Geprägt waren die vergangenen Handelstage insbesondere durch die Fed-Notenbanksitzung zur Wochenmitte und die Spekulationen rund um den neuen Chef-Posten des US-Währungshüters.
Zudem sind die geopolitischen Risiken alles andere als vom Tisch. Die Kombination aus geldpolitischen Unwägbarkeiten und geopolitischen Risiken könnte Anleger immer wieder auf dem falschen Fuß erwischen. Auch die Berichtssaison brachte hierzulande als auch in den USA immer wieder wichtige Impulse hervor.
DAX
Anleger fiebern Entscheidung entgegen: Neuer Fed-erwartet
Die Anleger könnten durch die Unsicherheit über den künftigen Fed-Chef jedoch auf dem falschen Fuß erwischt werden. Die bevorstehende Entscheidung über die Führung der US-Notenbank und deren geldpolitischen Ausrichtung bleibt ein gewichtiger Faktor. Bereits heute will der US-Präsident den zukünftigen Fed-Vorsitzenden nominieren. „Es wird eine Person sein, die, wie ich denke, gute Arbeit leisten wird, so Trump. Allerdings müsse der Personalentscheidung auch der US-Senat zustimmen. Am 15. Mai läuft das Mandat von Jerome Powell damit nach rund acht Jahren aus. Als neuer US-Notenbank-Chef wird der frühere Fed-Gouverneur Kevin Warsh gehandelt.
Ebenfalls im Blick standen immer wieder die Entwicklungen im Nahen Osten rund um den Iran als auch im Grönland. Die Unsicherheit über den zukünftigen Werdegang dürfte Anleger womöglich in der kommenden Handelswoche wieder beschäftigen.
ifo-Index: „Deutsche Wirtschaft startet ohne Schwung ins neue Jahr“
Der am Montag veröffentlichte ifo-Geschäftsklimaindex lag mit 87,6 Punkten unter den Erwartungen (88,1 Punkte). „Die deutsche Wirtschaft startet ohne Schwung ins neue Jahr“, so ifo-Chef Clemens Fuest. Monatlich werden rund 9.000 Unternehmen befragt.
GfK-Verbrauchervertrauen besser als gedacht – Fed hält Füße still
Das GfK-Verbrauchervertrauen fiel mit -24,1 Punkten etwas besser aus als gedacht (-25,8 Punkte). Wie im Vorfeld erwartet hat die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) das Leitzinsniveau unverändert bei einer Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen.
Laut Powell gebe es derzeit keinen Grund für eine Zinssenkung. Verwiesen wurde dabei auf eine zu hohe Inflationsrate von zuletzt 2,7 Prozent. Auch die jüngste Stabilisierung des US-Jobmarkts bekräftigte die Fed in ihrer behutsamen geldpolitischen Orientierung.
Im laufenden Jahr könnte die Fed den Leitzins um insgesamt zwei Schritte senken, sodass das Zinsband bei einer Spanne von 3,0 bis 3,25 Prozent liegen könnte.
Deutsches Bruttoinlandsprodukt legt stärker zu als erwartet
Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im letzten Quartal des Jahres 2025 um 0,3 Prozent gewachsen und damit stärker als erwartet (0,2 Prozent), wie das Statistische Bundesamt am Freitag bekanntgab. Über das gesamte Jahr hinweg legte Europas größte Volkswirtschaft damit um 0,2 Prozent zu, nachdem diese in den vergangenen zwei Jahren geschrumpft war. Laut Schätzungen der Bundesregierung wird für das laufende Jahr mit einem Plus von 1,0 Prozent gerechnet.
SAP-Aktien verlieren kräftig an Wert – Entwicklung im Cloudgeschäft belastet
Die SAP-Aktien (ISIN: DE0007164600) sind in dieser Woche kräftig abgesackt und das trotz verbesserter Geschäftszahlen. Zwischenzeitlich verloren die Papiere rund 16 Prozent ihres Wertes auf ca. 165 Euro, was dem tiefsten Stand seit zwei Jahren entspricht.
Als Grund für den Kursrutsch wurde in erster Linie auf das Cloudgeschäft verwiesen. Der Auftragsbestand in der Cloud kletterte auf Jahressicht währungsbereinigt um 25 Prozent. Vorstandschef Christian Klein hatte im Dezember Ziele von mindestens 26 Prozent genannt.
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