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US-Wochenausblick: US-Preisdaten, Zollstreit und NVIDA-Zahlen im Fokus

Im Blick der Anleger stehen in den kommenden Handelstagen neben wichtigen US-Preisdaten insbesondere die Quartalszahlen des KI-Chipherstellers NVIDIA. Für Gesprächsstoff dürften auch weiterhin Trumps Zollpläne sowie die Entwicklungen im Ukraine-Russland-Konflikt sorgen.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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24.02.2025, 09:58 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr

Im Blick der Anleger stehen in den kommenden Handelstagen neben wichtigen US-Preisdaten insbesondere die Quartalszahlen des KI-Chipherstellers NVIDIA. Für Gesprächsstoff dürften auch weiterhin Trumps Zollpläne sowie die Entwicklungen im Ukraine-Russland-Konflikt sorgen.

Dow Jones Industrial Average Index

Entwurf eines Liniendiagramms des Dow Jones Industrial Average von 2017 bis Anfang 2025, das einen allgemeinen Aufwärtstrend mit Schwankungen und einem Höhepunkt nahe 2025 zeigt. Die Visualisierung erscheint, als wäre sie automatisch über die gesamte Zeitleiste gespeichert worden und erfasst jede Marktnuance.

Quelle: TradingView

Trumps Zollpolitik dürfte weiterhin für Gesprächsstoff sorgen – Weitere Strafzölle möglich

Der durch Donald Trump initiierte Zollkonflikt zwischen den USA und wichtigen Volkswirtschaften dürfte Investoren weiterhin beschäftigen. In der vergangenen Woche hatte Trump angekündigt, in Kürze neue Zölle auf Holz- und Forstprodukte ankündigen zu wollen. Jüngst hatte der US-Präsident Importzölle für Autos, Halbleiter und Pharmazeutika in Aussicht gestellt.

Anleger setzen auf Fortschritte in den Friedensgesprächen im Ukraine-Russland-Konflikt

Ebenfalls von Interesse dürften auch die Entwicklungen in puncto Ukraine und Russland sein. Nach Trumps Worten stehe seine Regierung kurz vor einer Einigung in puncto Aufteilung der Einnahmen aus ukrainischen Bodenschätzen mit Kiew. Anleger setzen weiterhin auf ein baldiges Ende des Krieges. Die Erleichterung über Fortschritte in den Friedensgesprächen könnte den globalen Aktienmärkten tendenziell zugutekommen.

Fed-Vertreter kommen in erster Woche zu Wort – Wichtige US-Daten werden am Donnerstag publik

Auch wenn es aus Sicht des Wirtschaftskalenders in der ersten Wochenhälfte tendenziell ruhig zugehen dürfte, sollten Anleger wie in der vergangenen Handelswoche immer wieder verschiedene Reden durch Fed-Vertreter im Auge behalten. Am Dienstag kommen etwa Mitglied Michael Barr (Fed-Vizechef/ 17:45 Uhr) und Lorie Logan (Dallas/ 22:15 Uhr) zu Wort.

Am Mittwoch steht eine Rede durch Raphael Bostic (Atlanta) im Fokus (18:00 Uhr).

Verschiedene Impulse warten erst am Donnerstag auf Marktteilnehmer. Publik werden um 14:30 Uhr etwa die Kernausgaben für den persönlichen Konsum, die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe sowie die Auftragseingänge für langlebige Güter.
Spannend dürfte vor allem eine zweite Schätzung zu den Wachstumsraten zum US-Bruttoinlandsprodukt für die Vereinigten Staaten sein.

Am Nachmittag folgen weitere Reden durch Michael Barr (16:00 Uhr), Michelle Bowman (17:45 Uhr), Beth Hammack (Cleveland/ 19:15 Uhr) und Patrick Harker (Philadelphia/ 21:15 Uhr).

US-Preisdaten rücken am Freitag in den Fokus – NVIDIA-Zahlen könnten über Wohl und Wehe entscheiden

Als eines der Wochenhighlights dürfte die Publikation des PCE-Deflators für die persönlichen Konsumausgaben fungieren (14:30 Uhr), welche wichtige Inflationssignale abgeben und somit Einfluss auf die US-Geldpolitik ausüben könnten.

In der laufenden Berichtssaison richtet sich die Aufmerksamkeit etwa am Dienstag auf AMC Entertainment und zur Wochenmitte insbesondere auf NVIDIA. Die Zahlen des Chipherstellers dürften weltweit Beachtung finden und somit wichtige Impulse für die Märkte liefern.

NVIDIA

Ein Aktiendiagramm, das einem „automatisch gespeicherten Entwurf“ ähnelt, zeigt die stetigen monatlichen Preissteigerungen der NVIDIA Corporation seit 2016, wobei ein bemerkenswerter Höchststand für etwa 2025 erwartet wird.

Quelle: TradingView

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
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Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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