In den kommenden fünf Tagen könnte sich die jüngst gestartete Konsolidierungsbewegung insbesondere im Techsektor möglicherweise weiter fortsetzen. Ihr Augenmerk dürften Anleger vor allem auf neue US-Erzeugerpreisdaten gegen Ende der Woche legen. Auch die am kommenden Sonntag anstehenden Neuwahlen in Frankreich dürften zumindest partiell von Interesse sein, zumal Europa als wichtiger Handelspartner für die Vereinigten Staaten fungiert.
Anleger sollten Fed-Reden nach geldpolitischen Hinweisen abklopfen
Wie in der vergangenen Woche dürfte sich der Blick der Anleger abermals auf diverse Fed-Vertreter richten. So kommt am Montag (09:00 Uhr) zunächst Gouverneur Christopher Waller zu Wort. Ab 20:00 Uhr folgt seine Kollegin Daly von der Fed in San Francisco.
Am Dienstag setzt sich die Serie mit den Gouverneurinnen Bowman (13:00 Uhr/20:10 Uhr) und Cook (18:00 Uhr) weiter fort.
Zur Wochenmitte könnten auf US-Seite die Ergebnisse über den Bankenstresstest auf Interesse stoßen (22:30 Uhr).
Auftragseingänge zu langlebigen Gütern und BIP dürften schwächeln
So richtig spannend dürfte es aus Sicht des Wirtschaftsdatenkalenders womöglich erst am Donnerstag mit neuen Daten zu den Auftragseingängen langlebiger Güter werden (14:30 Uhr). Erwartet wird für den Monat Mai im Vergleich zum April ein Plus von lediglich 0,3 Prozent, nach 0,7 Prozent im Vormonat.
Da besagte Güter in der Regel mit größeren Ausgaben verbunden sind, könnten diese eine gute Indikation im Hinblick auf den Gesundheitszustand der US-Konjunktur abgeben.
Auch die finalen Daten zum US-Bruttoinlandsprodukt (14:30 Uhr) dürften auf Interesse stoßen. Erwartet wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt im vergangenen Quartal um 1,3 Prozent gewachsen ist, nach 3,4 Prozent in Q4 2023.
Konjunkturelle Schwächesignale dürften die Zinssenkungsfantasien in den USA tendenziell begünstigen.
Ihren Blick sollten Anleger folgerichtig auch wie in der Woche zuvor auf die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe richten (14:30 Uhr).
US-Erzeugerpreise könnten an Schwung verlieren – Anleger hoffen auf Zinssenkungssignale
Über Wohl und Wehe sollten am Freitag zum Wochenabschluss neue Daten zu den US-Erzeugerpreisen (Kernrate) entscheiden (14:30 Uhr). Ökonomen erwarten für den Monat Mai ein Plus von 2,6 Prozent, nach 2,8 Prozent im Mai 2023.
Neben der Veröffentlichung des Verbrauchervertrauens (Michigan) für den Monat Juni (16:00 Uhr) rundet eine Rede durch Gouverneurin Bowman (18:00 Uhr) die Handelswoche ab.



