Für den Bitcoin geht es am Freitag nur temporär wieder über die runde Marke von 85.000 Dollar. Die Serie der Gewinnmitnahmen scheint jedoch möglicherweise gerissen und der damit einhergehende Charaktertest bestanden. Nach den regulatorischen Signalen aus den USA widmen sich Investoren nun wieder verstärkt den geopolitischen und geldpolitischen Entwicklungen zu, welche fragil bleiben. Die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Iran-Krieg könnte die Risikobereitschaft tendenziell wieder erhöhen.
Dass Gewinnmitnahmen im größeren Stil bis dato ausblieben, spricht für eine mögliche Fortsetzung der jüngsten Rallye. Anleger befinden sich derzeit im Faktencheck und prüfen, auf welchem Fundament die jüngste Hausse wirklich gebaut ist. In der kommenden Handelswoche dürfte es insbesondere mit neuen US-Arbeitsmarktdaten spannend werden. Zudem warten auf Anleger neue US-Preisdaten.
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Nach regulatorischen Signalen aus den USA – Hoffnung auf weiteren Rückenwind dürfte bestehen bleiben
Die US-SEC hatte am Donnerstag einen zeitlich begrenzten regulatorischen Rahmen für den Handel mit tokenisierten Wertpapieren auf den Weg gebracht. Anleger honorierten zuletzt die voranschreitende Verzahnung von Blockchain-Technologie und traditioneller Kapitalmarktinfrastruktur.
US-Preisdaten am Mittwoch im Blick – Jobdaten könnten wichtige geldpolitische Impulse liefern
Am Mittwoch dürfte es insbesondere mit neuen US-Inflationsdaten spannend werden. Erwartet wird am Nachmittag die sogenannte Kernrate für die persönlichen Konsumausgaben (14:30 Uhr), welche nicht zuletzt als bevorzugtes Inflationsmaß der US-Notenbank fungiert.
Am 28. Oktober kommt die US-Notenbank planmäßig das nächste Mal zusammen, um über das zukünftige Leitzinsniveau zu entscheiden. Derzeit erwarten laut "Fed-Watch-Tool" der CME Group 66,4 Prozent der Marktteilnehmer einen weiteren Zinsschritt in Summe eins Viertelprozentpunkts.
Am Freitag dürften die offiziellen US-Jobdaten (Non-Farm Payrolls) wichtige Impulse senden. Ökonomen erwarten für den Monat September ein Stellenplus außerhalb der Landwirtschaft in Summe von 100.000 Einheiten, nach zuletzt 162.000 neuen Stellen im August. Die separat ermittelte Arbeitslosenquote könnte in diesem Zusammenhang jedoch um 0,1 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent anziehen.




