Geprägt ist die laufende insbesondere durch die Entwicklungen im Zollstreit zwischen den USA und der EU, welcher weiterhin als klassischer Dauerbrenner fungiert. Neben der Veröffentlichung von US-Preisdaten gilt es indes die jüngst gestartete Berichtssaison in den Vereinigten Staaten im Auge zu behalten, welche auch in Frankfurt am Main immer wieder für entsprechende Impulse sorgen könnte.
DAX
Quelle: TradingView
EU bereiten Gegenzölle auf Importe aus den USA in Höhe von 72 Milliarden Euro vor
Im Zollstreit mit den USA bereitet die EU nun weitere Gegenzölle auf Importe aus den USA vor. Die Rede sei von einem Umfang in Höhe von 72 Milliarden Euro, sollten die Verhandlungen mit der US-Regierung scheitern. Auf der Liste würde Industrie- und Agrarerzeugnisse aus den USA stehen. Am vergangenen Samstag hatte Trump trotz laufender Verhandlungen Zölle in Höhe von 30 Prozent auf Waren aus der EU angekündigt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte, dass die EU jedoch bereit sei, bis zum 1. August an einer „Vereinbarung“ zu arbeiten.
US-Erzeugerpreise im Fokus – Zinssenkungsfantasien könnten sich weiter eintrüben
Am Nachmittag stehen in den USA die sogenannten US-Erzeugerpreise auf der Tagesagenda, welche geldpolitische Hinweise senden könnten (14:30 Uhr).
Bereits am Dienstag hatten die US-Inflationsdaten den US-Zinssenkungsfantasien einen Dämpfer verpasst. Diese waren im Juni im Vergleich zum Vormonat um 2,7 Prozent gestiegen, nach 2,4 Prozent im Vormonat. Die Kernteuerung, welche die Treiber Energie und Lebensmittel ausblendet, lag bei 2,9 Prozent (zuvor 2,8 Prozent).
US-Einzelhandelsumsätze und deutsche Erzeugerpreise runden Handelswoche ab
Am Donnerstag stehen neben den US-Einzelhandelsumsätzen die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe auf dem Plan (14:30 Uhr).
Die Entwicklung der deutschen Erzeugerpreise sollten Anleger am Freitagmorgen zunächst im Auge behalten (08:00 Uhr).
Das Verbrauchervertrauen aus dem Hause Uni Michigan rückt last but not least am Freitag in den Fokus der Marktakteure (16:00 Uhr)
US-Berichtssaison ist gestartet: Impulse auch in Frankfurt am Main denkbar
In der Berichtssaison dürfte es heute mit den Zahlen von Goldman Sachs (ISIN: US38141G1040), der Bank of America Corp (US0605051046) und Morgan Stanley (ISIN: US6174464486) Impulse geben. Am Donnerstag berichten etwa PepsiCo (ISIN: US7134481081) und Netflix (ISIN: US64110L1061).



