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US-Wochenausblick: Sorge vor Zollstreit reißt nicht ab – US-Teuerung voraus

Der jüngst durch Donald Trump entzündete Handelsstreit zwischen den USA und wichtigen Handelspartnern dürfte Anleger in den kommenden Tagen weiter verstärkt umtreiben. Nach Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts am vergangenen Freitag sollte sich der Fokus in der neuen Handelswoche insbesondere auf frische Inflationsdaten für die Vereinigten Staaten richten. Auch in der laufenden Berichtssaison könnte es immer wieder…
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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10.02.2025, 08:05 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr

Der jüngst durch Donald Trump entzündete Handelsstreit zwischen den USA und wichtigen Handelspartnern dürfte Anleger in den kommenden Tagen weiter verstärkt umtreiben.

Nach Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts am vergangenen Freitag sollte sich der Fokus in der neuen Handelswoche insbesondere auf frische Inflationsdaten für die Vereinigten Staaten richten. Auch in der laufenden Berichtssaison könnte es immer wieder wichtige Impulse geben.

Dow Jones Industrial Average Index

Liniendiagramm, das den Dow Jones Industrial Average Index von 2016 bis 2025 zeigt. Es weist automatische Schwankungen und einen allgemeinen Aufwärtstrend auf und erreicht Anfang 2025 einen Höchststand von 46.434,00.

Quelle: TradingView

Handelsstreit zwischen den USA und weiteren Handelspartner könnte weiter verunsichern

Die Sorge vor einer Eskalation der Handelsstreitigkeiten zwischen den Vereinigten Staaten und weiteren Volkswirtschaften dürfte den Risikoappetit der Investoren überschaubar halten. Am Freitag hatte der US-Präsident Zölle gegen Staaten angekündigt, welche höhere Zölle auf US-Exporte ergeben als die USA auf entsprechende Exporte in die jeweiligen Länder veranschlagen. Allerdings blieb unklar, welche Länder betroffen sein würden. „Ich werde nächste Woche einen gegenseitigen Handel ankündigen, damit wir mit anderen Ländern gleich behandelt werden“, sagte Trump. „Wir wollen nicht mehr und nicht weniger.“

Stellenaufbau am US-Arbeitsmarkt fällt im Januar deutlich geringer aus als gedacht

Die Ergebnisse des offiziellen Arbeitsmarktberichts vom vergangenen Freitagnachmittag könnten Anleger auch zu Beginn der neuen Handelswoche weiter beschäftigen. Insgesamt wurden außerhalb der Landwirtschaft in den USA 143.000 neue Jobs geschaffen und damit deutlich weniger als erwartet (170.000). Allerdings wurde das Jobplus aus den beiden Vormonaten um insgesamt 100.000 Einheiten nach oben revidiert, was widersprüchliche Signale sendet. Auch die separat ermittelte Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 4,0 Prozent.

Ökonomen erwarten keine Veränderung der US-Inflation – Geldpolitische Hinweise durch Powell denkbar

Zur Wochenmitte steht insbesondere die Publikation der US-Inflationsdaten auf der Agenda. Ökonomen erwarte eine Teuerungsrate in Höhe von 2,9 Prozent (gegenüber dem Vorjahresmonat), nach ebenfalls 2,9 Prozent im Dezember. Gegenüber dem Vormonat wird allerdings mit einem Anstieg um 0,1 Prozentpunkte auf 0,4 Prozent gerechnet.

Neben Fed-Chef Jerome Powell (16:00 Uhr) könnten die Fed-Vertreter Raphael Bostic (18:00 Uhr) von dem Ableger der Atlanta-Fed sowie Christopher Waller (23:05 Uhr) geldpolitische Hinweise senden.

Weitere US-Preisdaten am Donnerstag im Blick – Berichtssaison als potenzieller Impulsgeber

Am Donnerstag dürften wie am Mittwoch wichtige US-Preisdaten auf Interesse stoßen. Um 14:30 Uhr rücken die sogenannten Erzeugerpreise in den Fokus, welche wichtige Inflationssignale senden könnten.

Eine aus Sicht des Wirtschaftskalenders insgesamt überschaubare Handelswoche runden die Einzelhandelsumsätze für die Vereinigten Staaten um 14:30 Uhr am Freitag ab.

In der Berichtssaison könnte es am Dienstag etwa mit den Zahlen von Coca-Cola interessant werden. Für Donnerstag stehen die Zahlen der US-amerikanischen Kryptobörse Coinbase auf der Agenda.

Coca-Cola

Liniendiagramm, das einen starken Aufwärtstrend der Aktie von Coca-Cola Consolidated von 2017 bis 2025 veranschaulicht, wobei die Preise nach 2020 erheblich ansteigen werden, möglicherweise beeinflusst durch externe Faktoren wie den Zollstreit.

Quelle: TradingView

Coinbase

 

Ein Kerzendiagramm, das die Aktienentwicklung von Coinbase Global Inc. von Mitte 2021 bis Anfang 2025 veranschaulicht und Preisschwankungen mit Spitzen und Tiefs hervorhebt, ähnlich dem US-Wochenausblick, bei dem Anleger Trends im Rahmen wirtschaftlicher Ereignisse wie der Auswirkungen der US-Teuerung analysieren.

Quelle TradingView

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
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Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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