Der Ölpreis und die Anleiherenditen spielen derzeit Pingpong mit Anlegern. Die Investoren balancieren weiterhin auf dem schmalen Grat zwischen Energiepreisen und Renditedruck. Zugleich dürften sich die Blicke auf den Startschuss zur US-Berichtssaison richten. Die Unternehmenszahlen könnten kurzfristig wieder zu einem bedeutenden Impulsgeber für die Aktienmärkte werden und schwelende Risikofaktoren kaschieren wie etwa Nahostrisiken kaschieren. Zu beachten gilt, dass in den USA wegen des "Columbus Day" heute kein Kassahandel stattfindet.
Dow Jones Industrial Average Index

US-Inflation am Mittwoch im Fokus: Ökonomen erwarten Teuerungsrate in Höhe von 3,7 Prozent
Im Fokus der Anleger stehen in dieser Woche zur Wochenmitte insbesondere die US-Inflationsdaten (14:30 Uhr), welche es nach geldpolitischen Hinweisen abzuklopfen gilt. Ökonomen erwarten eine Teuerungsrate für den Monat September (im Vergleich zum Vorjahresmonat) in Höhe von 3,7 Prozent, nach 3,4 Prozent im August. Auch die Kernrate der Inflation, welche die Treiber Energie und Lebensmittel ausblendet, könnte um 0,1 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent ansteigen.
Am Donnerstag folgen die US-Erzeugerpreise als auch die Einzelhandelsumsätze (14:30 Uhr).
Eine Rede durch Fed-Chef Kevin Warsh dürfte am Freitag (05:30 Uhr) für Aufmerksamkeit sorgen. In diesem Kontext könnten die geldpolitischen Entwicklungen in den USA weiterhin eines der zentralen Gesprächsthemen bleiben.
US-Berichtssaison ab Dienstag im Blickpunkt
Am Dienstag legen die etwa Citigroup (ISIN: US1729674242), Goldman Sachs (ISIN: US38141G1040), Johnson & Johnson (ISIN: US47816011046, JP Morgan (ISIN: US46625H1005), UnitedHealth (US91324P1021) und Wells Fargo (ISIN: US9497461015) die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsquartals vor.
Am Mittwoch könnte die Zahlen von Bank of America (ISIN: US0605051046), BlackRock (ISIN: US09290D1019) und Morgan Stanley (ISIN: US6174464486) für Bewegung sorgen.
Ölpreis (West Texas Intermediate)






