Der Nahostkonflikt hat Anleger dies- und jenseits des Atlantiks in den vergangenen Tagen wie erwartet stark beschäftigt. Die Ausweitung der Eskalation zwischen den Konfliktparteien und die damit im Zusammenhang stehenden Fragezeichen in Bezug auf die Weltkonjunktur gingen zulasten des allgemeinen Risikoappetits.
Wichtige geldpolitische Impulse könnten möglicherweise heute Nachmittag die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten liefern.
DAX

Nahostkonflikt dauert nach wie vor an – Beine geopolitischer Börsen fallen länger aus als gedacht
Der Nahostkonflikt dürfte Anleger nach wie vor Einiges abverlangen. Trotz zwischenzeitlicher Erholungsversuche bleibt die Stimmung fragil und damit angeknackst, zumal ein Ende der militärischen Eskalation vorerst nicht in Sichtweite scheint. Die Beine geopolitische Börsen fallen damit offensichtlich auch deutlich länger aus als zunächst angenommen. Insbesondere hierzulande dürfte die Unsicherheit groß sein, welche Auswirkungen hohe die anziehenden Energiepreise auf die Konjunktur haben werden.
Eurozonen-Inflation höher als gedacht – ISM-Einkaufsmanager für verarbeitendes Gewerbe und Dienstleistungssektor positiv
Der ISM-Einkaufsmanager für das verarbeitende Gewerbe konnte die Erwartungen (51,8 Punkte) mit 52,4 Punkten leicht übertreffen. Im Monat zuvor hatte besagter Index allerdings noch bei 52,6 Einheiten gelegen.
Erste Schätzungen zur Eurozoneninflation wurden am Dienstag publik. Mit 1,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat lag die Teuerung im Februar bei 1,9 Prozent und damit 0,2 Prozentpunkte über den Erwartungen und über dem Vergleichswert aus dem Vormonat (1,7 Prozent).
Das Pendant des Einkaufsmanagers zum Dienstleistungssektor konnte zur Wochenmitte mit 56,1 Punkten die im Vorfeld getätigten Schätzungen von 53,5 Punkten deutlich übertreffen, nach 53,8 Punkten zuvor.
Non-Farm Payrolls im Fokus: Ökonomen erwarten deutliche Reduzierung des Stellenaufbaus im Vergleich zum Vormonat
Aktuellen Schätzungen zufolge erwarten Ökonomen ein Stellenplus außerhalb der US-Landwirtschaft in Höhe von 59.000 Einheiten, nachdem im Januar noch insgesamt 130.000 neue Stellen aufgebaut wurden. Für die Arbeitslosenquote wird mit einem Status quo in Höhe von 4,3 Prozent gerechnet.
„Fed-Watch-Tool“ der CME Group signalisiert Zinspause für Fed-Sitzung am 18. März
Ihre Aufmerksamkeit könnten Anleger schon bald wieder verstärkt auf die geldpolitischen Entwicklungen richten. Planmäßig will die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am 18. März über das zukünftige Leitzinsniveau entscheiden.
Wenn es nach dem „Fed-Watch-Tool“ der CME Group geht, rechnen derzeit 2,7 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinssenkung in Höhe eines Viertelprozentpunkts und 97,3 Prozent mit einer Zinspause. Das Zinsband selbst liegt derzeit bei 3,50 bis 3,75 Prozent.
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