Der Goldpreis dürfte auch in dieser Woche verstärkt von den geldpolitischen Entwicklungen in den USA abhängig sein. Nach Veröffentlichung der US-Inflationsdaten als auch einer Rede durch Fed-Chef Kevin Warsh aus der vergangenen Woche könnte die Hängepartie am Markt möglicherweise weiter anhalten.
Nur vereinzelt stehen in den kommenden Tagen potenzielle Impulsgeber auf der Agenda des Wirtschaftskalenders.
Goldpreis Chart auf Monatsbasis

Fed-Chef Kevin Warsh lindert Zinserhöhungssorgen – US-Inflation bleibt hartnäckig
Auf dem Treffen des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Bangkok hatte auch Fed-Chef Kevin Warsh eine Rede gehalten. Anleger dürften insgesamt jedoch keine große Notwendigkeit in Sachen weiterer Zinserhöhungen in der Tonalität herausgehört haben. Am 28. Oktober will die US-Notenbank das nächste Mal zusammenkommen, um über das Leitzinsniveau zu entscheiden. Laut „Fed-Watch-Tool“ rechnen 82,8 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinspause und 17,2 Prozent mit einer Zinserhöhung in Summe eines Viertelprozentpunkts. Vor einem Monat hatten noch 57,6 Prozent mit einer entsprechenden Zinserhöhung gerechnet.
Zugleich lag die US-Teuerung im September bei 3,7 Prozent und damit höher als von Ökonomen erwartet (3,6 Prozent), was die Zinserhöhungssorgen am Mittwoch zwischenzeitlich erhöhte.
Nur wenige Daten in dieser Woche auf der Agenda: Einkaufsmanager am Freitag im Blickpunkt
Aus Sicht des Wirtschaftskalenders dürfte es am Donnerstag beispielsweise mit den wöchentlichen Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe Impulse geben (14:30 Uhr).
Die Einkaufsmanager aus dem Hause S&P Global rücken für die US-amerikanische Seite um 15:45 Uhr in den Blickpunkt. Erwartet werden die Indizes für die Bereiche Dienstleistung, verarbeitendes Gewerbe und Gesamt.




