{"id":50461,"date":"2024-05-24T13:13:49","date_gmt":"2024-05-24T11:13:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.captrader.com\/?post_type=boersen-ausblicke&#038;p=50461"},"modified":"2024-05-24T13:13:50","modified_gmt":"2024-05-24T11:13:50","slug":"weekly-review-dax-40-and-wall-street-interest-rate-doubts-remain","status":"publish","type":"boersen-ausblicke","link":"https:\/\/www.captrader.com\/en\/boersen-ausblicke\/wochenrueckblick-dax-40-und-wall-street-zinszweifel-bleiben\/","title":{"rendered":"Week in review DAX 40 and Wall Street: Interest rate doubts remain - NVIDIA exceeds expectations"},"content":{"rendered":"<p>In den vergangenen Tagen mussten Anleger wie erwartet zahlreiche geldpolitische Impulse verarbeiten. Dabei standen insbesondere zur Wochenmitte die Ver\u00f6ffentlichung der j\u00fcngsten Fed-Mitschriften im Fokus. Auch die Zahlen des Chipherstellers NVIDIA haben abermals die im Vorfeld get\u00e4tigten Erwartungen \u00fcbertroffen und f\u00fcr Furore gesorgt.<br \/>Gen Wochenschluss d\u00fcrften allerdings erneut wichtige US-Konjunkturdaten f\u00fcr Bewegung sorgen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den DAX ging es zuletzt auf rund 18.625 Z\u00e4hler. Der Dow Jones b\u00fc\u00dfte am Donnerstag rund 1,5 Prozent auf 39.065 Punkte ein, der S&amp;P 500 ca. 0,7 Prozent auf 5.267 Einheiten und die Nasdaq 0,4 Prozent auf 16.736 Punkte.<\/p>\n<h2><strong>DAX Chart\u00a0<\/strong><\/h2>\n\n\n    <div class=\"tradingview-widget-container\">\n        <div id=\"tradingview_944968300\"><\/div>\n        <script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/s3.tradingview.com\/tv.js\"><\/script>\n        <script type=\"text\/javascript\">\n        new TradingView.widget(\n        {\n            \"width\": \"100%\",\n            \"height\": \"500px\",\n            \"symbol\": \"DE40\",\n            \"interval\": \"D\",\n            \"timezone\": \"Etc\/UTC\",\n            \"theme\": \"light\",\n            \"style\": \"1\",\n            \"locale\": \"en\",\n            \"toolbar_bg\": \"#f1f3f6\",\n            \"enable_publishing\": false,\n            \"allow_symbol_change\": true,\n            \"container_id\": \"tradingview_944968300\"\n        }\n        );\n        <\/script>\n    <\/div>\n    \n\n\n<p>Source: Tradingview<\/p>\n<h2>Fed-Vertreter erteilten einer zeitnahen Zinswende eine Absage \u2013 Fed-Mitschriften best\u00e4tigen restriktiven Kurs<\/h2>\n<p>Zu Beginn der Woche war es Fed-Direktoriumsmitglied Christopher Waller, welcher einer zeitnahen Zinswende eine Absage erteilte und nicht zuletzt eine einflussreiche Stimme hat. Waller wies darauf hin, dass der Jobmarkt in den USA weiterhin robust sei und die Fortschritte im Kampf gegen die Teuerung bescheiden ausgefallen seien. Erst nach \u201eeinigen weiteren Monaten mit guten Inflationsdaten\u201c w\u00fcrde er sich mit einer Lockerung der Zinsz\u00fcgel wohlf\u00fchlen, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Auch die sogenannten \u201eFOMC-Minutes\u201c signalisierten, dass das Nachlassen des Preisdrucks in den USA wohl doch l\u00e4nger dauern wird als gedacht. Mittelfristig wolle man das Inflationsziel von zwei Prozent erreichen, hei\u00dft es in den am Mittwochabend ver\u00f6ffentlichten Mitschriften.<\/p>\n<p>Weiterhin setzen Marktteilnehmer allerdings auf eine erste Zinssenkung auf der Sitzung im September, was jedoch ungewiss ist. Das \u201eFed-Watch-Tool\u201c der CME Group rechnet mit einer Chance von knapp unter 50 Prozent.<\/p>\n<h2>NVIDIA sorgt abermals f\u00fcr Aufsehen \u2013 Umsatzplus von 262 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal<\/h2>\n<p>Nach US-B\u00f6rsenschluss sorgten zur Wochenmitte die Zahlen aus dem Hause NVIDIA f\u00fcr gro\u00dfes Aufsehen. Der Chiphersteller konnte im vergangenen Quartal dank des anhaltenden KI-Booms einen Umsatz von rund 26,04 Milliarden Dollar einfahren, nach 7,2 Milliarden Dollar im Vorjahr, was einem Plus von 262 Prozent entspricht.<\/p>\n<p>Am Donnerstag konnten die ersten Sch\u00e4tzungen zu den HCOB-Einkaufsmanagern f\u00fcr die Bundesrepublik Deutschland tempor\u00e4r f\u00fcr positive Impulse sorgen. Insbesondere f\u00fcr das verarbeitende Gewerbe und dem Dienstleistungssektor hoffen Anleger auf eine Erholung.<\/p>\n<p>Das Pendant f\u00fcr die USA von S&amp;P konnte sich ebenfalls besser entwickeln als erwartet, was nicht zuletzt wiederum die Zinssenkungsfantasien der Anleger tr\u00fcbte.<\/p>\n<p>Am sp\u00e4ten Donnerstagabend verwies US-Notenbankvertreter Raphael Bostic darauf, dass es keine gute Idee sei, auf eine baldige Zinssenkung zu setzen. \"Bei der Frage, ob die Inflation auf unseren Zielwert zur\u00fcckgeht, sind wir noch nicht \u00fcber den Sorgen-Punkt hinweg\u201c, hie\u00df es bei einer Veranstaltung der Stanford University.<\/p>\n<h2>Deutschland-BIP f\u00e4llt wie erwartet aus \u2013 US-Konjunkturdaten runden Handelswoche ab<\/h2>\n<p>Am Freitag sorgten zun\u00e4chst die BIP-Wachstumsraten hierzulande f\u00fcr keine \u00dcberraschungen. Im Jahresvergleich fiel das BIP im ersten Quartal wie erwartet mit 0,2 Prozent r\u00fcckl\u00e4ufig aus nach ebenfalls minus 0,2 Prozent im Zeitraum zuvor.<\/p>\n<p>Im Blick behalten Anleger am Nachmittag neben den Bestellungen f\u00fcr langlebige G\u00fcter in den USA (14:30 Uhr) auch den Michigan-Verbrauchstimmungsindex (16:00 Uhr).<br \/>Eine Eintr\u00fcbung der Werte k\u00f6nnte f\u00fcr geldpolitische Entspannungssignale sorgen.<\/p>\n<p>Fed-Mitglied Christopher Waller (15:35 Uhr) rundet die Handelswoche mit einer Rede ab.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den vergangenen Tagen mussten Anleger wie erwartet zahlreiche geldpolitische Impulse verarbeiten. Dabei standen insbesondere zur Wochenmitte die Ver\u00f6ffentlichung der j\u00fcngsten Fed-Mitschriften im Fokus. 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