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DAX Wochenausblick: EU-Inflation und US-Preisdaten im Fokus

Der Fokus der Anleger dürfte sich gen Wochenschluss auf die Veröffentlichung neuer US-Preisdaten richten.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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29.05.2024, 10:59 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr
Ein geschäftiger Handelssaal mit Menschen, die an Computerstationen arbeiten, und großen elektronischen Börsentafeln, die über dem Kopf Daten anzeigen, darunter die neuesten Zahlen für den DAX-Wochenausblick.

Der Fokus der Anleger dürfte sich gen Wochenschluss auf die Veröffentlichung neuer US-Preisdaten richten. Auch einige Fed-Vertreter kommen abermals zu Wort. In diesem Zusammenhang könnte die Ausgestaltung über die zukünftige Geldpolitik jenseits des Atlantiks weiterhin über Wohl und Wehe entscheiden.

DAX 40 Chart

Quelle: Tradingview

GfK-Verbrauchervertrauen hellt sich etwas auf – Inflationsraten im Blick

Bereits am Mittwochmorgen konnte das Gfk-Verbrauchervertrauen mit minus 20,9 Punkten besser ausfallen als erwartet (-22,5 Punkte), nach minus 24 Zählern im Vormonat.

Die finalen Inflationsraten für die Bundesrepublik Deutschland (14:00 Uhr) gilt es ebenfalls im Auge zu behalten. Erwartet wird eine Mai-Teuerungsrate von 2,4 Prozent nach 2,2 Prozent im Vormonat (per Jahresmonatsvergleich).

Vor Veröffentlichung des US-Konjunkturberichts (Beige Book) um 20:00 Uhr gilt es eine Rede durch John Williams von der New York-Fed im Auge zu behalten (19:45 Uhr).

US-Konjunkturdaten und Fed-Reden dürften am Donnerstag bewegen

Die zweiten Schätzungen zum US-Bruttoinlandsprodukt (14:30 Uhr) dürften am Donnerstag auf Anlegerinteresse stoßen. Erwartet wird ein Plus von 1,3 Prozent für die ersten drei Monate des Jahres 2024 im Vergleich zum Vorquartal (zuvor: +3,4 Prozent).

Weitere Reden durch die Fed-Vertreter Williams (18:05 Uhr) und Logan (Dallas/23:00 Uhr) runden den Handelstag ab.

Keine Veränderung des „PCE-Deflators“ erwartet – Anleger dürften Zahlen nach geldpolitischen Hinweisen abklopfen

Erste Schätzungen zur Entwicklung der EU-Inflation (Kernrate) für den Monat Mai werden am Freitag um 11:00 Uhr publik. Erwartet wird eine Rate von 2,8 Prozent nach 2,7 Prozent im April (per Jahresmonatsvergleich).

Als Wochenhighlight dürfte folgerichtig die Publikation neuer US-Preisdaten fungieren (14:30 Uhr). Ökonomen erwarten in diesem Fall einen Status quo von 2,8 Prozent. Besagte Daten werden nicht zuletzt als wichtige Indikation im Hinblick auf die US-Inflationsentwicklung angesehen, welche somit eine hohe Bedeutung besitzen.

Unter dem Strich dürfte die geldpolitischen Entwicklungen zunächst dominieren. Bereits am kommenden Donnerstag könnte die Europäische Zentralbank (EZB) auf ihrer Juni-Sitzung an den berüchtigten Zinsschrauben nach unten drehen. Ob sich die US-amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) in diesem Jahr noch zu einer Zinssenkung hinreißen lässt, bleibt abzuwarten. Aktuell gehen Marktteilnehmer von einer möglichen Senkung im November aus.

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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