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DAX Wochenausblick: Sorge vor Ölpreisanstieg – Fed ante portas

Vor dem mit Spannung erwarteten Fed-Leitzinsentscheid sind Anleger am deutschen Aktienmarkt in Deckung gegangen.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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15.09.2026, 10:40 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 15.09.2026, 14:24 Uhr
Ein geschäftiger Handelssaal mit Menschen, die an Computerstationen arbeiten, und großen elektronischen Börsentafeln, die über dem Kopf Daten anzeigen, darunter die neuesten Zahlen für den DAX-Wochenausblick.

Der DAX hängt nach wie vor am Tropf des Ölpreises. Der deutsche Leitindex ist in einem Dreiklang aus hohen Energiepreisen, restriktiver Geldpolitik und geopolitischen Risiken gefangen. Der September macht seinem Ruf als schwieriger Börsenmonat damit alle Ehre.
Vor der mit Spannung erwarteten US-Notenbanksitzung dürften Anleger ohnehin ihr Pulver weitestgehend trocken halten. Am Mittwochabend will die Fed planmäßig über das zukünftige Leitzinsniveau entscheiden.

DAX

ZEW-Index am Vormittag im Blick

Am heutigen Dienstag steht zugleich der ZEW-Index für die Konjunkturerwartungen im Blickpunkt (11:00 Uhr). Ökonomen erwarten einen Stand von insgesamt 37 Zählern, nach 34,2 Punkten im August. Besagter Index wird vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) herausgegeben, welcher nicht zuletzt als bedeutender Frühindikator für die deutsche Wirtschaft fungiert. Dabei werden bis zu 350 Experten befragt.

US-Notenbank will am Mittwochabend über Leitzins entscheiden – Zinserhöhung wahrscheinlich

Am Mittwoch steht insbesondere die US-Notenbanksitzung der Federal Reserve (Fed) im Fokus. Für 20:00 Uhr wird für gewöhnlich der Leitzinsentscheid und für 20:30 Uhr die anschließende FOMC-Pressekonferenz mit Kevin Warsh erwartet. Einen Tag vor dem Entscheid rechnen 94,3 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinserhöhung in Summe eines Viertelprozentpunkts und nur noch 5,7 Prozent mit einer Zinspause.

Ölpreis: Lage im Nahen Osten bleibt angespannt

Nach wie vor bleibt die Konstellation im Nahen Osten angespannt. Eine bedeutende Ölroute in Saudi-Arabien, die sogenannte Ost-West-Pipeline nebst Ausweichroute war in der vergangenen Woche nach Attacken stillgelegt worden. Nach wie vor steht ein Termin für die Wiederaufnahme durch den staatlichen Konzern Saudi Aramco aus. Zugleich bleibt die Lage in der Straße von Hormus undurchsichtig, welche als nach wie vor de facto blockiert gilt. Eine Lösung zwischen dem Iran und den USA scheint nach wie vor nicht in Sichtweite.

Ölpreis (West Texas Intermediate)

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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