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US-Wochenausblick: Zollstreit dürfte belasten – Arbeitsmarktdaten voraus

In der neuen Handelswoche dürften insbesondere die durch Donald Trump jüngst angekündigten Strafzölle auf Importe wichtiger Handelspartner Gesprächsthema sein. Nach den Sitzungen der großen Notenbanken Fed und EZB sollten sich die Blicke zudem auf den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht richten. Auch die Berichtssaison gilt es im Auge zu behalten.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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03.02.2025, 07:46 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr

In der neuen Handelswoche dürften insbesondere die durch Donald Trump jüngst angekündigten Strafzölle auf Importe wichtiger Handelspartner Gesprächsthema sein. Nach den Sitzungen der großen Notenbanken Fed und EZB sollten sich die Blicke zudem auf den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht richten. Auch die Berichtssaison gilt es im Auge zu behalten.

Dow Jones Industrial Average Index

Liniendiagramm des Dow Jones Industrial Average Index von 2021 bis 2025, das einen allmählichen Aufwärtstrend zeigt und im Jahr 2025 44.520,00 USD erreicht. Dieser Anstieg verläuft parallel zu Entwicklungen wie den US-Arbeitsmarktdaten, die wirtschaftliche Verschiebungen beeinflussen.

Quelle: TradingView

Donald Trump verhängt Strafzölle auf Einfuhren aus Kanada, Mexiko und China

Der neue US-Präsident Donald Trump hat die Erhebung von Importzöllen für Mexiko, Kanada und China ab Samstag bestätigt. Dabei verwies Trump etwa auf die großen Handelsdefizite mit den Ländern. Zudem könnten die Zölle möglicherweise noch deutlich erhöht werden. Für Waren aus Mexiko und Kanada wurden 25 Prozent veranschlagt und für Einfuhren aus China zehn Prozent. Auch Zölle auf EU-Importe seien im Gespräch, hieß es.

China-Daten zu Wochenbeginn im Blick – „JOLTs“ und ADP-Daten könnten bewegen

Am Montag dürfte es zunächst mit dem Caxin-Einkaufsmanagerindex (Produktion) für das Reich der Mitte spannend werden (02:45 Uhr). Anleger versprechen sich in diesem Zusammenhang konjunkturelle Hinweise aus China.

Um 11:00 Uhr folgt der Verbraucherpreisindex aus der Eurozone (11:00 Uhr). Für mehr Aufmerksamkeit sollte der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe um 16:00 Uhr sorgen.

Nach der US-Notenbanksitzung vom vergangenen Mittwoch könnte auch eine Rede durch Raphael Bostic von der Atlanta-Fed interessant werden (18:30 Uhr).

Die sogenannten JOLTs, welche die offenen Stellen in den USA signalisieren, werden am Dienstag um 16:00 Uhr publik.

Zur Wochenmitte dürfte sich die Aufmerksamkeit erneut zunächst auf wichtige Vorgaben aus dem Reich der Mitte richten. Das Pendant zum Caxin-Index für den Dienstleistungssektor wird in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch veröffentlicht (02:45 Uhr).

Die ADP-Beschäftigungsdaten (14:15 Uhr) dürften einen ersten Appetizer auf die Veröffentlichung des offiziellen Arbeitsmarktberichts (Non-Farm Payrolls) abgeben.

Am Nachmittag gelten die Blicke dem ISM-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe (16:00 Uhr).

Bank of England entscheidet über Leitzins – NFPs am Freitag im Fokus

Auch die Bank of England (BoE) entscheidet in diesem Jahr das erste Mal über die zukünftige Ausgestaltung der Geldpolitik (13:00 Uhr).

Den Wochenhöhepunkt dürften nicht zuletzt die "NFPs" am Freitag um 14:30 Uhr liefern. Ökonomen erwarten ein Stellenplus außerhalb der Landwirtschaft in Höhe von 256.000 Einheiten, nach 170.000 neuen Stellen im Vormonat.

Die separat ermittelte Arbeitslosenquote könnte bei 4,1 Prozent verweilen und damit unverändert im Vergleich zum Dezember.

Berichtssaison als potenzieller Impulsgeber - Alphabet und Amazon im Fokus

In der Berichtssaison gilt der Blick am Dienstag etwa Alphabet und Pfizer. Am Mittwoch berichten Novo Nordisk und MicroStrategy und am Donnerstag Amazon.

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Timo Emden

Chefmarktanalyst
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Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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