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DAX Wochenausblick: Hoffen auf Ende des „Shutdowns“ in den USA

Die Hoffnung auf eine mögliche Jahresendrallye könnte Anleger immer wieder aus der Reserve locken. Die Sorge über eine potenzielle Überbewertung im KI-Sektor scheint damit zumindest temporär aus den Augen und damit aus dem Sinn von Börsianern. Mit über Wohl und Wehe der laufenden Börsenwoche dürfte insbesondere die Hoffnung auf ein Ende des Teilstillstands der US-Regierung…
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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12.11.2025, 12:35 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr
Ein geschäftiger Handelssaal mit Menschen, die an Computerstationen arbeiten, und großen elektronischen Börsentafeln, die über dem Kopf Daten anzeigen, darunter die neuesten Zahlen für den DAX-Wochenausblick.

Die Hoffnung auf eine mögliche Jahresendrallye könnte Anleger immer wieder aus der Reserve locken. Die Sorge über eine potenzielle Überbewertung im KI-Sektor scheint damit zumindest temporär aus den Augen und damit aus dem Sinn von Börsianern.
Mit über Wohl und Wehe der laufenden Börsenwoche dürfte insbesondere die Hoffnung auf ein Ende des Teilstillstands der US-Regierung entscheiden. Indes könnte es immer wieder mögliche Impulse durch die laufende Berichtssaison geben.

DAX

 

Anleger setzen auf Kompromisslösung im US-Haushaltsstreit bis Ende Januar

Die Hoffnung auf eine Kompromisslösung bis Ende Januar im Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikaner dürfte nach wie vor eines der zentralen Gesprächsthemen am Markt bleiben. Der US-Senat hatte zu Wochenbeginn einem Übergangshaushalt zugestimmt. Die Finanzierung des Haushalts soll bis Ende Januar somit sichergestellt werden.

Das Repräsentantenhaus müsse nun zustimmen sowie anschließend US-Präsident Donald Trump seine Unterschrift setzen. Insgesamt hatten 60 Senatoren am späten Montagabend für den Übergangshaushalt gestimmt, 40 dagegen.
Möglicherweise könnte das Repräsentantenhaus bereits heute über den Gesetzentwurf abstimmen.

Seit dem 1. Oktober gilt die partielle US-Haushaltssperre und damit der längste Shutdown in der US-amerikanischen Geschichte.
Wegen des nach wie vor andauernden Haushaltsstreits in den USA dürfte es weiterhin zur Verzögerung von wichtigen US-Konjunkturdaten kommen. Eigentlich sollten am Donnerstag die US-Verbraucherpreisdaten und am Freitag etwa neue Werte zu den Einzelhandelsumsätzen veröffentlicht werden.

Konjunkturdaten dürften Mangelware bleiben – Zahlreiche Fed-Vertreter im Blick

In einem in dieser Woche insgesamt mauen Wirtschaftskalender sollten Anleger jedoch immer wieder verschiedene Fed-Reden im Auge behalten. Erwartet werden um 16:00 Uhr Anna Paulson (Philadelphia), um 16:20 Uhr Gouverneur Christopher Waller, um 18:15 Uhr Raphael Bostic (Atlanta) und um 18:30 Uhr Trump-Vertrauter Stephen Miran sowie Susan Collins (22:00 Uhr/Michigan).

Am Donnerstag setzt sich der Rede-Marathon mit Neel Kashkari (16:30 Uhr/Minneapolis), Alberto Musalem (18:15 Uhr/ St. Louis) und Beth Hammack (18:20 Uhr/ Cleveland) sowie am Freitag mit Schmid (16:05 Uhr/ Kansas City), Lorie Logan (20:30 Uhr/Dallas) und Raphael Bostic (21:20 Uhr) weiter fort.

Chinesische Konjunkturdaten am Freitag im Fokus

Durchaus bedeutende chinesische Konjunkturdaten werden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag erwartet (03:00 Uhr). Neben den Einzelhandelsumsätzen gilt es neue Werte zur Industrieproduktion zu beachten. Beide Daten könnten wichtige Vorgaben für den Freitagshandel liefern.

Berichtssaison: Zahlen-Marathon der DAX-Unternehmen erwartet

Im Fokus stehen etwa heute die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsquartals von Infineon Technologies (ISIN: DE0006231004), E.ON (ISIN: DE000ENAG999), RWE (ISIN: DE0007037129) und am Donnerstag von Siemens (DE0007236101), der Deutschen Telekom (DE0005557508) und Merck (DE0006599905) sowie am Freitag von Siemens Energy (DE000ENERY0).

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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