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Bitcoin fällt auf den tiefsten Stand seit fast einer Woche – „FOMC-Minutes“ im Blick

Neben geldpolitischen Unsicherheiten dürfte ein sogenannter "Long Squeeze" für Abgabedruck am Kryptomarkt gesorgt haben.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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07.10.2026, 15:03 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 07.10.2026, 15:03 Uhr

Mit unter 84.000 Dollar notiert der Bitcoin am Mittwoch auf dem tiefsten Stand seit fast einer Woche. Die Marke in Höhe von 87.000 Dollar erweist sich offensichtlich als zu hartnäckig. Anleger befinden sich nach wie vor im Klammergriff geo- und geldpolitischer Unwägbarkeiten. Die Freude über die jüngsten regulatorischen Fortschritte in den USA ist mittlerweile wieder einer nüchternen Betrachtungsweise gewichen. Zugleich könnte die Auflösung sogenannter „Long-Positionen“ für zusätzlichen Abgabedruck sorgen.

Bitcoin Kurs Chart auf Monatsbasis

Freude über regulatorische Entwicklungen weicht wieder nüchternen Betrachtungsweise

Mitte September hatte die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) eine fünfjährige Ausnahmeregelung für den Handel mit tokenisierten Aktien bekanntgegeben für bestimmte US-Unternehmen bekanntgegeben und somit für regulatorischen Rückenwind gesorgt. Wenige Tage zuvor hatte der US-Senat noch den sogenannten „Clarity Act“ auf Eis gelegt, was insgesamt als Rückschritt für die Branche betrachtet wurde.

Geldpolitische Impulse durch Fed-Mitschriften denkbar – „Fed-Watch-Tool“ rechnet mit erhöhter Chance für Zinspause auf Oktober-Sitzung

Im Blick stehen heute Abend insbesondere die Mitschriften der jüngsten Fed-Notenbanksitzung um 20:00 Uhr. Anleger versprechen sich in diesem Zusammenhang wichtige Hinweise über die vergangene Notenbanksitzung vom 16. September. Der US-Währungshüter hatte Mitte des Monats das Leitzinsniveau um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent nach oben angepasst.

Laut „Fed-Watch-Tool“ der CME Group rechnen derzeit 78,4 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinspause und 21,6 Prozent mit einer weiteren Zinserhöhung in Summe eines Viertelprozentpunkts. Die Spanne selbst liegt derzeit bei 3,75 bis 4,00 Prozent.

Das vorläufige Verbrauchervertrauen aus dem Hause Uni Michigan rückt am Freitag in den Blickpunkt (16:00 Uhr).

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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