- Johnson & Johnson (JNJ)erzielt dank eines etablierten Netzwerks an Standorten und Geschäftspartnern weltweit seine Umsätze
- Nach der Abspaltung der Konsumgütersparte konzentriert sich JNJ auf die margenstarken Segmente Medizintechnik und Pharmazeutika
- JNJ wird von Standard & Poor’s mit dem höchsten Bonitätsrating AAA bewertet (weltweit als einziges Unternehmen neben Microsoft). Die kerngesunde Bilanz mit sehr geringer Verschuldung und moderater Goodwill-Position bildet ein solides Fundament für die Behauptung der Marktstellung
- Das Bestandsgeschäft liefert zuverlässig hohe Cash-Flows, die das Investieren in neue Wachstumschancen durch Akquisitionen sowie eine aktionärsfreundliche Kapitalallokation in Form von Dividendenzahlungen und Aktienrückkaufprogrammen ermöglichen
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Unternehmensprofil und Geschäftsmodell: Wer ist und was macht Johnson & Johnson
Der mit Hauptsitz in New Brunswick (New Jersey) global tätige Pharmakonzern Johnson & Johnson zählt mit über 150.000 Mitarbeitern heute als einer der größten Player im Gesundheitssektor. Die Wurzeln des Unternehmens reichen zurück in die 1880er Jahre, als unter der Federführung von Robert Wood Johnson zusammen mit seinen Brüdern James Wood und Edward Mead die erste Fabrik zur Herstellung von Produkten von vorrangig sterilen Verbandstoffen eröffnet wurde.

Leider waren es die wenig erfreulicheren Ereignisse, die die Reputation und den Bekanntheitsgrad von Johnson & Johnson jenseits der Grenzen des US-Bundesstaates New Jersey steigerten. Ihre Verwendung fanden die medizinischen und chirurgischen Produkte im Spanisch-Amerikanischen Krieg, der das Ende des spanischen Kolonialreichs in Amerika besiegelte, und bei Naturkatastrophen wie nach dem San-Francisco-Erdbeben von 1906.
Knapp sechs Jahrzehnte nach der Unternehmensgründung erfolgte im Jahr 1944 der Börsengang an der New York Stock Exchange. Johnson & Johnson entwickelte sich bis dahin zu einem der größten Produzenten von Medizin- und Hygieneartikel als auch etablierter Ausstatter des US-Militärs zurzeit des Zweiten Weltkriegs.
Seit der Nachkriegszeit (und bis heute) ist die unternehmerische Entwicklung von Johnson & Johnson von internationaler Expansion über den US-Heimatmarkt hinaus geprägt. Einen Meilenstein und gleichzeitig die Keimzelle für Innovation bildete die Akquisition des belgischen Pharmaunternehmens Janssen Pharmaceutica im Jahr 1961. Nur wenige Jahre davor wurde der Medizintechnik-Ausstatter McNeil Laboratories übernommen. In den 2000er Jahren kam das Consumer-Healthcare-Geschäft von Pfizer dazu. Im Jahr 2017 verleibte sich JNJ das Schweizer Pharmaunternehmen Actelion für ca. 30 Mrd. USD ein. Dieser Zukauf stellt nach wie vor die größte Firmenübernahme von Johnson & Johnson dar.
Bis 2023 ließen sich die operativen Geschäftsbereiche von Johnson & Johnson in drei separate Segmente eingliedern. Erstmals kommunizierte das Management zu Ende des Jahres 2021 eine angepeilte Trennung vom Konsumgüter-Segment.

Heute besteht das Geschäftsmodell von Johnson & Johnson im Kern aus zwei berichtspflichtigen Segmenten: Innovative Medicine und MedTech, die jeweils Gruppen von diversen Produkten zusammenfassen.
Das margen- und wachstumsstärkere Geschäftsfeld ist die Pharmasparte. In diesem Segment entwickelt, produziert und verkauft das Unternehmen eine umfassende Palette von Medikamenten, die wiederum für eine Vielzahl von Erkrankungen, von seltenen Krankheiten bis hin zu häufigen Beschwerden, abdeckt.
Das zweite Geschäftsfeld ist der Bereich Medizinprodukte, in welchem Johnson & Johnson ein breites Portfolio von Produkten, die bei chirurgischen Eingriffen, orthopädischen Behandlungen und in vielen anderen medizinischen Bereichen eingesetzt werden, anbietet.

Johnson & Johnson und seine Tochtergesellschaften sind in praktisch allen Ländern der Welt tätig, wobei die Hauptmärkte, Produkte und Vertriebsmethoden im internationalen Geschäft variieren. Mit knapp 60 Prozent wird die Mehrheit des Umsatzes in den Vereinigten Staaten erzielt. An zweiter Position folgt Europa mit einem Anteil von über 20 Prozent. Die Präsenz in vielen regionalen Märkten diversifizieren die Einkommensströme abseits des USA-Klumpens.
Johnson & Johnson begann im November 2021 mit der Abspaltung seines Geschäftsbereichs Consumer Health. Im September 2022 wählte Johnson & Johnson Kenvue als neuen Namen für seinen abzuspaltenden Geschäftsbereich, welcher im Mai 2023 an die Börse ging. Im Juli 2023 startete Johnson & Johnson ein Umtauschangebot zur Abspaltung von Kenvue, welches überzeichnet war. Nach Abschluss dieses freiwilligen Angebots hält Johnson & Johnson rund 9,5 Prozent der ausstehenden Kenvue-Stammaktien.

Die Unternehmensstrategie von Johnson & Johnson ist eng mit der strategischen Kapitalallokation verwoben. Daraus lassen sich die Prioritäten für die Ausrichtung der geschäftlichen Schwerpunkte in puncto Investitionen ableiten. Mit Vorrang wird in das organische Wachstum investiert. Beispielhaft als Maßnahmen wären die Förderung der Produktpipeline, Ausweitung der Forschungs-&-Entwicklungsaufwände oder Ausbau der Vertriebsaktivitäten genannt. Der daraus resultierende Free Cash-Flow steht einerseits für den Zukauf neuer Unternehmen und andererseits für Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe zur Verfügung.

Die Akquisitionen spielen eine zentrale Rolle für das anorganische Wachstum von Johnson & Johnson. Im Mittelpunkt steht der komplementäre Ausbau entlang der eigenen Wertschöpfungskette, um Marktsegmente zu erschließen, die der Gesundheitskonzern entweder überhaupt noch nicht bearbeitet oder die aktuelle Marktposition durch eine Firmenübernahme stärken soll. Ein aktuelles Beispiel für solch eine strategische Akquisition ist die Übernahme von Shockwave Medical, einem Hersteller von medizinischen Geräten zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Transaktionsvolumen belief sich auf 13,1 Mrd. USD und wurde im Mai 2024 abgeschlossen.
An der Eigentümerstruktur von Johnson & Johnson fällt der ausgesprochen hohe Anteil an Institutionellen Investoren auf. Dieser beträgt über 75 Prozent und speist sich für gewöhnlich aus den „üblichen Verdächtigen“ der Vermögensverwalter.
Seit Januar 2022 führt Joaquin Duato als Chief Executive Officer (CEO) und Präsident des Board of Directors die Geschäfte von Johnson & Johnson. Der in Valencia geborene spanisch-US-amerikanische Doppelstaatsbürger begann seine Karriere bei Janssen Pharmaceutica vor mehr als 30 Jahren. Der heute 62-Jährige fungiert als achter CEO von Johnson & Johnson seit dem Börsengang im Jahr 1944.

Branchenprofil und Wettbewerbssituation
Die Charakteristik des Geschäftsmodells von Johnson & Johnson macht den Vergleich mit der börsennotierten Konkurrenz nicht ganz so einfach, da die Kombination aus Medizintechnik und Pharmazeutika ein Alleinstellungsmerkmal darstellt.
Als zweckmäßige Orientierungsgeber entschied ich mich, die beiden Mitbewerber Merck & Co. und Pfizer für den Kennzahlenvergleich mitaufzunehmen. Ob diese Liste nun um andere Branchengrößen wie Roche, Sanofi, Abbvie, etc. erweitert werden sollte, kann jeder Anleger für sich selbst entscheiden. Ich beschränkte mich in meiner Selektion ausschließlich auf den US-amerikanischen Markt.

Das Finanz-Lagebild von Johnson & Johnson
Nachdem wir uns einen Überblick über die Branche im Allgemeinen verschafften sowie das Unternehmen, das Management und den Wettbewerb näher betrachteten, blicken wir in die Bilanz und den daraus abgeleiteten Finanzkennzahlen von Johnson & Johnson. Der Fokus liegt hierbei auf die Aspekte Wachstum, Profitabilität und die Finanzierung.
Zur Analyse des finanziellen Lagebilds sehen wir uns im ersten Schritt die Entwicklung von Umsatz, Gewinn und Free Cash-Flow an. Zur unternehmensinternen Verteilung der Umsätze je Segment ging ich bereits weiter oben im Kapitel über das Geschäftsmodell ein. Im Durchschnitt wuchs die Top Line in den letzten fünf Jahren um 1,4 Prozent p.a. an. Das niedrige Wachstum erklärt sich durch die Abspaltung von Kenvue.

Beim (bereinigten) Gewinn pro Aktie sehen wir seit zehn Jahren eine dynamische Entwicklung nach oben. Ziehen wir das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 heran, so reduzierte sich aufgrund der Umstrukturierung der bereinigte Gewinn pro Aktie um 2,3 Prozent (9,92 vs. 10,15 USD). Johnson & Johnson erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 13,3 Mrd. USD, wenn man die Sondereffekte aus dem Jahresergebnis herausrechnet.

Der dem Unternehmen zur Verfügung stehende Free Cash-Flow kann für die Rückzahlung von Schulden, Expansion via Unternehmenszukäufe, Ausschüttungen von (steigenden) Dividenden oder Aktienrückkäufe verwendet werden. In absoluten Zahlen drückt sich das Finanzbild aus Operativen und Freien Cash-Flow sowie Kapitalinvestitionen (CapEx) für den Zeitraum 2016 bis 2023 folgendermaßen aus:

Ein Blick auf die Verschuldungssituation sagt uns, dass auf Basis des letzten Geschäftsjahres Johnson & Johnson einen Anteil an zinstragenden Finanzverbindlichkeiten von 30,4 Mrd. USD aufweist, dem wiederum liquide Mittel und Wertpapiere von in Summe 22,9 Mrd. USD gegenüberstehen. Teilen wir nun die verbleibenden Nettoschulden von 7,5 Mrd. USD durch das zuletzt erwirtschaftete EBITDA von 30,8 Mrd. USD ergibt das ein Ergebnis von 0,2. Dieses Resultat liegt meilenweit unter dem als kritisch erachteten Schwellenwert von 3. Daher erspare ich mir die vertiefende Prüfung der Fälligkeitsstruktur der langfristigen Verbindlichkeiten und deren Zinskonditionen.

Zuletzt betrachten wir die Profitabilität von Johnson & Johnson anhand der Entwicklung von Brutto-, Operativer- und Netto-Margen. Dabei ist die Stabilität für die Brutto- und Netto-Marge positiv hervorzuheben.

Chancen & Risiken
Das Management von JNJ verfolgt eine stringente Unternehmensstrategie, die vollends auf Wachstum in den beiden Geschäftssegmenten ausgerichtet ist. Die vielschichtige Pipeline an Neuprojekten aber auch dank der zahlreichen strategischen Kooperationen bilden die Basis zukünftig wachsender Cash-Flows. Wichtig erscheint mir zu erwähnen, dass Johnson & Johnson ein auf dem Globus etabliertes Forschungs-&-Entwicklungs-, Vertriebs- wie Produktionsnetzwerk unterhält. Die dezentrale Struktur drückt sich in 62 verschiedenen Standorten aus, die in die im Jahr 2018 restrukturierte globale Lieferkette des Unternehmens eingebettet sind.
Die Produkte selbst sind aufgrund von rechtlichen Beschränkungen vor der Konkurrenz geschützt. Auch der kapitalintensive Forschungsprozess bis zur Marktreife und schließlich Genehmigung durch die Gesundheitsbehörden kennzeichnen einen Burggraben, den neue Wettbewerber für den Einstieg in die Pharmaindustrie erstmal überwinden müssen.
Dank langfristig steigender Umsätze und Cash-Flows bei gleichzeitig milliardenschweren Investitions- und Forschungskosten haltet das Unternehmen die Nettoschulden seit Jahren nahe der Nullgrenze. Das höchste von S&P vergebene Bonitätsrating mit AAA bestätigt die hervorragende Bonität von Johnson & Johnson.
Ein negativer Punkt bei Investments in die Pharmabranche sind potentielle Preisvorgaben von Seiten des Regulators. Diese sind in der Gesundheitsbranche keine Seltenheit und waren auch im Rahmen des Wahlkampfes in den Vereinigten Staaten ein prominentes, gleichzeitig kontroversielles Thema. Generell stellen regulatorische Änderungen im mühsamen Genehmigungsprozess ein dauerhaftes Risiko für die Produktentwicklung in der Pharmaindustrie dar.
Insbesondere die Schadenersatzklagen wegen des asbestverseuchtem, krebsverursachendem Babypuder stehen aktuell im Blickpunkt. Der Plan eine eigens dafür, im Jahr 2021 ins Leben gerufene Tochtergesellschaft namens LTL Management, welche nach Übertragung der Klagen auf diese Rechtseinheit in Insolvenz geschickt werden sollte, wurde nach Berufung zum zweiten Mal vom Gericht abgelehnt. Milliardenschwere Rückstellungen mussten für diese schwebenden Verfahren gebildet werden.
Die Aufwände für Forschung-&-Entwicklung betragen für JNJ im Dreijahresdurchschnitt knapp 15 Mrd. USD per annum. Das Risiko eines Stopps von klinischen Studien während des Produktentwicklungsprozesses kann einen Wertminderungsaufwand für immaterielle Vermögenswerte („intangible assets“) verursachen. Als Beispiel dafür dient das vorzeitig beendete Projekt bermekimab im Jahr 2022, welches JNJ in Summe 0,6 Mrd. USD kostete.
Aktuelle Bewertung der Johnson & Johnson Aktie
Für die Bewertung von Unternehmen ziehe ich den sogenannten Enterprise Value (EV) heran. Der EV kennzeichnet bei einer Übernahme den Betrag, der für den Kauf des betriebsnotwendigen Vermögens benötigt wird und das nicht-betriebsnotwendige Vermögen herausrechnet. Diese Kennzahl setze ich ins Verhältnis zur operativen Ertragskraft (vor Steuern, Zinsen und Investitionen (CAPEX)), ausgedrückt durch das EBITDA. Die vorherrschende Meinung besagt, dass ein Wert von unter 10 eine „gesunde Bewertung“ signalisiert – wie immer bei generischen Daumenregeln muss der unternehmensindividuelle Kontext in der Analyse vom sorgfältigen Investor selbst mitgedacht werden. Im Anwendungsfall von Johnson & Johnson müssen wir für ein ähnliches Bewertungsergebnis von 13,2 nicht weit in die Vergangenheit zurückblicken. In den letzten Monaten war der Pharmawert sogar noch etwas preisgünstiger zu erwerben:

Der maximale Rückgang in den letzten sechs Jahren betrug ca. 21 Prozent im März 2020 zum Zeitpunkt als weltweit die Coronaepidemie ausbrach:

In den letzten sechs Jahren brachte ein Investment in Johnson & Johnson gemessen am Total Return, also inklusive erhaltener Dividenden, eine Gesamt-Performance von 31,3 Prozent für den Anleger:

Kapitalallokation von Johnson & Johnson
Seit mittlerweile 62 Jahren zahlt Johnson & Johnson eine jährlich höhere Dividende an seine Aktionäre. Mit dieser beeindruckenden Serie an Dividendenerhöhungen handelt es sich bei JNJ nicht nur um einen Dividendenaristokraten, sondern gar um einen Dividendenkönig

Bei einem aktuellen Kurs von 148,34 USD errechnet sich eine Dividendenrendite von 3,21 Prozent. Die Fünfjahres-Dividendenwachstumsrate beträgt 5,8 Prozent p.a. bzw. 6,1 Prozent p.a. im Zehnjahres-Zeitraum. Das Unternehmen erhöhte zuletzt im April diesen Jahres um 4,2 Prozent die Dividende. Zum Abrunden noch die letzten fünf Dividendenerhöhungen im Überblick:
- 2023: +5,3 %
- 2022: +6,6 %
- 2021: +5 %
- 2020: +6,3 %
- 2019: +5,6 %
Die quartalsweise ausgeschüttete Dividende beträgt aktuell 1,24 USD pro Aktie und wird in den Monaten zu Quartalsende ausbezahlt (März, Juni, September, Dezember).
Ziehen wir den Durchschnittswert des Free Cash Flow der letzten drei Jahre als Grundlage für die Ermittlung der Ausschüttungsquote heran, landen wir bei einem moderaten Ergebnis von 63,1 Prozent für das Payout Ratio von Johnson & Johnson.
In den vergangenen sechs Jahren reduziert sich die Anzahl an ausstehenden Aktien zusammengerechnet um 10,3 Prozent. Wichtig dabei ist das im Rahmen des Split-offs von Kenvue vollzogene Aktientauschprogramm zu berücksichtigen. Dabei wurde die Anzahl an ausstehenden Aktien um 191 Mio. Stück reduziert. Die Exekution dieser Maßnahme ist in der untenstehenden Grafik deutlich zu sehen:

Zuletzt kaufte das Management eigene Aktien im Ausmaß von über 0,5 Mrd. USD im dritten Quartal 2024 zurück:

Fazit: Überlegungen für meine Entscheidung in Johnson & Johnson zu investieren
Verglichen mit der Grundaufstellung einer Fußballmannschaft bildet Johnson & Johnson das Herz einer starken und zuverlässigen Defensive für das Portfolio. Stabilität, Verlässlichkeit, Berechenbarkeit sind die Tugenden gepaart mit einem langfristigen Wachstum und einer makellosen Bilanz. Zudem fokussiert sich der US-Konzern auf einen wachsenden Markt, der von der steigenden Nachfrage nach Produkten im Bereich Gesundheit und der technologischen Weiterentwicklung in der Medizintechnik befördert wird. Dass das Unternehmen die Dividende seit über sechs Jahrzehnten ununterbrochen erhöht, kann gerne als ein valider Indikator für ein erfolgreiches Geschäftsmodell herangezogen werden.
Wer mit einem Investment in den Pharmakonzern in lichte (Kurs-)Höhen aufsteigen will, wird wohl eher woanders fündig werden müssen. Dies muss auch nicht zwangsläufig der Anspruch an eines der größten Gesundheitsunternehmen der Welt sein. In einem solide aufgestellten und entlang der diversen Wertschöpfungsketten breit investierten Portfolio kann sich Johnson & Johnson als ein würdiger Vertreter der Gesundheitsbranche einreihen. Um es mit einer Fußball-Binsenweisheit zu halten: Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Meisterschaften. Und diese besteht bekanntlich aus mehr als einer oder zwei erfolgreich absolvierten Spielrunden.

