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NASDAQ Börse

Wenn Sie mit Aktien handeln und sich besonders für Unternehmen aus der Technologiebranche interessieren, haben Sie vermutlich bereits von der NASDAQ Börse gehört. Wie die Börse funktioniert, wie sie historisch entstanden ist und für welche Indizes sie bekannt ist, erfahren Sie in diesem Beitrag.

NASDAQ Börse Definition

Bei dieser Wertpapierbörse handelt es sich um eine reine Computerbörse aus Amerika. Der Begriff steht für “National Association of Securities Dealers Automated Quotations”. Sie ist als Technologiebörse bekannt, da hier zu einem großen Teil Aktien von technologischen Unternehmen gehandelt werden. Die Börse ist eng mit dem Silicon Valley verbunden.

Es gibt Computerbörsen wie diese Wertpapierbörse und sogenannte “Open Outcry”-Börsen. Hierbei handelt es sich um Börsen mit klassischem Parketthandel. Im Gegensatz zu früher funktionieren sie inzwischen ebenfalls auf der Basis von Computern, jedoch nicht vollautomatisiert wie bei Computerbörsen. Das bekannteste Beispiel ist die New York Stock Exchange.

Geschichte der NASDAQ Börse 

Die Wertpapierbörse begann ihre Arbeit am 8. Februar 1971. Sie war die erste elektronische Börse und wurde von der National Association of Securities Dealers gegründet. 

Von Anfang an funktionierte der Handelsplatz rein elektronisch, weshalb kein Kursmakler mehr nötig war. Das grundlegende Ziel war es, ein neues System zu etablieren, das es Händlern in ganz Amerika jederzeit ermöglicht, Aktien zum aktuellen Kurs zu handeln.

  • Seit dem Jahr 2008 wird die Wertpapierbörse von der NASDAQ OMX Group Inc. betrieben.
  • Zentrale ist das Condé Nast Building am Times Square in Manhattan, New York. 
  • Die NASDAQ OMX Group ist ein Zusammenschluss der NASDAQ mit dem Börsenbetreiber OMX aus Schweden. 

Den historisch schlechtesten Tag erlebte die Wertpapierbörse im Oktober 1987 mit einem Verlust von über 11 Prozent. Im Januar 2001 erlebte die Börse ihren besten Tag mit einem Gewinn von insgesamt über 14 Prozent. Die Wertpapierbörse unterliegt der Kontrolle durch die United States Securities and Exchange Commission (SEC).

Bekannte Indizes an der NASDAQ Börse 

Im Jahr 1985 führte die Wertpapierbörse den NASDAQ 100 ein. Ziel war es, ein großes Spektrum der Technologieunternehmen zu präsentieren. Es handelt sich um einen Aktienindex, der die 100 größten amerikanischen Nicht-Finanzunternehmen listet. Die Gewichtung der einzelnen Unternehmen erfolgt auf Basis der Marktkapitalisierung. 

Die Bedeutung des Index ist groß. Er ist ein wichtiger Indikator für die Performance von Technologieunternehmen und anderen Firmen aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie. 

  • Die Aufnahmekriterien, um in diesen Index aufgenommen zu werden, sind hoch.
  • Die Firma darf nicht im Bereich Finanzdienstleistungen tätig sein und muss ein hohes durchschnittliches Handelsvolumen und eine hohe Marktkapitalisierung aufweisen. 

Wenn ein Unternehmen aufgenommen wird, bringt dies Vorteile für die jeweilige Firma mit sich: Sie erhöht ihre Sichtbarkeit. Zudem kann sich ihre Reputation in der Finanzwelt verbessern. Beides kann zu einem stärkeren Handelsvolumen führen. 

Neben diesem Index gibt es den NASDAQ Composite Index. Dieser beinhaltet 3.000 Unternehmen, die an der Wertpapierbörse gehandelt werden. Er gilt als hilfreicher Frühindikator.

Fazit: Was ist die NASDAQ Börse?

Die NASDAQ ist die erste reine Computerbörse und wurde im Jahr 1971 gegründet.  Computerbörsen funktionieren rein elektronisch und unterscheiden sich dadurch von den “Open Outcry”-Börsen, die sich durch klassischen Parketthandel auszeichnen. Die Wertpapierbörse ist als Technologiebörse bekannt.

Sie unterliegt der Kontrolle durch die SEC, die United States Securities and Exchange Commission (SEC). Die Börse hat zwei sehr bekannte Indizes hervorgebracht: den NASDAQ 100 und den Composite Index.

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