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Wochenrückblick DAX und Wall Street: USA-Iran-Konflikt und NVIDIA bewegen

Trotz der Sorge rund um eine mögliche Eskalation der Spannungen zwischen dem Iran und den USA haben sich Anleger in den vergangenen Handelstagen vor die Seitenlinie gewagt. Auch die Furcht vor einer Verschärfung des US-Zollstreits konnten Investoren zunächst beiseitelegen. Wie erwartet sorgte die Publikation neuer NVIDIA-Geschäftsquartalszahlen für reichlich Aufsehen.
Timo Emden in einem dunklen Anzug und mit Krawatte posiert vor einem schlichten grauen Hintergrund und blickt mit neutralem Blick in die Kamera.
Timo Emden
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02.03.2026, 10:00 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am 28.08.2026, 13:43 Uhr

Trotz der Sorge rund um eine mögliche Eskalation der Spannungen zwischen dem Iran und den USA haben sich Anleger in den vergangenen Handelstagen vor die Seitenlinie gewagt. Auch die Furcht vor einer Verschärfung des US-Zollstreits konnten Investoren zunächst beiseitelegen. Wie erwartet sorgte die Publikation neuer NVIDIA-Geschäftsquartalszahlen für reichlich Aufsehen.

DAX

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Anleger schütteln Sorgen rund um US-Zollstreit zunächst ab

Vor einer Woche hatte der Supreme Court in den USA entschieden, dass US-Präsident Donald Trump seine Befugnisse überschritt, nachdem er sich auf ein Notstandsgesetz berief, um zahlreiche Zölle gegen Handelspartner zu verhängen. Unmittelbar nach der Entscheidung kündigte Trump einen pauschalen Zoll von 10 Prozent auf Einfuhren in die USA an. Wenige Stunde später wurde dieser auf 15 Prozent erhöht. Dabei berief er sich auf ein Handelsgesetz aus dem Jahr 1974, welches erlaubt, Zölle auf Importe für bis zu 150 Tage lang zu erheben.

Weitere Verhandlungsrunde am Montag möglich – Furcht vor militärischer Eskalation bleibt

Badr al-Bussaidi, Omans Außenminister, sprach nach den Verhandlungen am Donnerstag auf X von „bedeutenden Fortschritten“. „Wir werden bald nach Konsultationen in den jeweiligen Hauptstädten wieder zusammenkommen“, hieß es. Für die kommende Woche seien demnach Gespräche in Wien auf technischer Ebene geplant.

Nach wie vor dürfte es um das iranische Atomprogramm gehen, welches als umstritten gilt. Die USA wollen der iranischen Führung bei der Entwicklung von Atomwaffen einen Riegel vorschieben. Auf der Gegenseite bestreitet Teheran derartige Absichten. Allerdings zeige sie sich bereits, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen. Allerdings würden im Gegenzug die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gefordert.

ifo-Index besser erwartet – GfK-Verbrauchervertrauen enttäuscht die Erwartungen

Zu Wochenbeginn war es der ifo-Geschäftsklimaindex, welcher Anleger beschäftigte. Mit 88,6 Punkten konnte dieser die im Vorfeld getätigten Schätzungen (88,4 Punkte) und den Vormonatswert (87,6 Punkte) übertreffen.

Das GfK-Verbrauchervertrauen fiel mit minus 24,7 Zählern schwächer aus als erwartet (23,1 Punkte), nach -24,2 Einheiten im Vormonat.

Inflationsdaten hierzulande im Blick – US-Erzeugerpreise könnten geldpolitische Impulse liefern

Am heutigen Nachmittag stehen zudem hierzulande noch die vorläufigen Inflationsdaten für die Bundesrepublik Deutschland (14:00 Uhr) als auch die US-Erzeugerpreise auf der Agenda (14:30 Uhr).

NVIDIA mit Rekordergebnis – Sorge vor Konkurrenz aus China

Der KI-Chiphersteller NVIDIA (ISIN: US67066G1040) hat ein Rekordergebnis für das vergangene Quartal vorgelegt und abermals die Erwartungen an der Wall Street übertroffen. Doch die Sorge vor einem wachsenden Wettbewerb aus dem Reich der Mitte ging zulasten der Stimmung.
Im letzten Quartal des vergangenen Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende Januar), konnte der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahresquartal auf 42,9 Milliarden Dollar ansteigen. Der Umsatz kletterte um 73 Prozent auf 68,1 Milliarden Dollar.
Laut Angaben der Finanzchefin Collette Kress werde mit einem Umsatz von 78 Milliarden US-Dollar für das laufende Quartal gerechnet.

Dow Jones Industrial Average Index

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Timo Emden

Chefmarktanalyst
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Timo Emden analysiert seit über zehn Jahren die internationalen Kapitalmärkte und ordnet für CapTrader täglich die Entwicklungen an Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten ein.
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