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Wochenausblick: Berichtssaison in den USA nimmt weiter an Fahrt auf

Die Blicke der Anleger dürften sich auf die an fahrt aufnehmende US-Berichtssaison richten.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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16.10.2026, 17:22 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 16.10.2026, 17:32 Uhr
Ein geschäftiger Handelssaal mit Menschen, die an Computerstationen arbeiten, und großen elektronischen Börsentafeln, die über dem Kopf Daten anzeigen, darunter die neuesten Zahlen für den DAX-Wochenausblick.

Zwischen geldpolitischen Fragezeichen, Nahostrisiken und KI-Zweifeln dürfte sich in der kommenden Woche zeigen, wie belastbar die Risikobereitschaft der Anleger tatsächlich ist. Zudem dürften Anleger die Nachwirkungen der jüngsten Inflationsdaten verarbeiten. Die lange Zeit verdrängten Zinssorgen könnten jederzeit wieder an der Tür klopfen. Gleichzeit wächst die Sorge, dass die US-Notenbank auf ihrem Drahtseilakt zwischen Inflationsbekämpfung und Wachstumsstützung die Balance verlieren könnte.
Bullen und Bären dürften sich weiterhin die Klinke in die Hand geben und die Schaukelbörse prägen. Die Unternehmenszahlen jenseits des Atlantiks könnten kurzfristig wieder zum wichtigsten Taktgeber für die Aktienmärkte werden.

Dow Jones Industrial Average Index

China-Daten zu Wochenbeginn im Fokus – Vorgaben für Montagshandel denkbar

In einem vergleichsweise überschaubaren Wirtschaftsdatenkalender warten bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag auf Anleger eine ganze Fülle an chinesischen Konjunkturdaten (04:00 Uhr). Erwartet werden neue Daten zur BIP-Wachstumsrate, zur Industrieproduktion und zu den Einzelhandelsumsätzen.

ZEW-Index am Dienstag voraus – Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe könnten am Donnerstag geldpolitische Impulse senden

Am Dienstag dürfte sich der Blick auf die ZEW-Konjunkturerwartungen hierzulande richten, welche wichtige Impulse senden dürften (11:00 Uhr).

Während der Mittwoch weniger potenzielle Impulsgeber vorsieht, könnt es am Donnerstag mit den Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe (14:30 Uhr) als auch dem Verbrauchervertrauen für die Eurozone Signale geben.

Einkaufsmanager dies- und jenseits des Atlantiks am Freitag im Blick

Der Freitag dürfte ganz im Zeichen der Publikation neuer Einkaufsmanager stehen. Für die Bundesrepublik Deutschland rücken besagte Indizes für die Bereiche verarbeitendes Gewerbe, Dienstleistung und Gesamt in den Blick (09:30 Uhr). Die Pendants für die Eurozone (10:00 Uhr) und die USA (15:45 Uhr) dürften ebenfalls wichtige Impulse senden.

Netflix, SpaceX und Meta legen Zahlen vor

Die weiter an Fahrt aufnehmende Berichtssaison in den USA sollte jedoch im Fokus stehen. Erwartet werden am Dienstag etwa die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsquartals von Netflix (ISIN: US64110L1061) und SpaceX (ISIN: US84615Q1031). Am Mittwoch berichten Meta (ISIN: US30303M1027) und Tesla (ISIN: US88160R1014) sowie am Freitag American Express (ISIN: US0258161092).

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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