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EUR/USD fällt auf den tiefsten Stand seit Mai 2025 – US-Teuerung nähren Zinserhöhungssorgen

Angesichts höher als erwarteter US-Inflationsdaten nehmen die Zinserhöhungssorgen in den USA wieder an Fahrt auf.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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14.10.2026, 16:52 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 14.10.2026, 17:51 Uhr

Angesichts einer stärker als erwarteten US-Inflation ist das Währungspaar EUR/USD auf den tiefsten Stand seit Mai 2025 gefallen. Die in diesem Zusammenhang anziehenden Zinserhöhungsfantasien geben dem Dollar wiederum Auftrieb und machen der Gemeinschaftswährung zu schaffen. Auch die Renditen zehnjähriger US-Staatspapieren ziehen in diesem Kontext wieder an, welche damit weiterhin über der 5-Prozent-Marke notieren. Zugleich dürften Anleger nun auf weitere US-Konjunkturdaten in dieser Woche blicken.

EUR/USD Chart

US-Staatsanleihen (10 Jahre)

US-Inflation im September bei 3,7 Prozent

Die Inflationsrate stieg im September um 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Gegenüber dem Vormonat legte die Teuerung um 0,6 Prozent zu.

Quelle: Eigene Darstellung/ Trading Economics

Weitere Konjunkturdaten am Donnerstag im Fokus: Erzeugerpreise, Einzelhandelsumsätze und wöchentliche Erstanträge voraus

Im Blick stehen am Donnerstag etwa die US-Erzeugerpreise, die US-Einzelhandelsumsätze als auch die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe (14:30 Uhr). In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wird zudem eine Rede durch Fed-Chef Kevin Warsh erwartet (05:30 Uhr).
Insgesamt dürfte die laufende Handelswoche damit weiterhin durch die geldpolitischen Entwicklungen jenseits des Atlantiks geprägt sein. Laut „Fed-Watch-Tool“ der CME Group rechnen nur noch 50,7 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinspause auf der Oktober-Sitzung (28.10.2026) und 49,3 Prozent mit einer Zinserhöhung in Summe eines Viertelprozentpunkts auf eine Spanne von 4,00 bis 4,25 Prozent. Einen Tag vor Veröffentlichung der Daten hatte die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung noch bei 22,1 Prozent gelegen.

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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