Der Handelsstreit dürfte Anleger weiterhin verstärkt beschäftigen. US-Präsident Donald Trump hatte in der vergangenen Woche gegen nahezu allen Ländern Strafzölle auf Einfuhren in die USA angekündigt. Eine weitere Eskalation des Konflikts dürfte die Rezessionssorgen befeuern.
Aus Sicht des Wirtschaftskalenders könnte es in den kommenden Tagen insbesondere mit der Publikation neuer US-Inflationsdaten spannend werden. Gleichzeitig warten Investoren auf den Startschuss zur Berichtssaison.
Dow Jones Industrial Average Index

Quelle: TradingView
Weitere Eskalation des Zollstreits möglich – Anleger fürchten Gegenmaßnahmen wichtiger Handelspartner
Die Sorgen um die nicht absehbaren Auswirkungen des Handelsstreits auf die Weltwirtschaft dürfte Anleger auch in den kommenden Tagen umtreiben. Trump hatte am vergangenen Mittwochabend im großen Stil Zölle auf US-Importe angekündigt und Rezessionssorgen geschürt. Gleichzeitig dürften Anleger entsprechende Gegenmaßnahmen wichtiger Handelspartner wie etwa durch die EU fürchten. China hatte jüngst mit einem Gegenzoll in Höhe von 34 Prozent auf US-amerikanische Importe gekontert.
Am Mittwoch könnte es durch die Publikation der sogenannten Fed-Mitschriften (20:00 Uhr) geldpolitische Hinweise geben. Anleger dürften die Protokolle der jüngsten Fed-Notenbanksitzung entsprechend begutachten.
US-Teuerungsdaten am Donnerstag im Fokus: Ökonomen erwarten Rückgang der Kernrate
Der Donnerstag dürfte ganz im Zeichen der Veröffentlichung neuer US-Inflationsdaten stehen (14:30 Uhr). Ökonomen erwarten für die Verbraucherpreise ein Plus von 2,6 Prozent (im Vergleich zum Vormonat), nach 2,8 Prozent Februar. Für die Kernrate der Teuerung wird im gleichen Zeitraum mit einem Plus von 3 Prozent gerechnet (zuvor: 3,1 Prozent).
Auch am Freitag dürfte es mit neuen US-Preisdaten mögliche Impulse geben (14:30 Uhr). Erwartet werden die sogenannten Erzeugerpreise, welche gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent anziehen könnten, nach (+0 Prozent) im Vormonat.
Ebenfalls von Interesse dürfte abschließend auch das Verbrauchervertrauen aus dem Hause Reuters/Uni Michigan sein (16:00 Uhr).
Anleger dürften Startschuss zur US-Berichtssaison abgeben: JP Morgan und Co im Blick
Am Freitag warten Anleger auf den Startschuss zur US-Berichtssaison, welche traditionell die US-Großbanken abgeben. Neben JP Morgan werden die Zahlen von Wells Fargo, Morgan Stanley und der Bank of New York Mellon erwartet. Auch BlackRock berichtet.



