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DAX Wochenausblick: EZB und NFPs voraus – Friedensgespräche im Fokus

Neben der Zollthematik blicken Anleger in der laufenden Handelswoche insbesondere auf den Leitzinsentscheid der Europäischen Zentralbank und dem offiziellen US-Arbeitsmarktbericht. Auch die geopolitischen Entwicklungen im Ukraine-Russland-Konflikt dürften weiterhin von Interesse sein. Anleger sollten auf Fortschritte bei möglichen Friedensgesprächen setzen.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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05.03.2025, 09:27 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr

Neben der Zollthematik blicken Anleger in der laufenden Handelswoche insbesondere auf den Leitzinsentscheid der Europäischen Zentralbank und dem offiziellen US-Arbeitsmarktbericht. Auch die geopolitischen Entwicklungen im Ukraine-Russland-Konflikt dürften weiterhin von Interesse sein. Anleger sollten auf Fortschritte bei möglichen Friedensgesprächen setzen.

DAX Chart

Quelle: TradingView

Annäherungsversuche durch die Ukraine: Anleger hoffen auf Fortschritte bei Friedensgesprächen

Den Versuch einer Wiederannäherung durch den ukrainischen Staatschef Selenskyj nach dem Eklat im Weißen Haus hat Donald Trump offensichtlich begrüßt. Demnach habe Trump einen Brief Selenskyjs erhalten, in dem es heißt, dass die Ukraine zu Friedensverhandlungen bereit sei. „Ich weiß das zu schätzen“, so Trump.
Zudem sei die Ukraine bereit, das von den USA gewünschte Rohstoffabkommen zu unterzeichnen, hieß es weiter. Fortschritte bei den Friedensverhandlungen dürften Anleger tendenziell begrüßen.

ADP-Beschäftigungsdaten dürften erste Hinweise über NFPs abgeben – EZB am Donnerstag im Fokus

Aus Sicht des Wirtschaftsdatenkalenders dürfte es heute Nachmittag zunächst mit den ADP-Beschäftigungsdaten spannend werden (14:15 Uhr). Anleger erhoffen sich in diesem Zusammenhang wichtige Hinweise über die am Freitag anstehende Veröffentlichung der NFPs.

Den ISM-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe (16:00 Uhr) sollten Investoren ebenfalls im Auge behalten.

Der Donnerstag dürfte indes ganz im Zeichen der Europäischen Zentralbank (EZB) stehen. Für 14:15 Uhr wird der Leitzinsentscheid erwartet. Ab 14:45 Uhr sollte EZB-Präsidentin Christine Lagarde vor die Öffentlichkeit treten.

Auch am Freitag dürfte es zunächst mit einer geplanten Lagarde-Rede spannend werden (10:30 Uhr).

Um 11:00 Uhr folgen neue Daten zur Entwicklung des EU-Bruttoinlandsprodukts.

Ökonomen erwarten knappes Stellenplus außerhalb der Landwirtschaft im Vergleich zum Januar

Für den Nachmittag (14:30 Uhr) ist die Publikation der US-Arbeitsmarktdaten geplant. Aktuellen Schätzungen zufolge könnten außerhalb der Landwirtschaft 160.000 neue Jobs geschaffen worden sein und damit etwas mehr als im Vormonat (143.000). Für die Arbeitslosenquote wird wie im Januar mit einer Quote von 4,0 Prozent gerechnet.

Sollte sich der Arbeitsmarkt in der größten Volkswirtschaft stärker entwickelt haben als gedacht, dürfte dies zulasten der allgemeinen Zinssenkungsfantasien gehen.

Bayer kämpft mit mauem Agrargeschäft – Weite DAX-Unternehmen am Donnerstag im Blick

Bereits am heutigen Mittwochmorgen präsentierte der Pharma- und Agrarkonzern Bayer einen Gewinnrückgang für das vergangene Quartal. Laut Angaben des Konzerns sank der operative Gewinn (Ebidta) im vierten Quartal 2024 um rund 22 Prozent auf 2,35 Milliarden Euro. Wegen mauer Agrargeschäfte schrumpfte der Umsatz von Bayer im vergangenen Jahr um gut zwei Prozent auf 46,6 Milliarden Euro.
Dem Vorstandschef Bill Andersson zufolge sei das Jahr 2025 ein „zentrales Jahr“ für Bayer.
„Wir krempeln die Ärmel hoch und bringen die richtigen Maßnahmen voran, von denen unsere Kunden, das Unternehmen und seine Eigentümer in Zukunft profitieren", so Anderson.

Bayer

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Quelle: TradingView

Am Donnerstag berichten etwa die Deutsche Post und Zalando.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
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Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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