In einer aus Sicht des Wirtschaftskalenders überschaubaren Handelswoche ist die laufende Handelswoche insbesondere durch den jüngsten Start der neuen Trump-Regierung geprägt. Auch das alljährliche Weltwirtschaftsforum in Davos gilt es im Blick zu behalten. Nicht zuletzt dürfte immer wieder die Berichtssaison in den Vereinigten Staaten als auch hierzulande für Impulse sorgen.
DAX Chart
Quelle: TradingView
Vorerst keine sofortigen Strafzölle gegen China und Europa – Erleichterung beflügelt
Die Erleichterung darüber, dass Trump auf sofortige Strafzölle gegen chinesische als auch europäische Waren zunächst verzichtet, hat den DAX zur Wochenmitte erneut auf ein Rekordhoch bei über 21.264 Punkten steigen lassen. Auf China-Importe solle es 10 Prozent gegen, wobei man über Europa noch nachdenke, hieß es.
Trump hatte allerdings Strafzölle gegen Kanada zum 1. Februar angekündigt.
Impulse vom Weltwirtschaftsforum in Davos denkbar – Virtuelle Rede durch Trump für Donnerstag geplant
Die Aufmerksamkeit gilt am Donnerstag in einem ohnehin dünnen Wirtschaftskalender den wöchentlichen Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe (14:30 Uhr). Die geldpolitischen Fragezeichen dürften Anleger weiterhin umtreiben, zumal bereits kommende Woche Mittwoch die Fed das erste Mal in diesem Jahr zusammenkommt, um über die zukünftige Geldpolitik zu entscheiden. Erwartet wird allerdings, dass der US-Währungshüter seine Füße stillhält.
Um 16:00 Uhr wartet das Verbrauchervertrauen für die Eurozone.
Zudem dürften sich die Blicke in das schweizerische Davos richten, wenn Donald Trump eine virtuelle Rede abhält. Anleger erhoffen sich wichtige Hinweise darüber, wie es um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und Europa bestellt sein könnte.
Einkaufsmanager werden am Freitag publik – Berichtssaison als potenzieller Impulsgeber
Am Freitag und damit am letzten Handelstag der Woche müssen Anleger zahlreiche Einkaufsmanager verarbeiten. Publik werden die Daten für die Bundesrepublik Deutschland um 08:00 Uhr. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sowie den Dienstleistungssektor und Gesamt werden um 09:30 Uhr veröffentlicht. Die Pendants für die Eurozone und die Vereinigten Staaten folgen um 10:00 Uhr bzw. und 15:45 Uhr.
Am heutigen Mittwoch stehen die Zahlen von Johnson & Johnson sowie Procter & Gamble im Fokus. Am Freitag rücken die Ergebnisse des abgelaufenen Quartals von American Express in dem Mittelpunkt.



