Im Fokus der Anleger dürften in der neuen Handelswoche insbesondere die Fed-Notenbanksitzung und die Veröffentlichung neuer US-Arbeitsmarktdaten stehen.
Für Erleichterung könnte eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und der EU vom Sonntag sorgen. Nicht zuletzt dürfte die Berichtssaison weiter an Aufmerksamkeit gewinnen.
Aufatmen im Handelsstreit zwischen den USA und EU – Einigung auf Zölle von 15 Prozent für Waren aus Europa
US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen haben nach ihrem Treffen in Schottland mitgeteilt, dass man sich auf einen pauschalen Zollsatz von 15 Prozent für Importe aus der EU in die USA geeinigt habe. So soll besagter Satz auch für die Automobilindustrie gelten, welcher aktuell bei 25 Prozent liegt. Zölle auf Aluminium- und Stahlimporte sollen allerdings nach wie vor bei 50 Prozent liegen, so der US-Präsident. Zudem werde die Europäische Union laut Trump mehrere hundert Milliarden Dollar in die Vereinigten Staaten investieren, hieß es weiter.
„JOLTs“ und ADP-Daten im Blick – Alle Augen auf Jerome Powell
Erwartet werden am Dienstag die sogenannten „JOLTs“ (16:00 Uhr), welche wichtige Impulse für den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag abgeben könnten.
Für gewöhnlich dürften die ADP-Beschäftigungsdaten (14:15 Uhr) zudem Mittwoch einen ersten Vorgeschmack auf die US-Jobdaten abgeben.
Zur Wochenmitte rückt am Nachmittag die Wachstumsrate zum US-Bruttoinlandsprodukt in den Fokus der Marktakteure (14:30 Uhr).
Über Wohl und Wehe dürfte jedoch die mit Spannung erwartete Fed-Notenbanksitzung am Abend entscheiden. Für 20:00 Uhr wird der Leitzinsentscheid erwartet, die FOMC-Pressekonferenz um 20:30 Uhr.
China-Daten im Fokus – US-Preisdaten könnten Inflationssignale senden
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag könnte es mit bedeutenden chinesischen Konjunkturdaten spannend werden, welche folgerichtig wichtige Vorgaben für den Handel liefern dürften. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das nicht-verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor sollte auch auf Interesse stoßen (03:30 Uhr)
Die Kernrate für die persönlichen Konsumausgaben stehen am Donnerstagnachmittag auf der Agenda (14:30 Uhr). Anleger dürften sich in diesem Zusammenhang wichtige Inflationssignale versprechen.
US-Arbeitsmarktdaten könnten am Freitag über Wohl und Wehe entscheiden – Berichtssaison nimmt weiter an Fahrt auf
Der Freitag dürfte ganz im Zeichen der Publikation der „Non-Farm Payrolls“ stehen, welche für 14:30 Uhr erwartet werden. Neben den Beschäftigungszahlen und der Arbeitslosenquote gilt es die Entwicklung der durchschnittlichen Stundenlöhne im Auge zu behalten.
Auch die weiter an Tempo aufnehmende Berichtssaison dürfte es in sich haben. Am Dienstag werden etwa die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsquartals von Boeing (ISIN: US0970231058) und PayPal (ISIN: US70450Y1038) erwartet. Am Mittwoch berichten Meta (ISIN: US30303M1027) und Microsoft (ISIN: US5949181045) sowie am Donnerstag Amazon (ISIN: ISINUS0231351067), Coinbase (ISIN: US19260Q1076) und MicroStrategy (ISIN: ISINUS5949724083)
Dow Jones Industrial Average Index

Quelle: TradingView



