Nach einer turbulenten Handelswoche dürfte sich der Fokus der Anleger insbesondere auf die Veröffentlichung neuer US-Preisdaten richten. Neben einigen Reden durch Fed-Vertreter gilt der Blick zudem der weiterhin laufenden Berichtssaison.
Grundsätzlich müssen sich Investoren weiterhin auf eine erhöhte Volatilität einstellen. Sollten beispielsweise die US-Rezessionssorgen wieder an Fahrt aufnehmen, könnte dies zulasten der allgemeinen Börsenstimmung gehen.
US-Erzeugerpreise und Kernrate der Inflation dürften an Dynamik verlieren
Spannend dürfte es aus Sicht des Wirtschaftsdatenkalenders bereits am Dienstag mit neuen Daten zum US-Erzeugerpreisindex (Producer Price Inflation) um 14:30 Uhr werden. Erwartet wird ein Plus von 0,1 Prozent, nach 0,2 Prozent im Juni (per Jahresmonatsvergleich).
Eine Rede durch Raphael Bostic von der Atlanta-Fed dürfte ab 19:15 Uhr auf Interesse stoßen.
Über Wohl und Wehe könnten am Mittwoch neue Inflationsdaten für die Vereinigten Staaten entscheiden. Für die Fed maßgebliche Kernrate der Inflation rechnen Ökonomen mit einer Rate von 3,2 Prozent, nach 3,3 Prozent im Vormonat (im Vergleich zum Vorjahresmonat). Für die Verbraucherpreisrate inklusive der Treiber Energie und Lebensmittel wird im gleichen Zeitraum mit einer Rate von 2,9 Prozent gerechnet (zuvor: 3,0 Prozent).
US-Einzelhandels- und Industriedaten geben Hinweise auf US-Konjunktur ab
Am Donnerstag dürfte es mit den US-Einzelhandelsumsätzen spannend werden (14:30 Uhr).
Um 15:15 Uhr folgen neue Daten zur Industrieproduktion. Besagte Werte dürften Anleger nach konjunkturellen Hinweisen abklopfen.
Fed-Vertreter Harker von dem Ableger aus Philadelphia kommt um 19:10 Uhr zu Wort.
Am Freitag stehen die vorläufigen Daten zum Michigan-Verbrauchervertrauen auf der Agenda (16:00 Uhr). Eine Rede durch Goolsbee von der Chicago-Fed rundet die Handelswoche ab.
Auch wenn in dieser Woche keine US-Börsenschwergewichte ihre Zahlen vorlegen, könnte es immer wieder wichtige Impulse durch Unternehmensdaten geben. So legen etwa am Mittwoch Cisco Systems und am Donnerstag Deere & Company sowie Walmart und Applied Materials ihre Zahlen vor.



