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DAX Wochenausblick: Entlastung für US-Autobauer im Zollstreit – NFPs im Fokus

Eines der zentralen Gesprächsthemen dürfte weiter der Handelsstreit bleiben. Ihre Schatten vorauswerfen sollte insbesondere die Publikation des offiziellen US-Arbeitsmarktberichts am Freitag. Für ein Aufatmen im schwelenden Zollstreit könnte indes eine neue Entwicklung sorgen. Am gestrigen Abend hatte Donald Trump einen Erlass zur Abmilderung der Strafzölle für die Automobilbranche unterzeichnet. Zu beachten gilt, dass die Börsenpforten…
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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30.04.2025, 11:16 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr
Ein geschäftiger Handelssaal mit Menschen, die an Computerstationen arbeiten, und großen elektronischen Börsentafeln, die über dem Kopf Daten anzeigen, darunter die neuesten Zahlen für den DAX-Wochenausblick.

Eines der zentralen Gesprächsthemen dürfte weiter der Handelsstreit bleiben. Ihre Schatten vorauswerfen sollte insbesondere die Publikation des offiziellen US-Arbeitsmarktberichts am Freitag. Für ein Aufatmen im schwelenden Zollstreit könnte indes eine neue Entwicklung sorgen. Am gestrigen Abend hatte Donald Trump einen Erlass zur Abmilderung der Strafzölle für die Automobilbranche unterzeichnet.
Zu beachten gilt, dass die Börsenpforten in Frankfurt am Main feiertagsbedingt am Donnerstag wegen „Tag der Arbeit“ (1. Mai) geschlossen bleiben.

DAX

Quelle: TradingView

Deutsche Inflation im Fokus – ADP-Beschäftigungsdaten dürften ersten Vorgeschmack auf „NFPs“ abgeben

Der Wirtschaftskalender verspricht am Nachmittag mit den vorläufigen Inflationsdaten für die Bundesrepublik Deutschland mögliche Impulse (14:00 Uhr).

Nur kurze Zeit später (14:15 Uhr) dürften die ADP-Beschäftigungsdaten einen ersten Vorgeschmack auf die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) abgeben, welche am Freitag publik werden. Neben der Veröffentlichung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) dürfte sich die Aufmerksamkeit insbesondere auf den im Jargon sogenannten „PCE-Deflator“ für die persönlichen Konsumausgaben (14:30 Uhr) richten. Anleger versprechen sich in diesem Zusammenhang wichtige Inflationssignale und damit möglicherweise geldpolitische Impulse.

Börsenpforten bleiben am Donnerstag feiertagsbedingt in Frankfurt am Main geschlossen

Während hierzulande am Donnerstag kein Handel stattfindet, läuft das Börsengeschehen in den USA weiter. Im Fokus steht dort am Nachmittag allerdings lediglich der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe (16:00 Uhr).

EU-Inflation am Freitag im Blick – US-Stellenaufbau könnte an Dynamik verlieren

Am Freitag dürften zunächst die EU-Inflationsdaten die Aufmerksamkeit auf sich ziehen (11:00 Uhr).

Die zweite Tageshälfte sollte ganz im Zeichen der Publikation neuer US-Jobdaten stehen (14:30 Uhr). Ökonomen erwarten ein Stellenplus außerhalb der Landwirtschaft in Höhe von 135.000 Einheiten, nach 228.000 neuen Stellen im Vormonat. Die Arbeitslosenquote könnte bei 4,20 Prozent und damit unverändert im Vergleich zum Vormonat verweilen. Erwartet wird zudem, dass sich die durchschnittlichen Stundenlöhne um 3,90 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat nach oben entwickeln und damit stärker als im Vergleichszeitraum (3,80 Prozent). In diesem Zusammenhang könnten die Inflationssorgen wieder an Fahrt aufnehmen, da nicht zuletzt die Furcht vor einer Lohn-Preis-Spirale zunehmen dürfte.

US-Berichtssaison nimmt weiter an Fahrt auf – Deutsche Autobauer enttäuschen

In der Berichtssaison dürfte es heute insbesondere mit den Geschäftszahlen des abgelaufenen Quartals von Meta und Microsoft spannend werden. Am Donnerstag berichten etwa Amazon, Apple und MicroStrategy.

Hierzulande standen bereits heute die Zahlen von Mercedes-Benz und Volkswagen im Blick. Beide Autobauer meldeten einen Gewinneinbruch für das erste Quartal. Mercedes-Benz sah sich im ersten Quartal insbesondere mit einem schwachen Geschäft im chinesischen Markt konfrontiert. Der Gewinn fiel um 43 Prozent auf 1,73 Milliarden Euro zurück. In den Reihen Volkswagens sackte der Gewinn in den ersten drei Monaten des Jahres um rund 41 Prozent auf 2,19 Milliarden Euro ab.

Mercedes-Benz Group AG

Quelle: TradingView

Volkswagen AG

Quelle: TradingView

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Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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