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Goldpreis zieht kräftig an – Fed und US-Arbeitsmarktdaten im Blick

Der Goldpreis kann angesichts nachlassender Zinssorgen in den USA wieder profitieren. Aussagen durch einen Fed-Notenbanker lassen offensichtlich aufhorchen. Zugleich dürften sich Anleger nun den US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) widmen, welche für Freitagnachmittag auf der Agenda stehen.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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03.09.2026, 17:44 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 03.09.2026, 17:44 Uhr

Der Goldpreis kann angesichts nachlassender Zinssorgen in den USA wieder profitieren. Aussagen durch einen Fed-Notenbanker lassen offensichtlich aufhorchen. Zugleich dürften sich Anleger nun den US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) widmen, welche für Freitagnachmittag auf der Agenda stehen.

Gold (XAU/USD)

Fed-Mitglied Waller macht Anleger Hoffnung in puncto US-Zinsen

Christopher Waller, Mitglied des Gouverneursrats der US-Notenbank Federal Reserve, hatte sich optimistisch gezeigt, dass die Teuerung Anzeichen einer Entspannung zeige. So signalisierte er Bereitschaft, das Leitzinsniveau beizubehalten.

In diesem Zusammenhang signalisiert auch das „Fed-Watch-Tool“ der CME Group wieder eine Chance von 49,8 Prozent, dass es auf der Sitzung am 16. September zu einer Zinspause kommen könnte. Dagegen stehen 50,20 Prozent Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung in Summe eines Viertelprozentpunkts. Die Wahrscheinlichkeit für letztgenanntes Szenario hatte gestern noch 63,2 Prozent betragen.

US-Arbeitsmarktdaten im Blick – EZB-Sitzung könnte bereits erste Schatten vorauswerfen

Am Freitagnachmittag sollten Anleger folgerichtig ihre Blicke auf die Publikation des offiziellen US-Jobberichts richten (14:30 Uhr). Nach dem jüngsten Rückgang (-23.000) aus dem Vormonat rechnen Volkswirte mit einem Stellenplus von 56.000 Einheiten für den Monat August. Ein weiterer Einbruch des Jobmarkts könnte zugunsten der allgemeinen Zinsfantasien gehen.
Auch in der kommenden Handelswoche dürfte die Geldpolitik eines der zentralen Gesprächsthemen darstellen. Am Donnerstag (10. September) kommt die Europäische Zentralbank zusammen, um über das zukünftige Leitzinsniveau zu entscheiden. Möglicherweise könnte der Währungshüter in Höhe eines Viertelprozentpunkts den Einlagezinssatz noch oben schrauben.

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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