Der Bitcoin präsentiert sich am ersten Handelstag im neuen Monat weiterhin stabil. Nach Veröffentlichung neuer US-Preisdaten ging es am Mittwoch temporär wieder über die runde Marke von 85.000 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit einer Woche. Genährt wird der Risikoappetit durch makroökonomischen Optimismus in den USA. Die Hoffnung auf ein Nachlassen des geldpolitischen Gegenwinds jenseits des Atlantiks lockt Investoren wieder aus der Reserve.
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US-Arbeitsmarktdaten am Freitag im Fokus – Anleger hoffen auf geldpolitische Lockerungssignale
Am Freitag rücken insbesondere neue US-Arbeitsmarktzahlen in den Blickpunkt (14:30 Uhr). Ökonomen erwarten in diesem Zusammenhang ein Stellenplus in Höhe von 90.000 neuen Einheiten, nach zuletzt 162.000 neuen Stellen im Vormonat.
Der US-Jobbericht dürfte insofern von Bedeutung sein, da dieser geldpolitische Impulse abgeben könnte, welche sich nicht zuletzt auch auf den Kryptomarkt auswirken dürften.
Mittlerweile rechnen 71,8 Prozent der Marktteilnehmer laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group mit einer Zinspause und 28,2 Prozent mit einer Zinserhöhung in Höhe von 25 Basispunkten. Das Zinsband selbst liegt derzeit bei einer Spanne von 4,00 bis 4,25 Prozent.
Als Grund für den jüngsten Zinsoptimismus dürfte der Ausgang der US-Preisdaten vom Vortag gesorgt haben. Die Kernrate für die persönlichen Konsumausgaben lag mit 0,2 Prozent (im Vergleich zum Vormonat) nicht so hoch wie im Vorfeld von Ökonomen erwartet (0,3 Prozent). Besagte Rate wird nicht zuletzt als bevorzugtes Inflationsmaß der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) angesehen. Die Aussicht auf weniger stark ansteigende US-Zinsen reduziert die Opportunitätskosten für das Halten von zinslosen Anlagen wie Bitcoin.



