Mit großer Spannung dürften Anleger am heutigen Abend der Fed-Notenbanksitzung entgegenfiebern. Insbesondere die erwarteten Kommentare durch Jerome Powell könnten die entscheidenden Impulse für die kommenden Tage und Wochen liefern.
Aus Sicht des Wirtschaftsdatenkalenders bleibt es in den laufenden Tagen verhältnismäßig ruhig.
DAX Chart auf Monatsbasis
Zinsschritt in Höhe von 25- oder 50 Basispunkten bleibt offen – Zinswende dürfte eingepreist sein
Investoren rund um den Globus hoffen, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am heutigen Abend nicht nur die langersehnte Zinswende einleitet, sondern insgesamt einen Zinsschritt in Summe von 50 Basispunkten in Erwägung zieht.
Allerdings könnte eine größere Anpassung des Zinsniveaus die Aktienmärkte auf der Gegenseite auch irritieren, da dies Bedenken über den Gesundheitszustand der US-Wirtschaft initiieren dürfte.
Die Wirtschaft als auch der US-Arbeitsmarkt hatten sich zuletzt nur leicht eingetrübt.
Für 20:30 Uhr erwarten Anleger die FOMC-Pressekonferenz mit Notenbank-Chef Jerome Powell. Vor allem die Begründung des Leitzinsentscheides sowie die Zinsprojektionen dürften dabei im Fokus stehen.
US-Konjunkturdaten und EZB- sowie Fed-Reden runden Handelswoche ab
Am Donnerstag stehen für gewöhnlich die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe im Blickpunkt (14:30 Uhr). Auch die Publikation des Philly-Fed-Herstellungsindizes könnte zur selben Uhrzeit auf Interesse stoßen.
Eine Rede durch EZB-Direktoriums-Mitglied Isabel Schnabel rückt ab 16:40 Uhr in den Fokus.
Frische Impulse in puncto Preisentwicklung könnten am Freitag um 08:00 Uhr neue Erzeugerpreise für die Bundesrepublik Deutschland senden.
Last but not least dürften ab 16:00 Uhr das Verbrauchervertrauen für die Eurozone sowie eine Rede durch FOMC-Mitglied Patrick T. Harker auf Interesse stoßen.



