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Ethereum steigt auf höchsten Stand seit Januar 2026

Ethereum (Ether) ist am Montag auf den höchsten Stand seit Januar gestiegen. Nun dürfte ein Treffen zwischen Trump und Xi seine Schatten vorauswerfen.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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21.09.2026, 18:08 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 21.09.2026, 18:10 Uhr
Ein geschäftiger Handelssaal mit Menschen, die an Computerstationen arbeiten, und großen elektronischen Börsentafeln, die über dem Kopf Daten anzeigen, darunter die neuesten Zahlen für den DAX-Wochenausblick.

Mit über 2.740 Dollar kostet eine Ether Einheit so viel wie seit Ende Januar nicht mehr. Das aktuelle Momentum speist sich insbesondere aus einem Dreiklang aus institutionellem Interesse, Zuflüssen in Ether-Spot-ETFs und regulatorischen Signalen aus den USA. Die US-Börsenaufsicht SEC hatte am Donnerstag eine langersehnte befristete Ausnahmeregelung für den Handel mit tokenisierten Wertpapieren bekanntgegeben.

Erst am Dienstagabend hatte der US-Senat den „Clarity Act“ noch auf Eis gelegt und damit für regulatorische Enttäuschung gesorgt. Der Markt versteht Regulierung derzeit offensichtlich nicht als Bremsklotz, sondern als Leitplanke auf dem Weg zur finalen Salonfähigkeit.
Zusätzlich dürfte Ether von der sukzessiven Auflösung sogenannter Short-Positionen profitieren. Anleger, die im großen Stil auf fallende Kurse gesetzt haben, sehen sich zunehmend gezwungen, ihre Leeverkaufspositionen glattzustellen. Die in diesem Zusammenhang ausgelöste Dynamik dürfte das Aufwärtsmomentum zusätzlich befeuern.

Ethereum

Konjunkturdaten aus den USA im Blick – Geldpolitische Impulse denkbar - Xi-Trump-Gipfel voraus

Im Blick dürften in dieser Woche zudem verschiedene Konjunkturdaten in den USA stehen. Am Mittwoch werden etwa erste Zahlen zu den Einkaufsmanagern (S&P Global) um 15:45 Uhr für die Sektoren Dienstleistung, verarbeitendes Gewerbe und Gesamt erwartet, welche konjunkturelle Impulse abgeben könnten.

Zugleich wird der chinesische Staats- und Regierungschef Xi Jinping am Mittwoch in Washington erwartet sowie ein entsprechendes Treffen mit US-Präsident Donald Trump am Donnerstag.

Die Auftragseingänge für langlebige Güter runden am Freitag die Handelswoche ab (14:30 Uhr).
Erst am vergangenen Mittwochabend hatte die US-Notenbank das Leitzinsniveau um 25 Basispunkte nach oben geschraubt und gleichzeitig einen weiteren Zinsschritt bis Ende des Jahres in Aussicht gestellt.

Quelle: Eigene Darstellung/ Trading Economics

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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