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DAX steigt über 26.000 Punkte – EZB hält Leitzins stabil

Die EZB hat den Einlagensatz wie erwartet bei 2,50 Prozent belassen.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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29.10.2026, 15:39 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 29.10.2026, 15:39 Uhr
Ein geschäftiger Handelssaal mit Menschen, die an Computerstationen arbeiten, und großen elektronischen Börsentafeln, die über dem Kopf Daten anzeigen, darunter die neuesten Zahlen für den DAX-Wochenausblick.

Die Europäische Zentralbank hält die Füße still und sich damit alle Optionen offen. Der Balanceakt zwischen Inflationsbekämpfung und Konjunkturstützung dürfte in die nächste Runde gehen. Die EZB setzt damit auf Weitsicht als auf Wagnis. Die Zinspause sollte nicht als Signal der Entwarnung missverstanden werden.

DAX Chart auf Monatsbasis

Einlagensatz bleibt im Euroraum bei 2,50 Prozent

So für den Finanzmarkt maßgebliche Einlagensatz liegt weiterhin bei 2,50 Prozent. Im geldpolitischen Begleittext hieß es: „Der EZB-Rat ist fest entschlossen, seine Geldpolitik so auszurichten, dass sich die Inflation mittelfristig beim Zielwert von zwei Prozent stabilisiert.“ Doch möglicherweise könnte die EZB im Dezember wie im September erneut an den Zinsschrauben nach oben drehen. Damals hatte der Euro-Wächter den Leitzins um 25 Basispunkte nach oben angepasst und erstmals seit rund drei Jahren wieder die Zinsen erhöht. Aktuell liegt die Teuerungsrate in der Eurozone bei 3,8 Prozent und damit deutlich über dem eigentlich angepeilten Ziel von 2,0 Prozent.

Kernrate für persönliche Konsumausgaben so hoch wie erwartet – US-BIP stärker

Auch die Kernrate für die persönlichen Konsumausgaben lag mit 0,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat so hoch wie erwartet.

Die BIP-Wachstumsrate für die US-amerikanische Seite gegenüber dem Vorquartal notierte bei 3,4 Prozent und damit ebenfalls höher als gedacht (3,2 Prozent, nach zuletzt 2,2 Prozent.

BIP-Wachstumsraten für Deutschland und Eurozone am Freitag Blick

Am Freitag rückt auf Konjunkturseite noch die BIP-Wachstumsrate für die Bundesrepublik Deutschland (10:00 Uhr) sowie das Pendant für die Eurozone (11:00 Uhr) auf die Agenda.

Die vorläufigen Inflationsdaten für die Bundesrepublik Deutschland gilt es um 14:00 Uhr im Auge zu behalten. Ökonomen erwarten in diesem Zusammenhang eine Teuerungsrate von 3 Prozent nach zuletzt 3,3 Prozent im Oktober (gegenüber dem Vorjahresmonat).

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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