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EUR/USD: Alle Augen auf die Fed und EZB

Neben der US-Geldpolitik dürfte auch die EZB am Donnerstag im Blickpunkt des Marktgeschehens stehen.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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28.10.2026, 12:46 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.10.2026, 17:19 Uhr
Ein geschäftiger Handelssaal mit Menschen, die an Computerstationen arbeiten, und großen elektronischen Börsentafeln, die über dem Kopf Daten anzeigen, darunter die neuesten Zahlen für den DAX-Wochenausblick.

Das Währungspaar EUR/USD tritt vor der mit Spannung erwarteten Fed-Notenbanksitzung zunächst bei 1,1125 Dollar auf der Stelle. Auch wenn der Markt mit einer Zinspause rechnet, dürfte die Rheotrik durch Fed-Chef Kevin Warsh auf der anschließenden FOMC-Pressekonferenz auf die Goldwaage gelegt werden.
Auch die EZB-Sitzung am Donnerstag dürfte schon bald erste Schatten vorauswerfen.

EUR/USD Chart auf Monatsbasis

Zinspause möglich – Kevin Warsh dürfte geldpolitische Signale senden

Heute Abend um 19:00 Uhr will die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) über das zukünftige Leitzinsniveau entscheiden. Ökonomen erwarten jedoch, dass der US-amerikanische Währungshüter in Sachen Zinsen die Füße stillhält.
Laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group rechnen wenige Stunden vor dem geldpolitischen Event 90,6 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinspause und 9,4 Prozent mit einer Zinserhöhung in Summe eines Viertelprozentpunkts.

Europäische Zentralbank am Donnerstag im Fokus – BIP und deutsche Inflationsrate am Freitag voraus

Der EZB-Leitzinsentscheid ist für Donnerstag (14:15 Uhr) geplant. Auch in diesem Fall wird erwartet, dass der sogenannte Einlagenzins bei 2,5 Prozent und damit unverändert notiert. Die Pressekonferenz mit Präsidentin Christine Lagarde rückt ab 14:45 Uhr in den Blickpunkt.

Auch der Freitag dürfte es aus Sicht des Wirtschaftskalenders in sich haben. Bereits um 10:00 Uhr rückt die BIP-Wachstumsrate in den Fokus. Das Pendant für die Eurozone dürfte um 11:00 Uhr Impulse liefern.

Auch vorläufige Schätzungen zur deutschen Inflationsrate gilt es zu beachten (14:00 Uhr). Fachleute erwarten in diesem Zusammenhang eine Teuerungsrate von 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat nach zuvor 3,3 Prozent.

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
CapTrader
Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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