finanzinstrumenten oder zu Kontraktabschlüsse werden nicht – auch nicht im Falle eines Systemausfalles – an den Vertragspartner des Kunden übermittelt.

c) Umfang und Grenzen der Unterstützungsdienstleistung

Die Bank unterstützt den Kunden bei der Nutzung des elektronischen Übermittlungssystems und bei der Abwicklung der Handelsgeschäfte auf Basis der vom konto- und depotführenden Kreditinstitut bzw. des Drittsystem-Anbieters zur Verfügung gestellten Daten und Informationen. Dies beinhaltet insbesondere: - Unterstützungsleistungen bei der Installation der Übermittlungssoftware - Einrichtung eines telefonisch erreichbaren Help-Desk zur Unterstützung der Bedienung der Übermittlungssoftware - Einrichtung eines telefonisch erreichbaren Help-Desk zur Unterstützung der Abwicklung und Abrechnung der Handelsgeschäfte - Unterstützungsdienstleistungen durch Kontaktherstellung zwischen zuständigen Mitarbeitern der konto- und depotführenden Kreditinstituts und dem Kunden, insbesondere durch Telefonkonferenzen - Angebot von regelmäßigen Schulungen zur Nutzung und Bedienung des elektronischen Übermittlungssystems und zu etwaigen Neuerungen Der Kunde sichert zu, die Beschaffenheit und Übereinstimung mit Beschaffenheitsbeschreibungen des Übermittlungssystems, die Anschluss- und Einfügungsfähigkeit des Übermittlungssystems an das konto- und depotführende Kreditinstitut und die Hard- und Softwareausstattung des Kunden sowie die Eignung des Übermittlungssystems für die Zwecke des Kunden selbst geprüft zu haben. Die Bank prüft nicht die vorstehenden Umstände.

d) Keine Haftung für das System

Die Bank übernimmt keine Haftung für Schäden oder entgangene Gewinne, die aus einem vollständigen oder teilweisen Ausfall oder einer solchen Fehlfunktion des von der konto- und depotführenden Bank oder Dritten dem Kunden zur Verfügung gestellten elektronischen Übermittlungssystems dem Kunden entstehen.

e) Keine Anlagevermittlung und keine Anlageberatung

Anlagevermittlungsdienstleistung bei der „Unterstützungsdienstleistung bei Nutzung eines Systems der Kundenbank“ und bei der „Unterstützungsdienstleistung bei Nutzung eines alternativen Drittsystems“ werden nicht erbracht, d.h. Willenserklärungen des Kunden zum Erwerb oder zur Veräußerung von Finanzinstrumenten oder zu Kontraktabschlüssen werden nicht – auch nicht im Falle eines Systemausfalles – an den Vertragspartner des Kunden übermittelt. Der Betrieb des elektronischen Übermittlungssystems einschließlich von etwaigen Not- und Ausfall-Systemen erfolgt ausschließlich durch das konto- und depotführende Kreditinstitut bzw. dem Anbieter des Drittsystems und unterliegt ausschließlich den vertraglichen Vereinbarungen zwischen Kunde und dem konto- und depotführenden Kreditinstitut bzw. dem Drittsystem-Anbieter. Die Bank hat keine Eingriffsmöglichkeit in das elektronische Übermittlungssystem, kein eigenes das elektronische Übermittlungssystem im Falle eines Not- und Ausfalls ersetzendes Übermittlungssystem und auch keine Ermächtigung auf sonstigem Wege mit Wirkung für den Kunden orderübermittelnd tätig werden und kann und wird deshalb insbesondere nicht - Aufträge, Anträge, Nachrichten oder sonstige Willenserklärungen oder Daten für den Kunden in das elektronische Übermittlungssystem eingeben, - Aufträge, Anträge, Nachrichten oder sonstige Willenserklärungen oder Daten für den Kunden auf sonstigem Wege oder dem von dem konto- und depotführenden Kreditinstitut bzw. dem Drittsystemanbieter bei Not- und Ausfällen vorgesehenem Wege übermitteln. Der Kunde hat mithin eigenständig Vorsorge für den Fall des Ausfalls des Übermittlungssystems zu betreiben. Bei der „Unterstützungsdienstleistung bei Nutzung eines Systems der Kundenbank“ und bei der „Unterstützungsdienstleistung bei Nutzung eines alternativen Drittsystems“ erfolgt keine Anlageberatung seitens der Bank. Die Mitarbeiter der Bank sind strikt angewiesen, weder im Rahmen werblicher Maßnahmen, der Geschäftsbeziehungsaufnahme zum Kunden noch der Geschäftsbeziehungsdurchführung den Kunden hinsichtlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Finanzinstrumenten zu beraten. Ein aktives Zusenden oder der aktive Hinweis auf von der konto- und depotführenden Kreditinstitut des Kunden oder dem Emittenten des Finanzinstruments erstellte oder zur Verfügung gestellte Informationsschriften (Basisinformationen, wesentliche Anlegerinformationen/Key Investor Document, Produktinformationsblätter, Verkaufsprospekte) erfolgt nicht.

2) Wesentliche Merkmale des Vertrags

Recht der Geschäftsbeziehungsaufnahme und des Vertrages / Gerichtsstand: Es gilt deutsches Recht und eine vertragliche Gerichtsstandsklausel besteht nicht für Privatkunden. Zustandekommen des Vertrags: Der Kunde gibt gegenüber FXFlat ein ihn bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrags, indem er die ausgefüllten und unterzeichneten Formulare zusendet, diese FXFlat zugehen und FXFlat dieses Angebot annimmt. Damit gelten die „Sonderbedingungen für die Unterstützungsdienstleistungen bei Nutzung eines Fremdsystems“ für die Geschäftsbeziehung zwischen FXFlat. Mindestlaufzeit des Vertrags: Es ist keine Mindestlaufzeit vorgesehen, die Kündigungsfrist beträgt 1 Monat. Einzelheiten der Zahlung und Erfüllung: In allen Sparten dieses Geschäftsbereiches (d.h. FXFlat CapTrader, FXFlat Konto GB und FXFlat HKK-Invest) erhält FXFlat Zuwendungen. Hierzu erfolgen im nachfolgenden Informationsabschnitt „Umgang mit Interessenkonflikte und Zuwendungsinformation“ eingehende Informationen. Direkte Zahlungen des Kunden an FXFlat erfolgen nicht. FXFlat erfüllt ihre Unterstützungspflichten im Wesentlichen durch Unterhalten einer Hotline und Bereitstellung von Personal. Preise, Kosten, Steuern: Die aktuellen Preise für die Dienstleistungen von FXFlat sind den jeweils gültigen „Preis- und Leistungsverzeichnis“ zu entnehmen. Das jeweils gültige „Preis- und Leistungsverzeichnis“ ist dem Internetauftritt von FXFlat zu entnehmen und können auf Wunsch zugesandt werden. Eigene Kosten des Kunden, wie zum Beispiel Telefongebühren oder Porti, hat der Kunde selbst zu tragen. FXFlat erhebt keine gesonderten Kommunikationsgebühren. Die Einkünfte aus den mit Dritten getätigten Geschäften sind in der Regel steuerpflichtig. Abhängig vom jeweils geltenden Steuerrecht können bei Auszahlung von Erträgen und Veräußerungserlösen Kapitalertrags- und/oder sonstige Steuern anfallen, die an die jeweilige Steuerbehörde zu entrichten sind und daher die an den Kunden auszuzahlenden Betrag mindern.

C) Vermittlung eines Vermögensverwaltungsvertrages (Marke FXFlat HKK-Invest)

1) Wesentliche Merkmale der Dienstleistung

Die Bank vermittelt den Abschluss von Vermögensverwaltungsverträgen zwischen dem Kunden und Dritten. Die Vermittlung eines Vermögensverwaltungsvertrages vollzieht sich durch Bereitstellung der Vertragsunterlagen und Kundeninformationsunterlagen des Dritten für den Kunden sowie der Einholung der Kundenangaben und ihre Weiterreichung an den Dritten (Botenschaft bei der Vermittlung eines Vermögensverwaltungsvertrags). Soweit der Bank vom Kunden eine Vollmacht über das Konto und Depot erteilt wird, wird die Bank hiervon keinen Gebrauch machen, auch nicht im Notfall. Bei der Vermittlung eines Vermögensverwaltungsvertrages erfolgt keine Anlageberatung seitens der Bank. Eine Prüfung seitens der Bank, ob der konkrete Botenauftrag den Anlagezielen des Kunden entspricht, die hieraus erwachsenden Anlagerisiken für den Kunden seinen Anlagezielen entsprechend finanziell tragbar sind und der Kunde mit seinen Kenntnissen und Erfahrungen die hieraus erwachsenden Anlagerisiken verstehen kann, erfolgt nicht. Für die Dienstleistungen der Bank werden die Bank und der Dritte seitens des Kunden vom Bank- und Datengeheimnis insoweit entbunden, wie es für die Durchführung der Dienstleistungen und Gewährung von Zuwendungen notwendig ist.

2) Wesentliche Merkmale des Vertrags

Recht der Geschäftsbeziehungsaufnahme und des Vertrages / Gerichtsstand: Es gilt deutsches Recht und eine vertragliche Gerichtsstandsklausel besteht nicht für Privatkunden. Zustandekommen des Vertrags: Der Kunde gibt gegenüber FXFlat ein ihn bindendes Angebot zum Abschluss eines Vermittlungsvertrags, indem er die ausgefüllten und unterzeichneten Formulare zusendet, diese FXFlat zugehen und FXFlat dieses Angebot annimmt. Damit gelten die „Sonderbedingungen für die Vermittlung eines Vermögensverwaltungsvertrages“ für die Geschäftsbeziehung zwischen FXFlat. Mindestlaufzeit des Vertrags: Es ist keine Mindestlaufzeit vorgesehen, eine Kündigungsfrist nicht vorgesehen. Einzelheiten der Zahlung und Erfüllung: In diesem Geschäftsbereiches erhält FXFlat Zuwendungen. Hierzu erfolgen im nachfolgenden Informationsabschnitt „Umgang mit Interessenkonflikte und Zuwendungsinformation“ eingehende Informationen. Direkte Zahlungen des Kunden an FXFlat erfolgen nicht. Preise, Kosten, Steuern: Die aktuellen Preise für die Dienstleistungen von FXFlat sind den jeweils gültigen „Preis- und Leistungsverzeichnis“ zu entnehmen. Das jeweils gültige „Preis- und Leistungsverzeichnis“ ist dem Internetauftritt von FXFlat zu entnehmen und können auf Wunsch zugesandt werden. Eigene Kosten des Kunden, wie zum Beispiel Telefongebühren oder Porti, hat der Kunde selbst zu tragen. FXFlat erhebt keine gesonderten Kommunikationsgebühren. Die Einkünfte aus den mit Dritten getätigten Geschäften sind in der Regel steuerpflichtig. Abhängig vom jeweils geltenden Steuerrecht können bei Auszahlung von Erträgen und Veräußerungserlösen Kapitalertrags- und/oder sonstige Steuern anfallen, die an die jeweilige Steuerbehörde zu entrichten sind und daher die an den Kunden auszuzahlenden Betrag mindern.

IV. Umgang mit Interessenkonflikten und Zuwendungsinformation

A) Interessenkonflikte und Zuwendungserhalt/-gewährung

Nachfolgend informiert FXFlat über den Umgang mit Interessenkonflikten und über erhaltene und gewährte Zuwendungen. FXFlat ist bestrebt, Interessenkonflikte, die im Zusammenhang mit ihrer Geschäftstätigkeit zwischen ihr und den Kunden entstehen können, zu identifizieren, zu vermeiden und über unvermeidbare Interessenkonflikte zu informieren. Als wesentliche potentielle Interessenkonflikte hat FXFlat folgende Umstände identifiziert: FXFlat könnte durch die Preisstellung als Market-Maker im Spread und durch entsprechende Zuschläge auf den Spread – über den notwendigerweise zur Finanzierung des Marketmakings notwendigen Ertrag hinaus – gewillt sein, das Preisänderungsrisiko des Kontraktes zu minimieren, dem spiegelbildlich ein erhöhtes Risiko des Kunden gegenübersteht. Bei Aufträgen des Kunden zum Abschluss von Geschäften (Kommissionsgeschäft) besteht ein potentieller Interessenkonflikt darin, dass der Kunde aufgrund des Provisionsinteresses zu umfangreicher Handelstätigkeit seitens Mitarbeitern verleitet werden könnte. Darüber hinaus bestehen potentielle Interessenkonflikte aus der allgemeinen Geschäftstätigkeit, in der potentielle Interessenkonflikte etwa aus Kooperationen (insbesondere Zuwendungen von Market-Makern), dem Erhalt oder der Gewährung von Zuwendungen entstehen könnten.

Folgende Zuwendungen erhält die FXFlat:

  • Kommissionsgeschäft (Marke FXFlat Konto DE)
    Die Bank erhält bei kommissionsweiser Ausführung von Kundenaufträgen Zuwendungen von den Market-Makern. Pro Transaktion in Geschäftsarten oder Instrumenten erhält die Bank eine Beteiligung von bis zu 65% des von den Market-Makern aus dem Ausführungsgeschäft erlösten Gewinns. Nähere Einzelheiten teilt die auf Nachfrage mit. Der Kunde ist damit einverstanden, dass die vorgenannten Zuwendungen seitens des Marketmakers an die Bank geleistet und von der Bank empfangen werden dürfen und bei der Bank verbleiben. Zu diesem Zweck wird vereinbart, dass mögliche Herausgabeansprüche des Kunden gegen die Bank oder den Marketmaker in keinem Fall entstehen. Dies trägt dazu bei, die technische Infrastruktur und die vielfältigen Serviceleistungen und die kostengünstige Auftragsausführung aufrechtzuerhalten und auszubauen.
  • Unterstützungsdienstleistungen bei Nutzung eines Fremdsystems (Marke FXFlat CapTrader, FXFlat Konto GB)
    Die Bank erhält bei Unterstützungsdienstleistungen Zuwendungen von den Market-Makern (Marke CapTrader und FXFlat Konto GB). Pro Transaktion in Geschäftsarten oder Instrumenten erhält Bank eine Beteiligung von bis zu 65% des von den Market-Makern aus dem Ausführungsgeschäft erlösten Gewinns. Nähere Einzelheiten teilt die auf Nachfrage mit. Der Kunde ist damit einverstanden, dass die vorgenannten Zuwendungen seitens des Marketmakers an die Bank geleistet und von der Bank empfangen werden dürfen und bei der Bank verbleiben. Zu diesem Zweck wird vereinbart, dass mögliche Herausgabeansprüche des Kunden gegen die Bank oder den Marketmaker in keinem Fall entstehen. Dies trägt dazu bei, die technische Infrastruktur und die vielfältigen Serviceleistungen und die kostengünstige Auftragsausführung aufrechtzuerhalten und auszubauen. Die Bank erhält Zuwendungen von dem für Investmentfonds des Kunden konto- und depotführenden Kreditinstituts (Marke FXFlat HKK-Invest) von bis zu 100% der Ausgabeaufschläge und bis zu 100% der Management-Vergütung. Nähere Einzelheiten teilt die Bank auf Nachfrage mit. Der Kunde ist damit einverstanden, dass die vorgenannten Zuwendungen an die Bank geleistet und von der Bank empfangen werden dürfen und bei der Bank verbleiben. Zu diesem Zweck wird vereinbart, dass mögliche Herausgabeansprüche des Kunden gegen die Bank oder den zuwendungsgewährenden Dritten in keinem Fall entstehen. Dies trägt dazu bei, die technische Infrastruktur, die vielfältigen Serviceleistungen und die kostengünstige Systemstellung aufrechtzuerhalten und auszubauen.
  • Vermittlung eines Vermögensverwaltungsvertrages (Marke FXFlat HKK-Invest)
    Die Bank erhält Zuwendungen von dem Vermögensverwalter in Höhe von bis zu 100% der Performance-Fee. Nähere Einzelheiten teilt die Bank auf Nachfrage mit. Der Kunde ist damit einverstanden, dass die vorgenannten Zuwendungen seitens des Dritten der Bank geleistet und von der Bank empfangen werden dürfen und bei der Bank verbleiben. Zu diesem Zweck wird vereinbart, dass mögliche Herausgabeansprüche des Kunden gegen die Bank oder den Dritten in keinem Fall entstehen. Dies trägt dazu bei, die technische Infrastruktur und die vielfältigen Serviceleistungen und die kostengünstige Auftragsausführung aufrechtzuerhalten und auszubauen.

Folgende Zuwendungen gewährt FXFlat:

  • Marken FXFlat Konto DE, FXFlat CapTrader, FXFlat Konto GB:
    Der Kunde erklärt seine Zustimmung zu Zuwendungen seitens der Bank an Kooperationspartner und gebundene Vermittler gemäß Kreditwesengesetz. Diese Zuwendungen bestehen in einem Prozentsatz der von dem Kunden an die Bank geleisteten Entgelte. Der Kooperationspartner bzw. gebundene Vermittler erhält bis zu 0,0025 % des vom Kunden in CFDs gehandelten Volumens und bei Transaktionen im Forex-Bereich (Kauf und Verkauf) je Lot (Einheit: 100.000) eine Zuwendung in Höhe von bis zu 5,50 USD. Die exakte Höhe der Zuwendung wird dem Kunden auf Anfrage mitgeteilt. Der Kunde ist damit einverstanden, dass die vorgenannten Zuwendungen von der Bank geleistet werden und beim Kooperationspartner bzw. gebundenen Vermittler verbleiben. Dies trägt dazu bei, die technische Infrastruktur und die vielfältigen Serviceleistungen und die kostengünstige Systemstellung aufrechtzuerhalten und auszubauen
  • Marke FXFlat CapTrader und FXFlat HKK-Invest: Der Kunde erklärt seine Zustimmung zu Zuwendungen seitens der Bank an Kooperationspartner und gebundene Vermittler gemäß Kreditwesengesetz. Diese Zuwendungen bestehen in einem Prozentsatz von bis zu 100% der selbst vereinnahmten Zuwendungen. Die exakte Höhe der Zuwendung wird dem Kunden auf Anfrage mitgeteilt. Der Kunde ist damit einverstanden, dass die vorgenannten Zuwendungen von der Bank geleistet werden und beim Kooperationspartner bzw. gebundenen Vermittler verbleiben. Dies trägt dazu bei, die technische Infrastruktur und die vielfältigen Serviceleistungen und die kostengünstige Auftragsausführung aufrechtzuerhalten und auszubauen.

 

B) Umgang mit Interessenkonflikten

FXFlat hat Vorkehrungen zur Vermeidung von Interessenkonflikten getroffen. Hierzu zählen der Verzicht auf eine Anlageberatung und damit auf deren innewohnendes Risiko zur Verleitung zur Auftragserteilung durch den Kunden sowie Kontrollverfahren betreffend die Qualität der Preisstellung durch Market-Maker (Kommissionsgeschäft und Unterstützungsdienstleistungen). Darüber hinaus fordert FXFlat von seinen Mitarbeitern eine sorgfältige und redliche Dienstleistungserbringung unter Beachtung des Kundeninteresses. Weitere Vorkehrungen der FXFlat sind die Einrichtung einer unabhängigen Compliance-Stelle, die die Einhaltung der internen, gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben im Umgang mit Kunden kontrolliert. Dies beinhaltet auch die Offenlegung und Kontrolle der Privatgeschäfte sämtlicher Mitarbeiter. Weiterhin werden die Mitarbeiter regelmäßig geschult.

V. Widerrufsrecht und Widerrufsfolgen

Der Kunde kann die auf Abschluss des Vertrags über den Abschluss von finanziellen Differenzgeschäften („CFD-Handel“) und Devisenkassageschäften („FOREX-Handel“)“ und den damit zusammenhängenden Dienstleistungen gerichtete Willenserklärung wie folgt widerrufen, wobei bei mehreren Widerrufsberechtigten jedem Einzelnen das Widerrufsrecht zusteht:

  • Widerrufsrecht
    Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen mittels einer eindeutigen Erklärung widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung auf einem dauerhaften Datenträger, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246b § 2 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 246b § 1 Absatz 1 EGBGB und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246b § 2 Absatz 1 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 Nummer 7 bis 12, 15 und 19 sowie Artikel 248 § 4 Absatz 1 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs, wenn die Erklärung auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. Brief, Telefax, E-Mail) erfolgt. Der Widerruf ist zu richten an: FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH, Kokkolastraße 1, 40882 Ratingen, Deutschland, Telefon 02102-100494-00, Fax 02102-100494-90, Email service@fxflat.com.
  • Widerrufsfolgen
    Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren. Überziehen Sie Ihr Konto ohne eingeräumte Überziehungsmöglichkeit oder überschreiten Sie die Ihnen eingeräumte Überziehungsmöglichkeit, können wir von Ihnen über die Rückzahlung des Betrages der Überziehung oder Überschreitung hinaus weder Kosten noch Zinsen verlangen, wenn wir Sie nicht ordnungsgemäß über die Bedingungen und Folgen der Überziehung oder Überschreitung (z. B. anwendbarer Sollzinssatz, Kosten) informiert haben. Sie sind zur Zahlung von Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Dienstleistung verpflichtet, wenn Sie vor Abgabe Ihrer Vertragserklärung auf diese Rechtsfolge hingewiesen wurden und ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor dem Ende der Widerrufsfrist mit der Ausführung der Gegenleistung beginnen. Besteht eine Verpflichtung zur Zahlung von Wertersatz, kann dies dazu führen, dass Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf dennoch erfüllen müssen. Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang.
  • Besondere Hinweise
    Bei Widerruf dieses Vertrages sind Sie auch an einen mit diesem zusammenhängenden Vertrag nicht mehr gebunden, wenn der zusammenhängende Vertrag eine Leistung betrifft, die von uns oder einem Dritten auf der Grundlage einer Vereinbarung zwischen uns und dem Dritten erbracht wird.
  • Ende der Widerrufsbelehrung

Für einzelne Geschäfte mit Finanzinstrumenten, deren Preis auf dem Finanzmarkt Schwankungen unterliegt, auf die die Bank keinen Einfluss hat und die innerhalb der Widerrufsfrist auftreten können, besteht kein Widerrufsrecht. Ende der Information zum Vertrag und den damit zusammenhängenden Dienstleistungen.