Feiertagsbedingt dürfte es in der neuen Handelswoche vergleichsweise ruhig zugehen, zumal sich ein Teil der Anleger ohnehin bereits in den Weihnachtsurlaub verabschiedet respektive die Bücher zugeklappt haben dürfte. Für Impulse könnte das im Jargon sogenannte „Window Dressing“ sorgen, wenn Fondsmanager kurz vor Jahresschluss versuchen ihre Portfolios mit besonders gut gelaufenen Aktientiteln zu schmücken.
Das sogenannte "Window-Dressing" führt in der Regel dazu, dass vor allem institutionelle Investoren an Bilanzstichtagen wie etwa kurz vor Jahresschluss versuchen die Performance ihrer Portfolios zu beeinflussen und somit "Bilanzkosmetik" betreiben. Erreicht werden kann somit beispielsweise eine Veränderung des Liquiditätsstatus.
Fed-Sitzung dürfte weiter nachwirken – Unsicherheit über geldpolitischen Zinskurs bleibt bestehen
Zu größeren Engagements dürften sich Investoren in den letzten Zügen des Jahres 2024 womöglich nicht mehr hinreißen lassen. Zudem hat die jüngste Fed-Notenbanksitzung vom vergangenen Mittwoch gezeigt, dass die geldpolitische Unsicherheit für das kommende Jahr wohl größer ausfallen dürfte als bislang gedacht. Auch wenn der US-Währungshüter wie erwartet an den Zinsschrauben nach unten gedreht hat, sorgten die gedämpften Zinsperspektiven für neuen Sorgenfalten.
Möglicherweise könnte die Fed auf der ersten Sitzung im neuen Jahr Ende Januar eine Zinspause einlegen. Das „Fed-Watch-Tool“ der CME Group rechnet für besagtes Szenario derzeit mit einer Chance in Höhe von 91,4 Prozent.
Erst für die März-Sitzung (19.03.) stehen die Chancen auf eine Zinssenkung um 25 Basispunkte wieder besser (48,3 Prozent).
Verbrauchervertrauen und Auftragseingänge für langlebige Güter könnten kurz vor Weihnachten Impulse senden
Aus Sicht des Wirtschaftskalenders könnte es mit dem Verbrauchervertrauen vom Conference Board am Montag (16:00 Uhr) Signale für den Handel geben.
Zu beachten gilt, dass am Dienstag lediglich verkürzte Handelszeiten (15:30 Uhr – 19:00 Uhr MEZ) stattfinden.
An Heiligabend werden am Nachmittag (14:30 Uhr) die Auftragseingänge für langlebige Güter publik, welcher in der Regel mit höheren Ausgaben verbunden sind und somit wichtige Hinweise über die Aktivität der US-Wirtschaft abgeben können.
Feiertagsbedingt bleiben die Börsenpforten am 1. Weihnachtsfeiertag (25.12.) geschlossen. Am Donnerstag und damit am 2. Weihnachtsfeiertag findet an der Wall Street der reguläre Börsenhandel statt.
Publik werden am Donnerstag für gewöhnlich die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe (14:30 Uhr).



