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DAX Wochenausblick: US-Inflation und EZB dürften über Wohl und Wehe entscheiden

Im Vorfeld der Veröffentlichung wichtiger US-Inflationsdaten lassen Anleger am deutschen Aktienmarkt zunächst ins anbrennen. Auch die für den Donnerstag geplante EZB-Notenbanksitzung dürfte mittlerweile ihre Schatten vorauswerfen. Damit sollte die Geldpolitik dies- und jenseits des Atlantiks weiterhin die bestimmende am Markt bleiben.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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11.09.2024, 11:18 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr
Ein geschäftiger Handelssaal mit Menschen, die an Computerstationen arbeiten, und großen elektronischen Börsentafeln, die über dem Kopf Daten anzeigen, darunter die neuesten Zahlen für den DAX-Wochenausblick.

Im Vorfeld der Veröffentlichung wichtiger US-Inflationsdaten lassen Anleger am deutschen Aktienmarkt zunächst ins anbrennen. Auch die für den Donnerstag geplante EZB-Notenbanksitzung dürfte mittlerweile ihre Schatten vorauswerfen. Damit sollte die Geldpolitik dies- und jenseits des Atlantiks weiterhin die bestimmende am Markt bleiben. Weniger Impulse initiierte indes das jüngste TV-Duell zwischen Kamala Harris und Donald Trump. Dennoch könnte sich der US-Präsidentschaftswahlkampf zusehends zu einem entscheidenden Einflussfaktor für die Märkte entwickeln.

DAX Chart

Quelle: Tradingview

Kernrate der US-Teuerung dürfte Schätzungen zufolge unverändert bleiben – Anleger hoffen dennoch auf Rückgang

Neuesten Schätzungen zufolge erwarten Ökonomen eine August-Teuerungsrate (inklusive Energie und Lebensmittel) von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, nach 2,9 Prozent im Juli. Die für die Fed als maßgeblich angesehene Kernrate der Inflation könnte im gleichen Zeitraum bei 3,2 Prozent gelegen haben und damit unverändert im Vergleich zum Juli.

EZB könnte am Donnerstag Zinsen erneut senken – Christine Lagarde im Blick

Der Donnerstag dürfte folgerichtig ganz im Zeichen des Leitzinsentscheides der Europäischen Zentralbank (EZB) (14:15 Uhr) sowie der anschließenden Pressekonferenz mit Präsidentin Christine Lagarde stehen (14:30 Uhr).
Möglicherweise dreht die EZB erneut an den Zinsschrauben nach unten (0,25 Prozentpunkte). Aktuell liegt das Zinsniveau in der Eurozone bei 4,25 Prozent.

Auch die US-Erzeugerpreise sowie die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe dürften Anleger nach konjunkturellen Hinweisen abklopfen (14:30 Uhr).

Michigan-Verbrauchervertrauen am Freitag im Fokus – Fed-Sitzung dürfte Schatten vorauswerfen

Am Freitag könnten neue Verbraucherstimmungsdaten (Michigan) für Impulse sorgen (16:00 Uhr).

Nach Veröffentlichung neuer US-Inflationsdaten und der EZB-Sitzung dürften die Highlights für die aktuelle Woche vorüber sein. Möglicherweise könnten die Erkenntnisse darüber allerdings noch am Freitag und in der Woche darüber hinaus eine hohe Bedeutung haben.

Heute in einer Woche kommt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zusammen, um über das zukünftige Leitzinsniveau zu entscheiden. Anleger hoffen auf die langersehnte Zinswende in den USA. Ob sich der US-Währungshüter zu einem XXL-Zinsschritt (50 Basispunkte) hinreißen lässt, bleibt abzuwarten.

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
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Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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