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DAX Wochenausblick: Nahostkonflikt verunsichert weiterhin – US-Jobdaten voraus

Der deutsche Leitindex zeigt sich angesichts der anhaltenden Spannungen im Iran-Konflikt weiterhin nervös. Was politisch kommuniziert und was an den Märkten tatsächlich geglaubt wird, sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Diese Diskrepanz sorgt für Zurückhaltung, da Anleger vorsichtiger agieren und kurzfristige Risiken meiden, bis sich die Lage klarer abzeichnet. Trotz der schwelenden Unsicherheit gibt es offensichtlich…
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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31.03.2026, 13:10 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr
Ein geschäftiger Handelssaal mit Menschen, die an Computerstationen arbeiten, und großen elektronischen Börsentafeln, die über dem Kopf Daten anzeigen, darunter die neuesten Zahlen für den DAX-Wochenausblick.

Der deutsche Leitindex zeigt sich angesichts der anhaltenden Spannungen im Iran-Konflikt weiterhin nervös. Was politisch kommuniziert und was an den Märkten tatsächlich geglaubt wird, sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Diese Diskrepanz sorgt für Zurückhaltung, da Anleger vorsichtiger agieren und kurzfristige Risiken meiden, bis sich die Lage klarer abzeichnet.
Trotz der schwelenden Unsicherheit gibt es offensichtlich immer noch eine Handvoll Optimisten, welche weiterhin an der Hoffnung auf einen zeitnahen Waffenstillstand zwischen den Konfliktparteien festhält.
Mit Blick auf das bevorstehende Osterwochenende dürfte die Nervosität zusätzlich anziehen. Ohne eine klare Lösung im geopolitischen Konflikt dürften viele Investoren keine unnötigen Risiken eingehen wollen. Je näher das lange Wochenende rückt, desto stärker dürfte das Sicherheitsdenken dominieren. Niemand möchte in einer geschlossenen Marktphase von unerwarteten Entwicklungen auf dem falschen Fuß erwischt werden.

DAX

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Hoffen auf zeitnahes Ende des Iran-Konflikts – 7. April rückt näher

Einem Zeitungsbericht zufolge sei US-Präsident Donald Trump bereit auch ohne Wiedereröffnung der Straße von Hormus den Iran-Krieg zu beenden. Dem „Wall Street Journal“, unter Berufung auf Regierungsmitarbeiter zufolge, sei der US-Präsident bereit, den Krieg zu beenden, auch wenn die strategische Meerenge weiterhin nahezu gesperrt bleibe. So wolle Trump die iranische Marine als auch die Raketenbestände außer Gefecht setzen.
Donald Trump hatte dem Iran zuletzt eine Frist bis zum 7. April gesetzt, um ein Abkommen zur Beendigung des Krieges mit den Vereinigten Staaten als auch Israel zu akzeptieren. Falls nicht, würden US-amerikanische Angriffe auf den iranischen Energiesektor drohen.

US-Arbeitsmarktdaten in dieser Woche im Fokus – „JOLTs“ und ADP-Daten dürften ersten Vorgeschmack liefern

Von den dynamischen Entwicklungen im Iran-Krieg könnten Anleger in der verkürzten Handelswoche punktuell immer wieder von verschiedenen Konjunkturdaten abgelenkt werden. Am heutigen Dienstag werden etwa die „JOLTs“ (Job Openings and Labor Turnover Survey) publik (16:00 Uhr).

Am Mittwoch warten auf Anleger die sogenannten ADP-Beschäftigungsdaten (14:15 Uhr), die US-Einzelhandelsumsätze (14:30 Uhr) als auch der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe (16:00 Uhr).

Ökonomen erwarten Stellenplus gegenüber dem Vormonat – US-Zinssenkungsfantasien getrübt

Der offizielle US-Arbeitsmarktbericht (Non-Farm Payrolls) wird am Freitag erwartet (14:30 Uhr). Fachleute erwarten einen Stellenaufbau in Höhe von 55.000 Einheiten außerhalb der Landwirtschaft, nachdem im Februar noch 92.000 Jobs abgebaut wurden. Die Arbeitslosenquote dürfte Schätzungen zufolge bei einem Status quo in Höhe von 4,4 Prozent verweilen.

Angesichts der anstehenden Börsenfeiertage (Karfreitag) und (Ostermontag) können DAX-Anleger folgerichtig erst am Dienstag auf die US-Jobdaten reagieren.

Hoffnungen auf einen Zinssenkungsschritt am 29. April durch den US-Währungshüter machen sich Anleger allerdings derzeit keine. Laut „Fed-Watch-Tool“ der CME Group rechnen 97,4 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinspause und sogar 2,6 Prozent mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte.

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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