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DAX Wochenausblick: Jackson Hole im Fokus – US-Geldpolitik als zentrales Thema

Insgesamt dürfte die laufende Handelswoche ganz im Zeichen des alljährlichen Notenbanker-Treffens ins Jackson Hole (Wyoming) stehen, welches seit Tagen seine Schatten vorauswirft. Anleger blicken insbesondere gespannt auf eine Rede durch Fed-Chef Jerome Powell am kommenden Freitag. Indes gilt es nicht wichtige Konjunkturdaten aus den Augen zu verlieren.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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21.08.2024, 10:42 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr
Ein geschäftiger Handelssaal mit Menschen, die an Computerstationen arbeiten, und großen elektronischen Börsentafeln, die über dem Kopf Daten anzeigen, darunter die neuesten Zahlen für den DAX-Wochenausblick.

Insgesamt dürfte die laufende Handelswoche ganz im Zeichen des alljährlichen Notenbanker-Treffens ins Jackson Hole (Wyoming) stehen, welches seit Tagen seine Schatten vorauswirft. Anleger blicken insbesondere gespannt auf eine Rede durch Fed-Chef Jerome Powell am kommenden Freitag. Indes gilt es nicht zuletzt wichtige Konjunkturdaten dies- und jenseits des Atlantiks aus den Augen zu verlieren.

DAX Chart

Quelle: Tradingview

„FOMC-Minutes“ im Fokus – Einkaufsmanager dürften konjunkturelle Hinweise abgeben

In einem insgesamt überschaubaren Wirtschaftsdatenkalender stehen am heutigen Abend die sogenannten „FOMC-Minutes“ der jüngsten Fed-Notenbanksitzung von vor zwei Wochen im Fokus (20:00 Uhr), welche Investoren in gewohnter Art und Weise nach geldpolitischen Hinweisen abklopfen dürften.

Am Donnerstag geben zunächst neue Einkaufsmanager aus dem Hause HCOB einen Vorgeschmack darüber, wie es um die deutsche Konjunktur bestellt ist (09:30 Uhr). Das Pendant für die Eurozone folgt um 10:00 Uhr.

Am Nachmittag dürfte sich der Blick wie in den Wochen zuvor auf die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe richten (14:30 Uhr). Zu Monatsbeginn hatte ein sonderbar schwacher Arbeitsmarktbericht (Non-Farm Payrolls) die Sorgen vor einer Rezession in der größten Volkswirtschaft der Welt genährt.

Am Nachmittag rücken die Einkaufsmanager von S&P in den Blickpunkt der Anleger (15:45 Uhr), welche Anleger im Hinblick auf die bestehenden Rezessionssorgen auf die Goldwaage legen könnten.

Jerome Powell dürfte sich nicht in die Karten blicken lassen – Überraschungen nicht ausgeschlossen

Ab Donnerstag dürften sich die Blicke zudem immer wieder auf das Wirtschaftssymposium in Jackson Hole richten. Ob Jerome Powell am Freitag (16:00 Uhr) neue Hinweise über die zukünftige Ausgestaltung der Geldpolitik sendet, bleibt abzuwarten. Zuletzt hatten mehrere Fed-Vertreter eine Zinssenkung im September angedeutet.

In der laufenden Berichtssaison stehen weniger relevante Unternehmensdaten auf der Agenda. Erst am kommenden Mittwoch dürfte mit der geplanten Veröffentlichung der Zahlen des Chipherstellers NVIDIA wieder mehr Aufmerksamkeit generiert werden.

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
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Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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