Mit großer Spannung dürften Anleger der Veröffentlichung neuer US-Inflationsdaten am Nachmittag entgegenfiebern, welche geldpolitischen Hinweisen abgeben könnten. Abzuwarten gilt, ob die jüngsten Ergebnisse im Handelsstreit zwischen den USA und China Investoren aus der Reserve locken und die Aktienmärkte damit weiter beflügeln. Am Ende des Tages könnte die Unsicherheit über den zukünftigen Werdegang des Zollkonflikts Marktteilnehmer möglicherweise doch wieder einholen.
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Quelle: TradingView
Musk rudert zurück: Leichte Entspannung im Streit zwischen Tesla-Chef und dem US-Präsidenten
Trump hatte jüngst seine Aussagen gegen US-Präsident Donald Trump bedauert und damit im Konflikt mit dem Republikaner etwas zurückgerudert. "Ich bedauere einige meiner Aussagen zu Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche“, so der Tesla-Chef auf seiner Plattform X. „Sie sind zu weit gegangen.“
In der vergangenen Woche hatten sich beide in der Öffentlichkeit einen Schlagabtausch geliefert. Als Auslöser fungiert das durch Donald Trump geplante Steuergesetz, womit der Schuldenberg der USA um weitere Billionen anwachsen würde (2,4 Billionen Dollar).
Rahmenabkommen für Handels zwischen den USA und China
Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt haben sich indes nach zwei Tagen Verhandlungen auf ein Rahmenabkommen für den Handel einigen können. "Wir haben uns auf einen Rahmen geeinigt, um den Genfer Konsens und das Gespräch zwischen den beiden Präsidenten umzusetzen", hieß es am späten Dienstagabend von US-Handelsminister Howard Lutnick. Für den großen Wurf in puncto Zollfragen dürfte es damit allerdings noch nicht reichen. Abzuwarten gilt, ob die Handelsstreitigkeiten Anleger am Ende des Tages womöglich doch wieder einholen.
Ökonomen erwarten Anstieg der Teuerung – Kernt-Inflationsrate im Fokus
Für 14:30 Uhr erwarten Anleger am heutigen Mittwoch die Verbraucherpreisdaten aus den Vereinigten Staaten. Für die Mai-Rate wird mit einem Wert in Höhe von 2,50 Prozent gerechnet (im Vergleich zum Vorjahresmonat), nach 2,30 Prozent im April.
Die Kernrate der Teuerung, welche die Treiber Energie und Lebensmittel ausblendet, könnte Ökonomen zufolge im gleichen Zeitraum um 2,9 Prozent angezogen haben (zuvor: 2,8 Prozent).
US-Erzeugerpreise könnten am Donnerstag Inflationssignale senden – Deutsche Teuerung am Freitag erwartet
Ebenfalls spannend dürfte es am Donnerstag mit den US-Erzeugerpreisen werden (14:30 Uhr). Besagte Daten können wichtige Inflationssignale abgeben.
Die Woche runden aus Sicht des Wirtschaftskalenders die finalen Inflationsraten für die Bundesrepublik Deutschland (08:00 Uhr) und die vorläufigen Verbraucherstimmungsdaten aus dem Hause der Uni Michigan ab (16:00 Uhr).



