Im Blick der Anleger stehen in den kommenden Handelstagen neben wichtigen US-Preisdaten insbesondere die Quartalszahlen des KI-Chipherstellers NVIDIA. Für Gesprächsstoff dürften auch weiterhin Trumps Zollpläne sowie die Entwicklungen im Ukraine-Russland-Konflikt sorgen.
Dow Jones Industrial Average Index

Quelle: TradingView
Trumps Zollpolitik dürfte weiterhin für Gesprächsstoff sorgen – Weitere Strafzölle möglich
Der durch Donald Trump initiierte Zollkonflikt zwischen den USA und wichtigen Volkswirtschaften dürfte Investoren weiterhin beschäftigen. In der vergangenen Woche hatte Trump angekündigt, in Kürze neue Zölle auf Holz- und Forstprodukte ankündigen zu wollen. Jüngst hatte der US-Präsident Importzölle für Autos, Halbleiter und Pharmazeutika in Aussicht gestellt.
Anleger setzen auf Fortschritte in den Friedensgesprächen im Ukraine-Russland-Konflikt
Ebenfalls von Interesse dürften auch die Entwicklungen in puncto Ukraine und Russland sein. Nach Trumps Worten stehe seine Regierung kurz vor einer Einigung in puncto Aufteilung der Einnahmen aus ukrainischen Bodenschätzen mit Kiew. Anleger setzen weiterhin auf ein baldiges Ende des Krieges. Die Erleichterung über Fortschritte in den Friedensgesprächen könnte den globalen Aktienmärkten tendenziell zugutekommen.
Fed-Vertreter kommen in erster Woche zu Wort – Wichtige US-Daten werden am Donnerstag publik
Auch wenn es aus Sicht des Wirtschaftskalenders in der ersten Wochenhälfte tendenziell ruhig zugehen dürfte, sollten Anleger wie in der vergangenen Handelswoche immer wieder verschiedene Reden durch Fed-Vertreter im Auge behalten. Am Dienstag kommen etwa Mitglied Michael Barr (Fed-Vizechef/ 17:45 Uhr) und Lorie Logan (Dallas/ 22:15 Uhr) zu Wort.
Am Mittwoch steht eine Rede durch Raphael Bostic (Atlanta) im Fokus (18:00 Uhr).
Verschiedene Impulse warten erst am Donnerstag auf Marktteilnehmer. Publik werden um 14:30 Uhr etwa die Kernausgaben für den persönlichen Konsum, die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe sowie die Auftragseingänge für langlebige Güter.
Spannend dürfte vor allem eine zweite Schätzung zu den Wachstumsraten zum US-Bruttoinlandsprodukt für die Vereinigten Staaten sein.
Am Nachmittag folgen weitere Reden durch Michael Barr (16:00 Uhr), Michelle Bowman (17:45 Uhr), Beth Hammack (Cleveland/ 19:15 Uhr) und Patrick Harker (Philadelphia/ 21:15 Uhr).
US-Preisdaten rücken am Freitag in den Fokus – NVIDIA-Zahlen könnten über Wohl und Wehe entscheiden
Als eines der Wochenhighlights dürfte die Publikation des PCE-Deflators für die persönlichen Konsumausgaben fungieren (14:30 Uhr), welche wichtige Inflationssignale abgeben und somit Einfluss auf die US-Geldpolitik ausüben könnten.
In der laufenden Berichtssaison richtet sich die Aufmerksamkeit etwa am Dienstag auf AMC Entertainment und zur Wochenmitte insbesondere auf NVIDIA. Die Zahlen des Chipherstellers dürften weltweit Beachtung finden und somit wichtige Impulse für die Märkte liefern.
NVIDIA

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