Erstmals in der Geschichte hat das Frankfurter Börsenbarometer am Dienstag die 24.000-Punkte-Marke übersteigen können. Getragen unter anderem durch die Zuversicht auf weitere Entspannungssignale im schwelenden Handelsstreit zwischen den USA und China bleibt der Risikoappetit offensichtlich weiterhin hoch, auch wenn es temporär immer wieder zu Überhitzungserscheinungen kommen könnte. Nicht zuletzt dürften die Entwicklungen in puncto Ukraine-Russland-Konflikt möglicherweise zuletzt für Auftrieb gesorgt haben. Im Fokus steht nun die Veröffentlichung neuer ifo-Daten.
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Quelle: TradingView
Erleichterung um Ukraine-Russland-Konflikt nach Telefonat zwischen Trump und Putin?
Erleichterung könnte es zudem auch im Ukraine-Russland-Konflikt gegeben haben. Vor wenigen Tagen hatte US-Präsident Trump mit dem russischen Präsidenten Putin telefoniert. Trump versuchte nach dem Gespräch Hoffnungen auf eine zeitnahe Waffenruhe in der Ukraine zu wecken.
Weiterhin sollten Anleger verschiedene Reden durch geldpolitische Vertreter im Auge behalten. So wird EZB-Mitglied Lane am heutigen Mittwoch etwa vor der Öffentlichkeit erwartet (18:00 Uhr). Thomas Barkin von dem Fed-Ableger Richmond und Direktoriumsmitglied Michelle Bowman sprechen um 18:15 Uhr.
Einkaufsmanager hierzulande als auch in den USA am Donnerstag im Fokus
Zahlreiche Einkaufsmanager für das verarbeitende Gewerbe, den Dienstleistungssektor als auch Gesamt stehen am Donnerstag auf der Tagesagenda. Für die Bundesrepublik Deutschland gilt es besagte Indizes um 09:30 Uhr im Auge zu behalten und für die Eurozone um 10:00 Uhr. Das Pendant aus dem Hause S&P Global folgt um 15:45 Uhr.
ifo-Index dürfte Beachtung finden – Weitere Fed-Reden im Blickpunkt
Am Vormittag dürfte sich ebenfalls auch die Aufmerksamkeit auf den vielerorts beachteten ifo-Geschäftsklimaindex richten (10:00 Uhr). Monatlich befragt das in München ansässige ifo-Institut rund 9.000 verschiedene Führungskräfte nach der Entwicklung der Konjunktur. Im April lag das Konjunkturbarometer zuletzt bei 86,9 Punkten, nach 86,7 Zählern im März.
Am Donnerstag wird last but not least John Williams von dem Fed-Notenbankbezirk aus New York erwartet (20:00 Uhr).
Deutsche BIP-Zahlen runden Freitag ab – Anleger dürften auf geldpolitische Lockerungssignale durch Fed-Vertreter hoffen
Am Freitag müssen Anleger zunächst neue Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für die Bundesrepublik Deutschland verarbeiten (09:00 Uhr).
Weitere Fed-Mitglieder äußern sich im Laufe des Tages mit Jeffrey Schmid (Kansas) und Alberto Musalem (St. Louis/14:35 Uhr) sowie Mitglied Lisa Cook (18:00 Uhr).



