{"id":49711,"date":"2024-05-10T08:32:17","date_gmt":"2024-05-10T06:32:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.captrader.com\/?post_type=boersen-ausblicke&#038;p=49711"},"modified":"2024-05-10T08:32:18","modified_gmt":"2024-05-10T06:32:18","slug":"weekly-review-dax-40-and-wall-street-record-high-in-frankfurt","status":"publish","type":"boersen-ausblicke","link":"https:\/\/www.captrader.com\/en\/boersen-ausblicke\/wochenrueckblick-dax-40-und-wall-street-rekordhoch-in-frankfurt\/","title":{"rendered":"Wochenr\u00fcckblick DAX 40 und Wall Street: Rekordhoch in Frankfurt \u2013 Zinsoptimismus h\u00e4lt an"},"content":{"rendered":"<p>Der DAX 40 hat an Christi Himmelfahrt bei \u00fcber 18.686 Punkten ein neues Rekordhoch markieren k\u00f6nnen. Dabei d\u00fcrften insbesondere maue US-Jobdaten abermals f\u00fcr Auftrieb gesorgt haben. Bei einem vergleichsweise niedrigen Handelsvolumen reichen bereits wenige Orders, um das heimische B\u00f6rsenbarometer entsprechend zu bewegen. Neben neuen Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte hat auch die laufende Berichtssaison Anleger in dieser Woche weiterhin auf Trab gehalten.\u00a0<\/p>\n<p>In den USA ging es f\u00fcr den Dow Jones zuletzt bis auf 39.387 Punkte (+0,9 Prozent), f\u00fcr den S&amp;P 500 auf 5.214 Einheiten. (0,5 Prozent) und f\u00fcr die Nasdaq auf 16.346 Z\u00e4hler (+0,3 Prozent).<\/p>\n<h2><strong>DAX Chart <\/strong><\/h2>\n\n\n    <div class=\"tradingview-widget-container\">\n        <div id=\"tradingview_1666634489\"><\/div>\n        <script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/s3.tradingview.com\/tv.js\"><\/script>\n        <script type=\"text\/javascript\">\n        new TradingView.widget(\n        {\n            \"width\": \"100%\",\n            \"height\": \"500px\",\n            \"symbol\": \"DE40\",\n            \"interval\": \"D\",\n            \"timezone\": \"Etc\/UTC\",\n            \"theme\": \"light\",\n            \"style\": \"1\",\n            \"locale\": \"en\",\n            \"toolbar_bg\": \"#f1f3f6\",\n            \"enable_publishing\": false,\n            \"allow_symbol_change\": true,\n            \"container_id\": \"tradingview_1666634489\"\n        }\n        );\n        <\/script>\n    <\/div>\n    \n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Source: Tradingview<\/p>\n\n\n<h2>Freude \u00fcber US-Arbeitsmarktdaten: Anleger setzen weiterhin auf Zinssenkungen<\/h2>\n<p>Bereits zu Wochenbeginn hatte der Ausgang des j\u00fcngsten US-Arbeitsmarktberichts von vor einer Woche die Zinssenkungsfantasien am Leben gehalten. Der Jobbericht war deutlich schw\u00e4cher ausgefallen als im Vorfeld erwartet. Nach wie vor setzen Anleger rund um den Globus darauf, dass die zust\u00e4ndige US-Notenbank Federal Reserve (Fed) im September an den ber\u00fcchtigten Zinsschrauben nach unten dreht. Wenn es nach dem \u201eFed-Watch-Tool\u201c der CME Group geht, d\u00fcrfte dies mit einer Wahrscheinlichkeit in H\u00f6he von 50 Prozent geschehen.<\/p>\n<h2>EU-Zinssenkung r\u00fcckt n\u00e4her: Schwedische Notenbank senkt Leitzinsen erstmals seit acht Jahren<\/h2>\n<p>In einer aus Sicht des Wirtschaftsdatenkalenders unspektakul\u00e4ren Handelswoche hatten zu Wochenbeginn zun\u00e4chst neue China-Daten zum PMI-Dienstleistungsindex Optimismus gesch\u00fcrt.<\/p>\n<p>Die finalen HCOB-Einkaufsmanager f\u00fcr den Dienstleistungssektor in Deutschland konnten die Erwartungen zwar nicht ganz erf\u00fcllen - die Entt\u00e4uschung dar\u00fcber wurde durch den Optimismus in puncto Zinssenkungen allerdings gedeckelt. Nicht nur in den USA, sondern auch in der Eurozone setzen Anleger darauf, dass das Zinsniveau schon bald nach unten korrigiert werden k\u00f6nnte. Erstmals seit acht Jahren hatte zur Wochenmitte die schwedische Notenbank (Riksbank) die Zinsen nach unten geschraubt, welche damit in die Fu\u00dfstapfen der Schweizerischen Notenbank (SNB) tritt.<\/p>\n<p>Auch einige Fed-Vertreter kamen in dieser Woche bereits zu Wort. So sagte etwa die Pr\u00e4sidentin der Federal Reserve Bank of Boston, Susan Collins, dass sich die US-Wirtschaft abk\u00fchlen m\u00fcsse, um die Teuerung wieder auf das anvisierte Zwei-Prozent-Ziel zu bringen. \u201eEine Verlangsamung der Aktivit\u00e4t wird notwendig sein, um sicherzustellen, dass die Nachfrage besser mit dem Angebot \u00fcbereinstimmt, damit die Inflation dauerhaft zum offiziellen Ziel zur\u00fcckkehren kann\u201c, hie\u00df es.<\/p>\n<h2>Erstantr\u00e4ge auf US-Arbeitslosenhilfe h\u00f6her als gedacht \u2013 Zinssenkungsfantasien bleiben am Leben<\/h2>\n<p>Am Donnerstag sorgte der Ausgang der Erstantr\u00e4ge auf Arbeitslosenhilfe in den USA f\u00fcr Furore, auf welche Anleger nach dem j\u00fcngsten US-Arbeitsmarktbericht (Non-Farm Payrolls) wie erwartet besonders sensibel reagierten. In der vergangenen Woche lagen die Antr\u00e4ge bei 231.000 nach 208.000 Einheiten aus der Woche zuvor. Erwartet wurde ein Schnitt von 215.000 Einheiten.<\/p>\n<p>Gleichzeitig konnten auch robuste Au\u00dfenhandelsdaten der chinesischen Wirtschaft die Hoffnungen auf eine Erholung in der Volksrepublik wecken. Die Exporte waren im April gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat um 1,5 Prozent gestiegen, nachdem diese im Vormonat noch um 7,5 Prozent gefallen waren.<\/p>\n<h2>Fed-Vertreter kommen erneut zu Wort \u2013 Ver\u00f6ffentlichung der US-Inflationsdaten d\u00fcrfte schon bald Schatten vorauswerfen<\/h2>\n<p>Am heutigen Freitag gilt der Blick abermals den Fed-Vertretern Bowman (15:00 Uhr), Goolsbee (18:45 Uhr) und Barr (19:30 Uhr). Im Fokus d\u00fcrfte am Nachmittag zudem das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan stehen (16:00 Uhr).<\/p>\n<p>Auch die Ver\u00f6ffentlichung neuer Inflationsdaten f\u00fcr die USA am kommenden Mittwoch d\u00fcrfte schon bald ihre Schatten vorauswerfen.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt hat die Berichtssaison Marktteilnehmer insbesondere hierzulande in dieser Handelswoche umgetrieben.<br \/>So stachen die Zahlen von Siemens Energy am Mittwoch heraus, welche zwischenzeitlich um \u00fcber zw\u00f6lf Prozent anzogen. Anleger hatten die Umsatzprognose f\u00fcr das laufende Jahr honoriert. F\u00fcr das Jahr 2024 erwartet der Konzern einen Anstieg der Erl\u00f6se in H\u00f6he von zehn bis zw\u00f6lf Prozent statt zuvor drei bis sieben Prozent.<\/p>\n<p>Dagegen straften Investoren die Papiere von BMW ab. Der Autobauer hatte im ersten Quartal mit rund drei Milliarden Euro minus 19,4 Prozent weniger als im Vorjahresquartal verdient.<\/p>\n<p>In den USA entt\u00e4uschten die Werte von Airbnb, welche zwischenzeitlich um fast sieben Prozent nachgaben. Laut Unternehmensangaben habe sich das Wachstum in Nordamerika \"etwas verlangsamt\", hie\u00df es.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der DAX 40 hat an Christi Himmelfahrt bei \u00fcber 18.686 Punkten ein neues Rekordhoch markieren k\u00f6nnen. 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