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DAX Wochenausblick: Nahostkonflikt als mögliches Damoklesschwert – Alle Augen auf Jerome Powell

Der Nahostkonflikt dürfte Anleger in den kommenden Tagen möglicherweise viel abverlangen. Sollten die USA aktiv in das Kriegsgeschehen eingreifen, dürfte dies als weitere Eskalation zu werten sein. Mit dem am heutigen Abend anstehenden Fed-Leitzinsentscheid könnte es zudem geldpolitische Signale geben. Dass die US-Währungshüter allerdings an den Zinsschrauben nach unten drehen, bleibt unwahrscheinlich. Zu beachten gilt,…
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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18.06.2025, 12:55 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr
Ein geschäftiger Handelssaal mit Menschen, die an Computerstationen arbeiten, und großen elektronischen Börsentafeln, die über dem Kopf Daten anzeigen, darunter die neuesten Zahlen für den DAX-Wochenausblick.

Der Nahostkonflikt dürfte Anleger in den kommenden Tagen möglicherweise viel abverlangen. Sollten die USA aktiv in das Kriegsgeschehen eingreifen, dürfte dies als weitere Eskalation zu werten sein.
Mit dem am heutigen Abend anstehenden Fed-Leitzinsentscheid könnte es zudem geldpolitische Signale geben. Dass die US-Währungshüter allerdings an den Zinsschrauben nach unten drehen, bleibt unwahrscheinlich.
Zu beachten gilt, dass die Börsenpforten in Frankfurt am Main am Donnerstag trotz des Feiertages „Fronleichnam“ regulär geöffnet bleiben.

DAX

Quelle: TradingView

Unsicherheit wegen geopolitischer Risiken dürfte bestehen bleiben – Schalten sich die USA in das Kriegstreiben ein?

Die Nervosität wegen des andauernden Nahostkonflikts zwischen dem Iran und Israel dürfte weiter anhalten. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag eine bedingungslose Kapitulation des Iran gefordert und gleichzeitig davor gewarnt, dass die Geduld der Vereinigten Staaten am Ende sei.
Marktteilnehmer dürften sich zusehends auf eine mögliche Intervention des US-Militärs in den Konflikt einstellen.

US-Notenbank Federal Reserve entscheidet am heutigen Abend über Leitzins

Am heutigen Mittwochabend blicken Anleger insbesondere auf den Fed-Leitzinsentscheid, welcher für 20:00 Uhr erwartet wird. Ab 20:30 Uhr gilt es die FOMC-Pressekonferenz mit Jerome Powell in gewohnter Art und Weise nach geldpolitischen Hinweisen abzuklopfen.

„Fed-Watch-Tool“ der CME Group signalisiert Zinspause

Das sogenannte „Fed-Watch-Tool“ der CME Group signalisiert die Chance für eine weitere Zinspause am heutigen Abend auf 99,9 Prozent, sodass das Zinsband bei 4,25 bis 4,50 Prozent verweilen dürfte. Auf eine Gegenwahrscheinlicht von 0,1 Prozent wird das Szenario eines Zinssenkungsschritts in Höhe von 25 Basispunkten taxiert.

Bank of England und People’s Bank of China entscheiden ebenfalls über Leitzins – Deutsche Erzeugerpreise am Freitag im Blick

Am Donnerstag kommt indes die britische Notenbank (Bank of England) zusammen, um über die geldpolitische Zukunft zu entscheiden (13:30 Uhr).

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (03:15 Uhr) entscheidet die People’s Bank of China (PBoC) für das Reich der Mitte in Sachen Zinsniveau.

Am letzten Tag der Handelswoche stehen last but not least die deutschen Erzeugerpreise auf der Tagesagenda (08:00 Uhr).

Aus US-Seite könnte der Philly-Fed-Herstellungsindex für Bewegung sorgen (14:30 Uhr).

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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