Im Fokus der neuen Handelswoche dürfte insbesondere der für den Freitag erwartete offizielle US-Arbeitsmarktbericht stehen, welcher geldpolitische Impulse senden könnte. Punktuell sollten Anleger zudem auch immer wieder Reden durch verschiedene Fed-Vertreter im Auge behalten.
Auch ein möglicher Stillstand der US-Verwaltung dürfte Marktteilnehmer beschäftigen.
Dow Jones Industrial Average Index

Quelle: TradingView
Treffen zwischen führenden Demokraten und Republikaner im Blick – Anleger hoffen auf Abwendung eines „Stillstands“ der Regierung
Sollte bis Mittwoch keine Einigung erzielt werden, droht ein sogenannter „Government Shutdown.“ Für den heutigen Montag hat US-Präsident Donald ein Treffen zwischen führenden Demokraten als auch Republikanern im Weißen Haus angekündigt. Ob es zu einer Einigung über den Bundeshaushalt kommt, bleibt abzuwarten. Zahlreiche Behörden könnten in diesem Fall ihre Arbeit auf Eis legen. Mike Johnson, republikanischer Sprecher des Repräsentantenhauses sagte, dass das Treffen die Spitzen jeweils zusammenbringen solle. Die Demokraten hatten sich ebenfalls zu Gesprächen bereit erklärt.
Wie in der letzten Handelswoche könnte es in der ersten Wochenhälfte zunächst mit geldpolitischen Vertretern der US-Notenbank spannend werden.
Am heutigen Montagnachmittag werden etwa Christopher Waller (13:30 Uhr), Beth Hammack (Cleveland 14:00 Uhr), Alberto Musalem (St. Louis) sowie John Williams (New York/ 19:30 Uhr) erwartet. Am Dienstag stehen die Reden durch Philip Jefferson (12:00 Uhr) und Austan Goolsbee im Blickpunkt (Chicago/19:00 Uhr).
Fed-Vertreter am Montag und Dienstag im Blick – Anleger dürften auf geldpolitische Impulse hoffen
In der Nacht von Montag auf Dienstag (00:00 Uhr) spricht Raphael Bostic von der Atlanta-Fed.
Am Dienstag könnten die sogenannten „JOLTs“ (Job Openings and Labor Turnover Survey), welche die unbesetzten Stellen in den USA messen, auf Interesse stoßen (16:00 Uhr).
ADP-Beschäftigungsdaten zur Wochenmitte im Fokus – Erster Vorgeschmack auf „NFPs“ denkbar
Einen ersten Vorgeschmack auf die sogenannten „Non-Farm Payrolls“ dürften zur Wochenmitte die ADP-Beschäftigungsdaten geben (14:15 Uhr).
Der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe wird um 16:00 Uhr erwartet.
Am Donnerstag sollten zudem auch die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe beachtet werden (14:30 Uhr).
US-Arbeitsmarkt könnte sich leicht erholen - Spannung dürfte vor Freitag steigen
Der Freitag dürfte indes ganz im Zeichen der Veröffentlichung des US-Jobberichts stehen (14:30 Uhr). Erwartet werden neben den durchschnittlichen Stundenlöhnen neue Details zur Arbeitslosenquote. Aktuellen Schätzungen zufolge erwarten Ökonomen eine Arbeitslosenquote in Höhe von 4,3 Prozent für dem Monat September. Das Jobplus könnte bei 39.000 Einheiten gelegen haben.
Der vergangene Jobbericht brachte für den Monat August lediglich 22.000 neue Jobs außerhalb der Landwirtschaft hervor. Ökonomen hatten im Vorfeld mit einem Plus in Höhe von 75.000 Einheiten gerechnet.
Die Handelswoche rundet aus Sicht des Wirtschaftsdatenkalenders der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor ab (16:00 Uhr).



