Nachdem der Dow-Jones-Index in der vergangenen Handelswoche erstmals über die psychologische 40.000-Punkte-Marke steigen konnte, hoffen Anleger in den kommenden fünf Tagen auf neue geldpolitische Entspannungssignale und damit auf eine Fortsetzung der jüngsten Rallye. Nicht zuletzt dürften die Quartalszahlen von NVIDIA mit großer Spannung erwartet werden.
Fed-Marathon geht in die nächste Runde – Geldpolitische Entspannungssignale denkbar
Auch in dieser Woche sollten Marktteilnehmer zahlreiche Fed-Reden nach geldpolitischen Hinweisen abklopfen. So kommen etwa am Montag Raphael Bostic (Atlanta/14:45 Uhr), Michael Barr (Vize-Chef für Aufsicht) und Christopher Waller (Gouverneur/15:00 Uhr) sowie Philip Jefferson (Fed-Vize/16:30 Uhr) zu Wort.
Auch am Dienstag stehen in einem tendenziell überschaubaren Wirtschaftsdatenkalender erneut einige Reden durch Fed-Vertreter im Fokus. Neben Thomas Barkin (Richmond) und Christopher Waller (Gouverneur/15:00 Uhr) könnten John Williams (New York/15:05 Uhr) sowie Raphael Bostic (Atlanta/15:10 Uhr) nebst Michael Barr (17:45 Uhr) für Impulse sorgen.
„FOMC-Minutes“ geben am Mittwoch Einblick in Fed-Sitzungsprotokoll
Zur Wochenmitte gilt der Blick den sogenannten „FOMC-Minutes“ (20:00 Uhr), welche Hinweise über die jüngste US-Notenbanksitzung geben könnten. Anleger dürften diese entsprechend nach geldpolitischen Signalen abklopfen.
Am Donnerstag dürften um 15:45 Uhr Einkaufsmanager aus dem Hause S&P Global bewegen. Im Fokus stehen Daten für den Dienstleistungs- und Herstellungssektor.
Eine Rede durch Raphael Bostic (21:00 Uhr) rundet den Tag ab.
Bedeutende US-Konjunkturdaten dürften erneut schwächeln – NVIDIA berichtet am Dienstag
Gen Wochenschluss blicken Anleger erneut auf wichtige Konjunkturdaten. Neben den Bestellungen für langlebige Güter (14:30 Uhr) könnten die finalen Michigan-Verbraucherstimmungsdaten für den Monat Mai Impulse liefern (16:00 Uhr).
Erstgenannte Daten dürften gegenüber dem Vormonat deutlich an Dynamik verloren haben. So wird für den Monat April lediglich mit einem Zuwachs von 0,5 Prozent gerechnet nach 2,6 Prozent im März.
Die Verbrauchererwartungen könnten indes von zuletzt 77,2 Punkten im April auf 67,4 Zähler gefallen sein. Beide Werte dürften möglicherweise die zuletzt beobachtende Konjunkturabkühlung in den USA bestätigen.
Auch die Berichtssaison könnte nach einer zuletzt ruhigeren Handelswoche wieder in den Mittelpunkt rücken. Insbesondere die Ergebnisse des Chipherstellers NVIDIA stehen am Dienstag nach US-Handelsschluss im Fokus.



