Der jüngst durch Donald Trump entzündete Handelsstreit zwischen den USA und wichtigen Handelspartnern dürfte Anleger in den kommenden Tagen weiter verstärkt umtreiben.
Nach Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts am vergangenen Freitag sollte sich der Fokus in der neuen Handelswoche insbesondere auf frische Inflationsdaten für die Vereinigten Staaten richten. Auch in der laufenden Berichtssaison könnte es immer wieder wichtige Impulse geben.
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Quelle: TradingView
Handelsstreit zwischen den USA und weiteren Handelspartner könnte weiter verunsichern
Die Sorge vor einer Eskalation der Handelsstreitigkeiten zwischen den Vereinigten Staaten und weiteren Volkswirtschaften dürfte den Risikoappetit der Investoren überschaubar halten. Am Freitag hatte der US-Präsident Zölle gegen Staaten angekündigt, welche höhere Zölle auf US-Exporte ergeben als die USA auf entsprechende Exporte in die jeweiligen Länder veranschlagen. Allerdings blieb unklar, welche Länder betroffen sein würden. „Ich werde nächste Woche einen gegenseitigen Handel ankündigen, damit wir mit anderen Ländern gleich behandelt werden“, sagte Trump. „Wir wollen nicht mehr und nicht weniger.“
Stellenaufbau am US-Arbeitsmarkt fällt im Januar deutlich geringer aus als gedacht
Die Ergebnisse des offiziellen Arbeitsmarktberichts vom vergangenen Freitagnachmittag könnten Anleger auch zu Beginn der neuen Handelswoche weiter beschäftigen. Insgesamt wurden außerhalb der Landwirtschaft in den USA 143.000 neue Jobs geschaffen und damit deutlich weniger als erwartet (170.000). Allerdings wurde das Jobplus aus den beiden Vormonaten um insgesamt 100.000 Einheiten nach oben revidiert, was widersprüchliche Signale sendet. Auch die separat ermittelte Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 4,0 Prozent.
Ökonomen erwarten keine Veränderung der US-Inflation – Geldpolitische Hinweise durch Powell denkbar
Zur Wochenmitte steht insbesondere die Publikation der US-Inflationsdaten auf der Agenda. Ökonomen erwarte eine Teuerungsrate in Höhe von 2,9 Prozent (gegenüber dem Vorjahresmonat), nach ebenfalls 2,9 Prozent im Dezember. Gegenüber dem Vormonat wird allerdings mit einem Anstieg um 0,1 Prozentpunkte auf 0,4 Prozent gerechnet.
Neben Fed-Chef Jerome Powell (16:00 Uhr) könnten die Fed-Vertreter Raphael Bostic (18:00 Uhr) von dem Ableger der Atlanta-Fed sowie Christopher Waller (23:05 Uhr) geldpolitische Hinweise senden.
Weitere US-Preisdaten am Donnerstag im Blick – Berichtssaison als potenzieller Impulsgeber
Am Donnerstag dürften wie am Mittwoch wichtige US-Preisdaten auf Interesse stoßen. Um 14:30 Uhr rücken die sogenannten Erzeugerpreise in den Fokus, welche wichtige Inflationssignale senden könnten.
Eine aus Sicht des Wirtschaftskalenders insgesamt überschaubare Handelswoche runden die Einzelhandelsumsätze für die Vereinigten Staaten um 14:30 Uhr am Freitag ab.
In der Berichtssaison könnte es am Dienstag etwa mit den Zahlen von Coca-Cola interessant werden. Für Donnerstag stehen die Zahlen der US-amerikanischen Kryptobörse Coinbase auf der Agenda.
Coca-Cola

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Coinbase

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