Eines der zentralen Gesprächsthemen dürfte weiter der Handelsstreit bleiben. Ihre Schatten vorauswerfen sollte insbesondere die Publikation des offiziellen US-Arbeitsmarktberichts am Freitag. Für ein Aufatmen im schwelenden Zollstreit könnte indes eine neue Entwicklung sorgen. Am gestrigen Abend hatte Donald Trump einen Erlass zur Abmilderung der Strafzölle für die Automobilbranche unterzeichnet.
Zu beachten gilt, dass die Börsenpforten in Frankfurt am Main feiertagsbedingt am Donnerstag wegen „Tag der Arbeit“ (1. Mai) geschlossen bleiben.
DAX
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Deutsche Inflation im Fokus – ADP-Beschäftigungsdaten dürften ersten Vorgeschmack auf „NFPs“ abgeben
Der Wirtschaftskalender verspricht am Nachmittag mit den vorläufigen Inflationsdaten für die Bundesrepublik Deutschland mögliche Impulse (14:00 Uhr).
Nur kurze Zeit später (14:15 Uhr) dürften die ADP-Beschäftigungsdaten einen ersten Vorgeschmack auf die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) abgeben, welche am Freitag publik werden. Neben der Veröffentlichung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) dürfte sich die Aufmerksamkeit insbesondere auf den im Jargon sogenannten „PCE-Deflator“ für die persönlichen Konsumausgaben (14:30 Uhr) richten. Anleger versprechen sich in diesem Zusammenhang wichtige Inflationssignale und damit möglicherweise geldpolitische Impulse.
Börsenpforten bleiben am Donnerstag feiertagsbedingt in Frankfurt am Main geschlossen
Während hierzulande am Donnerstag kein Handel stattfindet, läuft das Börsengeschehen in den USA weiter. Im Fokus steht dort am Nachmittag allerdings lediglich der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe (16:00 Uhr).
EU-Inflation am Freitag im Blick – US-Stellenaufbau könnte an Dynamik verlieren
Am Freitag dürften zunächst die EU-Inflationsdaten die Aufmerksamkeit auf sich ziehen (11:00 Uhr).
Die zweite Tageshälfte sollte ganz im Zeichen der Publikation neuer US-Jobdaten stehen (14:30 Uhr). Ökonomen erwarten ein Stellenplus außerhalb der Landwirtschaft in Höhe von 135.000 Einheiten, nach 228.000 neuen Stellen im Vormonat. Die Arbeitslosenquote könnte bei 4,20 Prozent und damit unverändert im Vergleich zum Vormonat verweilen. Erwartet wird zudem, dass sich die durchschnittlichen Stundenlöhne um 3,90 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat nach oben entwickeln und damit stärker als im Vergleichszeitraum (3,80 Prozent). In diesem Zusammenhang könnten die Inflationssorgen wieder an Fahrt aufnehmen, da nicht zuletzt die Furcht vor einer Lohn-Preis-Spirale zunehmen dürfte.
US-Berichtssaison nimmt weiter an Fahrt auf – Deutsche Autobauer enttäuschen
In der Berichtssaison dürfte es heute insbesondere mit den Geschäftszahlen des abgelaufenen Quartals von Meta und Microsoft spannend werden. Am Donnerstag berichten etwa Amazon, Apple und MicroStrategy.
Hierzulande standen bereits heute die Zahlen von Mercedes-Benz und Volkswagen im Blick. Beide Autobauer meldeten einen Gewinneinbruch für das erste Quartal. Mercedes-Benz sah sich im ersten Quartal insbesondere mit einem schwachen Geschäft im chinesischen Markt konfrontiert. Der Gewinn fiel um 43 Prozent auf 1,73 Milliarden Euro zurück. In den Reihen Volkswagens sackte der Gewinn in den ersten drei Monaten des Jahres um rund 41 Prozent auf 2,19 Milliarden Euro ab.
Mercedes-Benz Group AG

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Volkswagen AG

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