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DAX Wochenausblick: Konflikt zwischen USA und Iran sowie NVIDA-Geschäftszahlen im Fokus

Der deutsche Leitindex hat zur Wochenmitte die Marke von 25.000 Zählern zurückerobern können. Der Aufstieg signalisiert neue Risikobereitschaft unter Investoren. Der zuletzt dominierende Zollstreit befindet sich für den Augenblick aus den Augen und damit aus dem Sinn von Börsianern.  Statt geopolitischer Schlagzeilen und makroökonomischer Risiken wirft die anstehende Veröffentlichung der NVIDIA-Quartalszahlen ihre Schatten voraus. Anleger…
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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25.02.2026, 12:46 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr
Ein geschäftiger Handelssaal mit Menschen, die an Computerstationen arbeiten, und großen elektronischen Börsentafeln, die über dem Kopf Daten anzeigen, darunter die neuesten Zahlen für den DAX-Wochenausblick.

Der deutsche Leitindex hat zur Wochenmitte die Marke von 25.000 Zählern zurückerobern können. Der Aufstieg signalisiert neue Risikobereitschaft unter Investoren. Der zuletzt dominierende Zollstreit befindet sich für den Augenblick aus den Augen und damit aus dem Sinn von Börsianern. 
Statt geopolitischer Schlagzeilen und makroökonomischer Risiken wirft die anstehende Veröffentlichung der NVIDIA-Quartalszahlen ihre Schatten voraus. Anleger richten nun den Blick auf den KI-Taktgeber aus den USA.
Kurzfristig scheinen Investoren geopolitische Spannungen als auch makroökonomische Risiken auszublenden. Weder Handelskonflikte noch konjunkturelle Unsicherheiten bremsen aktuell die Kauflaune. 

Nach Trumps Rede zur Lage der Nation: Keine größeren Bewegungen

Nach Trumps Rede zur Lage der Nation scheinen Anleger auch hierzulande zunächst aufzuatmen, da neue Zolldrohungen offensichtlich ausblieben. Der US-Präsident hatte die Erfolge seiner Regierung gelobt und seine Zollpolitik verteidigt. Details zur Ausgestaltung wurden allerdings nicht genannt.

Konflikt zwischen USA und Iran im Blick: Furcht vor militärischer Eskalation dürfte bleiben

Nicht vergessen sollten Anleger den weiterhin schwelenden Konflikt zwischen dem Iran und den USA. Die Vereinigten Staaten fordern eine Lösung im Atomstreit und wollen gleichzeitig das Auf für das iranische Atomprogramm. Eine militärische Eskalation könnte zulasten der Aktienmärkte gehen und auch den DAX in Mitleidenschaft ziehen. Möglicherweise könnten die Gespräche zwischen Washington und Teheran am Donnerstag in Genf weiter fortgeführt werden. 

DAX

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Fed-Vertreter weiterhin im Blick – US-Konjunkturdaten am Donnerstag voraus

Wie bereits am Montag und Dienstag stehen auch in den nächsten Stunden und Tagen Reden durch verschiedene Fed-Vertreter im Blick.

Erwartet wird heute etwa FOMC-Mitglied Thomas Barkin vom Notenbankableger aus Richmond (14:30 Uhr). Jeffrey Schmid (Kansas City) folgt um 17:00 und Alberto Musalem (St. Louis) um 19:20 Uhr.

Am Donnerstag gilt es neben den Erstanträgen für US-Arbeitslosenhilfe zur gleichen Uhrzeit die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter im Auge zu behalten (14:30 Uhr).

Michelle Bowman (stellvertretende Vorsitzende für Aufsicht) wird am Nachmittag um 16:00 Uhr erwartet.

Deutsche Inflationswerte und wichtige US-Preisdaten am Freitag im Fokus

Die vorläufigen Inflationsraten für die Bundesrepublik Deutschland sollten Anleger am Freitag um 14:00 Uhr beachten. Ökonomen erwarten einen Preisdruck im Vergleich zum Vorjahresmonat in Höhe von 2,0 Prozent (zuvor: 2,1 Prozent).

Als eines der Wochenhöhepunkte dürfte allerdings die Publikation der US-Erzeugerpreise fungieren (14:30 Uhr), welche wichtige geldpolitische Impulse liefern könnten.
Fachleute rechnen mit einem Plus gegenüber dem Vormonat von 0,3 Prozent (zuvor: 0,5 Prozent).

NVIDIA-Quartalszahlen werden heute nach US-Börsenschluss erwartet

Mit Hochspannung dürften Anleger auch in Frankfurt am Main auf die Ergebnisse des KI-Chipherstellers NVIDIA (ISIN: US67066G1040) blicken, welche für heute nach US-Börsenschluss erwartet werden.

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
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Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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