Im Fokus der Anleger steht neben den geldpolitischen jenseits des Atlantiks insbesondere das mit Spannung erwartete Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Anleger dürften auf Entspannungssignale zwischen beiden Volkswirtschaften und vor allem auf Friedenssignale in puncto Ukraine-Russland-Konflikt setzen. Last but not least dürfte die laufende Berichtssaison Investoren weiterhin auf Trab halten.
DAX
Quelle: TradingView
Anleger fiebern geplanten Treffen zwischen Trump und Putin in Alaska entgegen
Geplant sei das Treffen von Trump und Putin am Freitag im US-Bundesstaat Alaska. Im Vorfeld dürften Anleger womöglich tendenziell ihre Füße stillhalten. Trump sagte zuletzt auf einer Pressekonferenz, dass er zunächst sehen wolle, was Putin vorhabe. Der US-Präsident ziele auf eine Waffenruhe und den „besten Deal“ für beide Seiten ab, hieß es.
Inflationsdaten könnten Zinssenkungsfantasien nähren – Verbraucherpreise niedriger als erwartet
Umtreiben dürften Marktteilnehmer die am Dienstag veröffentlichten US-Inflationsdaten, welche mit 2,7 Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat) so hoch ausfielen wie im Juni und damit unter den im Vorfeld getätigten Erwartungen lagen (2,8 Prozent). Allerdings notierte die Kernrate der Teuerung, welche die Treiber Energie und Lebensmittel ausblendet, bei 3,1 Prozent und damit über den Schätzungen (3,0 Prozent).
Das sogenannte „Fed-Watch-Tool“ der CME Group taxiert die Chance für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte auf der kommenden Fed-Notenbanksitzung am 17. September 2025 derzeit auf 96,2 Prozent.
US-Erzeugerpreise am Donnerstag im Blick – Weitere geldpolitische Signale denkbar
Aus Sicht des Wirtschaftskalenders dürfte es am Donnerstag erneut mit wichtigen US-Preisdaten spannend werden. Erwartet werden die sogenannten Erzeugerpreise für die größte Volkswirtschaft der Welt (14:30 Uhr).
Zur gleichen Uhrzeit werden für gewöhnlich auch die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe publik, welche insbesondere nach den mauen Jobdaten zu Monatsbeginn im Blickpunkt stehen dürften.
Chinesische Konjunkturdaten und US-Daten bilden Wochenabschluss
Den Wochenabschluss bilden zunächst neue Konjunkturdaten zur Industrieproduktion aus dem Reich der Mitte (04:00 Uhr).
Am Nachmittag folgen die US-Einzelhandelsumsätze (14:30 Uhr) und das vorläufige Verbrauchervertrauen aus dem Hause Uni Michigan (16:00 Uhr).
Berichtssaison dürfte weitere Impulse hervorbringen
Heute müssen Anleger die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsquartals von E.ON (ISIN: DE000ENAG999), Porsche Automobil Holding (ISIN: DE000PAH0038) und Brenntag (ISIN: DE000A1DAHH0) verarbeiten.
Am Donnerstag stehen die Zahlen von RWE (ISIN: DE0007037129) im Blickpunkt.



