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US-Wochenausblick: Fed-Reden im Fokus – Fragezeichen über Geldpolitik dominieren weiterhin

Nach einer fulminanten Börsenwoche könnte es in den kommenden fünf Tagen tendenziell wieder etwas ruhiger zugehen. Auch wenn die zuletzt dominierenden Zinssorgen dank eines schwächelnden US-Jobberichts zuletzt an Schwung verloren haben, dürfte die Sorge vor länger anhaltenden Zinsen Anleger weiter umtreiben.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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06.05.2024, 09:02 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr

Nach einer fulminanten Börsenwoche könnte es in den kommenden fünf Tagen tendenziell wieder etwas ruhiger zugehen. Auch wenn die zuletzt dominierenden Zinssorgen dank eines schwächelnden US-Jobberichts zuletzt an Schwung verloren haben, dürfte die Sorge vor länger anhaltenden Zinsen Anleger weiter umtreiben. Insbesondere zahlreiche Fed-Reden könnten Anleger nach der jüngsten Fed-Notenbanksitzung nebst US-Arbeitsmarktbericht auf die Goldwaage legen.

Wirtschaftsdatenkalender bleibt überschaubar – China-Daten und Fed-Rhetorik dürften bewegen

Zu Wochenbeginn blicken Anleger zunächst auf neue China-Daten, wie etwa zum Caixin-PMI Index für den Dienstleistungssektor (04:45 Uhr).

Zwei Reden durch Fed-Vertreter von Barkin (Richmond/19:50 Uhr) und Williams (New York/20:00 Uhr) dürften insbesondere nach der vergangenen Handelswoche von Interesse sein.

Am Dienstag setzt sich der Rede-Marathon durch Fed-Mitglied Kashkari weiter fort (Minneapolis/18:30 Uhr). Zur Wochenmitte gilt der Fokus Jefferson (Vizepräsident/18:00 Uhr) und Cook (Direktorin/20:30 Uhr).

Nach schwachen NFPs: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe dürften am Donnerstag auf Interesse stoßen

In einem ohnehin überschaubaren Wirtschaftsdatenkalender könnten die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung am Donnerstag (14:30 Uhr) bewegen. Nach dem offiziellen Jobbericht vom vergangenen Freitag dürften die Zahlen insbesondere auf Interesse stoßen. Im vergangenen Monat wurden außerhalb der Landwirtschaft lediglich 175.000 neue Stellen geschaffen und damit deutlich weniger als im Vorfeld erwartet (243.000 Einheiten). Auch die Arbeitslosenquote fiel mit 3,9 Prozent folgerichtig höher aus als gedacht (3,8 Prozent). Ein schwächelnder US-Arbeitsmarkt gibt der Fed folgerichtig weniger schlagkräftige Argumente an die Hand, um das Zinsniveau länger hochzuhalten.

Am Freitag dürften Anleger die Reden durch Bowmann (16:00 Uhr), Goolsbee (19:45 Uhr) und Barr (20:30 Uhr) nach geldpolitischen Hinweisen abklopfen. Zwischendurch könnten vorläufige Daten zum Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (16:00 Uhr) für Impulse sorgen.

Keine Hochkaräter berichten in dieser Woche - Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe im Blick

Nicht zuletzt könnte die Berichtssaison immer wieder für Bewegung sorgen, auch wenn in dieser Woche keine Hochkaräter auf US-Seite auf der Agenda stehen.

Beispielsweise berichtet Berkshire Hathaway am Montag, am Dienstag Walt Disney und zur Wochenmitte Airbnb sowie Uber.

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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