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Bitcoin weiter unter 84.000 Dollar – US-Preis- und Jobdaten werfen Schatten voraus

Nach der jüngsten Rallye steht der Bitcoin weiterhin unter Druck.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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25.09.2026, 16:57 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 25.09.2026, 17:00 Uhr
Ein geschäftiger Handelssaal mit Menschen, die an Computerstationen arbeiten, und großen elektronischen Börsentafeln, die über dem Kopf Daten anzeigen, darunter die neuesten Zahlen für den DAX-Wochenausblick.

Für den Bitcoin geht es am Freitag nur temporär wieder über die runde Marke von 85.000 Dollar. Die Serie der Gewinnmitnahmen scheint jedoch möglicherweise gerissen und der damit einhergehende Charaktertest bestanden. Nach den regulatorischen Signalen aus den USA widmen sich Investoren nun wieder verstärkt den geopolitischen und geldpolitischen Entwicklungen zu, welche fragil bleiben. Die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Iran-Krieg könnte die Risikobereitschaft tendenziell wieder erhöhen.
Dass Gewinnmitnahmen im größeren Stil bis dato ausblieben, spricht für eine mögliche Fortsetzung der jüngsten Rallye. Anleger befinden sich derzeit im Faktencheck und prüfen, auf welchem Fundament die jüngste Hausse wirklich gebaut ist. In der kommenden Handelswoche dürfte es insbesondere mit neuen US-Arbeitsmarktdaten spannend werden. Zudem warten auf Anleger neue US-Preisdaten.

Bitcoin

Nach regulatorischen Signalen aus den USA – Hoffnung auf weiteren Rückenwind dürfte bestehen bleiben

Die US-SEC hatte am Donnerstag einen zeitlich begrenzten regulatorischen Rahmen für den Handel mit tokenisierten Wertpapieren auf den Weg gebracht. Anleger honorierten zuletzt die voranschreitende Verzahnung von Blockchain-Technologie und traditioneller Kapitalmarktinfrastruktur.

US-Preisdaten am Mittwoch im Blick – Jobdaten könnten wichtige geldpolitische Impulse liefern

Am Mittwoch dürfte es insbesondere mit neuen US-Inflationsdaten spannend werden. Erwartet wird am Nachmittag die sogenannte Kernrate für die persönlichen Konsumausgaben (14:30 Uhr), welche nicht zuletzt als bevorzugtes Inflationsmaß der US-Notenbank fungiert.

Am 28. Oktober kommt die US-Notenbank planmäßig das nächste Mal zusammen, um über das zukünftige Leitzinsniveau zu entscheiden. Derzeit erwarten laut "Fed-Watch-Tool" der CME Group 66,4 Prozent der Marktteilnehmer einen weiteren Zinsschritt in Summe eins Viertelprozentpunkts.

Am Freitag dürften die offiziellen US-Jobdaten (Non-Farm Payrolls) wichtige Impulse senden. Ökonomen erwarten für den Monat September ein Stellenplus außerhalb der Landwirtschaft in Summe von 100.000 Einheiten, nach zuletzt 162.000 neuen Stellen im August. Die separat ermittelte Arbeitslosenquote könnte in diesem Zusammenhang jedoch um 0,1 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent anziehen.

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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