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US-Wochenausblick: Entspannung im Zollstreit beflügelt – Inflationsdaten im Fokus

Die USA und China haben im Handelsstreit die gegenseitigen Zölle gesenkt und somit für Aufatmen in Anlegerkreisen gesorgt. Ab Mittwoch soll eine Regelung zunächst für 90 Tage gelten.In der neuen Handelswoche sollten Anleger insbesondere frische US-Inflationsdaten im Auge behalten, welche geldpolitische Impulse versprechen könnten. Aufatmen im Zollstreit – Erste Einigungen zwischen den USA und China…
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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12.05.2025, 11:14 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr

Die USA und China haben im Handelsstreit die gegenseitigen Zölle gesenkt und somit für Aufatmen in Anlegerkreisen gesorgt. Ab Mittwoch soll eine Regelung zunächst für 90 Tage gelten.In der neuen Handelswoche sollten Anleger insbesondere frische US-Inflationsdaten im Auge behalten, welche geldpolitische Impulse versprechen könnten.

Aufatmen im Zollstreit – Erste Einigungen zwischen den USA und China

„Es ist wichtig zu verstehen, wie schnell wir uns einigen konnten, was zeigt, dass die Differenzen vielleicht nicht so groß waren wie gedacht“, so Jamieson Greer, US-Handelsbeauftragter.
Medienberichten zufolge würden die US-Zölle auf China-Einfuhren auf 30 Prozent sinken, nach zuvor 145 Prozent. Die Zollaufschläge Pekings auf US-amerikanische Importe sollen von 125 Prozent auf 10 Prozent zurückgehen, hieß es. Weitere Details könnten am heutigen Montag erfolgen. Spannend dürfte zudem auch bleiben, ob weitere Deals mit anderen wichtigem Handelspartner erzielt werden können.

Ende vergangener Woche hatte ein Abkommen zwischen den USA und Großbritannien Investoren bereits zuversichtlich gestimmt.

US-Inflationsdaten am Dienstag im Fokus – Kernrate der Teuerung könnte anziehen

Aus Sicht des Wirtschaftskalenders dürfte es am Dienstag insbesondere mit neuen US-Verbraucherpreisdaten spannend werden (14:30 Uhr). Ökonomen erwarten, dass der Preisdruck in der größten Volkswirtschaft der Welt im vergangenen Monat (gegenüber dem Vorjahresmonat) um 2,4 Prozent gestiegen ist und damit so stark wie im Monat zuvor. Allerdings wird damit gerechnet, dass die Kernrate der Teuerung um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat angezogen haben könnte, nach 0,1 Prozent im Vergleichszeitraum.

Ebenfalls wichtige Preisdaten für die USA werden am Donnerstag mit den Erzeugerpreisen publik (14:30 Uhr). Auch die Entwicklung der Einzelhandelsumsätze sollten Anleger zur gleichen Uhrzeit im Auge behalten.

Am Nachmittag (14:40 Uhr) wird zudem eine Rede durch Fed-Chef Jerome Powell erwartet, welche es zu beachten gilt.

Die Handelswoche runden frische Zahlen zum Verbrauchervertrauen aus dem Hause Uni Michigan am Freitag (16:00 Uhr) ab.

Dow Jones Industrial Average Index

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Quelle: TradingView

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Timo Emden

Chefmarktanalyst
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Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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