Wie in der vergangenen Handelswoche dürfte die US-Geldpolitik eines der zentralen Gesprächsthemen am Markt bleiben. Gleichzeitig sehen sich Anleger punktuell immer wieder mit Konjunkturdaten hierzulande als auch in den USA konfrontiert.
Auch die geopolitischen Entwicklungen zwischen der NATO und Russland sollten Anleger im Auge behalten, welche als klassisches Damoklesschwert über den Märkten schweben dürften.
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Quelle: TradingView
Geopolitische Unsicherheiten: Spannungen zwischen NATO und Russland im Blick
Die Spannungen zwischen der NATO und Russland gelten als klassischer Unsicherheitsfaktor für die Aktienmärkte. Jüngst waren etwa russische Drohnen über Polen und Rumänien gesichtet worden. Die NATO selbst hatte ihre Entschlossenheit im Hinblick auf die vergangenen Vorfälle signalisiert.
Eine weitere Eskalation scheint in diesem Zusammenhang möglich. In diesem Kontext gilt es sich jederzeit auf weitere Unruhen und damit nicht zuletzt auch mögliche Auswirkungen auf die Aktienmärkte einzustellen.
Nach Powell-Rede: Anleger vermissen Hinweise über mögliche Zinssenkungen
Fed-Chef Jerome Powell sagte, dass die US-Notenbank im Hinblick auf die zukünftigen Zinsentscheidungen die Sorgen rund um die Inflation gegen einen an Schwung verlierenden Arbeitsmarkt abwägen müsse.
„Die kurzfristigen Inflationsrisiken sind nach oben und die Beschäftigungsrisiken nach unten gerichtet“, so Powell am Dienstag in einer Rede im Bundesstaat Rhode Island. „Es gibt keinen risikolosen Weg“, hieß es weiter.
Am vergangenen Mittwoch hatte die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) erstmals in diesem Jahr an den Zinsschrauben nach unten gedreht und das Leitzinsniveau um 25 Basispunkte nach unten korrigiert, welches damit bei 4,00 bis 4,25 Prozent notiert.
GfK-Verbrauchervertrauen und zahlreiche US-Konjunkturdaten am Donnerstag im Fokus
Das GfK-Verbrauchervertrauen rückt bereits am Donnerstagmorgen auf die Tagesagenda (08:00 Uhr).
Punktuell sollten Anleger auch immer wieder Reden durch verschiedene Fed-Vertreter im Auge behalten. So kommen beispielsweise John Williams von dem Notenbank-Ableger aus New York um 15:00 und um 16:00 Uhr Michelle Bowman zu Wort. Um 19:00 Uhr folgen Michael Barr und um 21:30 Uhr Mary Daly (San Francisco-Fed).
Beachtet werden sollten am Nachmittag zahlreiche US-Konjunkturdaten. Erwartet werden um 14:30 Uhr etwa neue Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (annualisiert), zu den Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter und zu den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe.
US-Preisdaten könnten am Freitag wichtige geldpolitische Hinweise senden
Von der Kernrate für die persönlichen Konsumausgaben (Preisindex) dürften sich Anleger am Freitag wichtige Inflationshinweise und damit geldpolitische Signale versprechen (14:30 Uhr).
Auch das Verbrauchervertrauen aus dem Hause Uni Michigan sollte abschließend beachtet werden (16:00 Uhr).



