Mit unter 84.000 Dollar notiert der Bitcoin am Mittwoch auf dem tiefsten Stand seit fast einer Woche. Die Marke in Höhe von 87.000 Dollar erweist sich offensichtlich als zu hartnäckig. Anleger befinden sich nach wie vor im Klammergriff geo- und geldpolitischer Unwägbarkeiten. Die Freude über die jüngsten regulatorischen Fortschritte in den USA ist mittlerweile wieder einer nüchternen Betrachtungsweise gewichen. Zugleich könnte die Auflösung sogenannter „Long-Positionen“ für zusätzlichen Abgabedruck sorgen.
Bitcoin Kurs Chart auf Monatsbasis

Freude über regulatorische Entwicklungen weicht wieder nüchternen Betrachtungsweise
Mitte September hatte die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) eine fünfjährige Ausnahmeregelung für den Handel mit tokenisierten Aktien bekanntgegeben für bestimmte US-Unternehmen bekanntgegeben und somit für regulatorischen Rückenwind gesorgt. Wenige Tage zuvor hatte der US-Senat noch den sogenannten „Clarity Act“ auf Eis gelegt, was insgesamt als Rückschritt für die Branche betrachtet wurde.
Geldpolitische Impulse durch Fed-Mitschriften denkbar – „Fed-Watch-Tool“ rechnet mit erhöhter Chance für Zinspause auf Oktober-Sitzung
Im Blick stehen heute Abend insbesondere die Mitschriften der jüngsten Fed-Notenbanksitzung um 20:00 Uhr. Anleger versprechen sich in diesem Zusammenhang wichtige Hinweise über die vergangene Notenbanksitzung vom 16. September. Der US-Währungshüter hatte Mitte des Monats das Leitzinsniveau um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent nach oben angepasst.
Laut „Fed-Watch-Tool“ der CME Group rechnen derzeit 78,4 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinspause und 21,6 Prozent mit einer weiteren Zinserhöhung in Summe eines Viertelprozentpunkts. Die Spanne selbst liegt derzeit bei 3,75 bis 4,00 Prozent.
Das vorläufige Verbrauchervertrauen aus dem Hause Uni Michigan rückt am Freitag in den Blickpunkt (16:00 Uhr).




