Nach dem Sprung über 86.000 Dollar befinden sich Anleger temporär im Konsolidierungsmodus. Zuflüsse in Bitcoin-Spot-ETFs, eine wachsende institutionelle Nachfrage und regulatorische Schritte in den USA fungieren als Zünglein an der Waage.
Die US-SEC hatte am Donnerstag einen zeitlich begrenzten regulatorischen Rahmen für den Handel mit tokenisierten Wertpapieren auf den Weg gebracht. Anleger zelebrieren die voranschreitende Verzahnung von Blockchain-Technologie und traditioneller Kapitalmarktinfrastruktur.
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Anleger hoffen auf Verzahnung der Blockchain mit traditioneller Kapitalmarktinfrastruktur
Insbesondere die jüngsten regulatorischen Entwicklungen in den USA dürften Anleger honoriert haben. Am vergangenen Donnerstag hatte die US-amerikanische Aufsichtsbehörde SEC angekündigt die Tür den tokenisierten US-Aktienhandel für fünf Jahre befristet zu öffnen. Anleger erhoffen sich somit mehr Akzeptanz von Blockchain-Technologie, und damit unter anderem für digitale Assets wie Bitcoin.
US-Geldpolitik dürfte weiterhin Thema bleiben – Trump-Xi-Treffen im Blick
Auch die geldpolitischen Impulse aus der vergangenen Handelswoche dürften weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Auch wenn die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) das Leitzinsniveau wie erwartet um 25 Basispunkte nach oben angepasst hatte, könnte die durch Fed-Chef Kevin Warsh kommunizierte Unabhängigkeit der Fed Anlegern gefallen haben.
Das „Fed-Watch-Tool“ der CME Group signalisiert aktuell, dass 53,1 Prozent der Marktteilnehmer auf der nächsten planmäßigen Sitzung am 28. Oktober mit einer weiteren Zinserhöhung in Summe eines Viertelprozentpunkts rechnen. 46,9 Prozent erwarten eine Zinspause. Das Zinsband selbst liegt derzeit bei 3,75 bis 4,00 Prozent.
Ebenfalls von Interesse dürfte auch am Donnerstag das mit Spannung erwartete Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staats- und Regierungschef Xi Jinping von Bedeutung sein. Besprochen werden sollen etwa Themen zum Handel und zur Künstlichen Intelligenz (KI).



