Im Fokus der Anleger stehen in der laufenden Handelswoche insbesondere die Entwicklungen im andauernden Handelsstreit. Nach den jüngsten Entspannungen im Zollkonflikt zwischen den USA und China setzen die Märkte auf eine weitere Annäherung. Vereinzelt dürfte es mit der Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten dies- und jenseits des Atlantiks immer wieder zu möglichen Impulsen kommen.
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Quelle: TradingView
Weitere Annäherung im Handelsstreit zwischen den USA und China denkbar
Der Zollstreit zwischen den USA und der Volksrepublik China lässt Anleger weiterhin nicht los. Doch diesmal sind es freudige Nachrichten in den Handelsbeziehungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt, welche Marktteilnehmer haben aufatmen lassen. Der US-Handelsbeauftragte Greer hatte zu Beginn der Woche einen Durchbruch in den Verhandlungen mit Peking gemeldet. Weitere Entwicklungen gilt es in den kommenden Tagen abzuwarten. Möglicherweise könnte auch eine Entspannung mit anderen wichtigen Handelspartnern verkündet werden.
Erst in der vergangenen Woche war es der Handelsdeal zwischen den USA und Großbritannien, welcher Anleger rund um den Globus aufatmen ließ.
EU-BIP und US-Erzeugerpreise am Donnerstag im Fokus
Am Donnerstag rücken hierzulande zunächst neue Daten zum EU-Bruttoinlandsprodukt (11:00 Uhr) sowie die sogenannten US-Erzeugerpreise in den Blickpunkt (14:30 Uhr), welche geldpolitische Signale senden könnten. Ebenfalls von Interesse dürften die Einzelhandelsumsätze für die Vereinigten Staaten zur gleichen Uhrzeit sein.
Bereits am Dienstag waren die US-Verbraucherpreise mit 2,3 Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat) niedriger ausgefallen als erwartet (2,4 Prozent), nach ebenfalls 2,4 Prozent im März. In diesem Zusammenhang könnten die Zinssenkungsfantasien der Anleger jenseits des Atlantiks an Fahrt aufgenommen haben.
Powell-Rede könnte am Donnerstagnachmittag geldpolitische Impulse hervorbringen
Eine Rede durch Fed-Chef Jerome Powell rückt ab 14:40 Uhr in den Blickpunkt.
Die Handelswoche runden vorläufige Verbraucherstimmungsdaten aus dem Hause der Uni Michigan ab (16:00 Uhr).
Verarbeiten müssen Investoren zudem hierzulande in der laufenden Berichtssaison die Zahlen von Daimler Truck, E.ON, Porsche und Brenntag.



